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Xbox Game Pass – Highlights im Januar 2022 #Update

Das frisch gestartete Jahr 2022 beginnt im Xbox Game Pass mit einer Reihe fantastischer neuer Spiele, Updates und Perks, für Konsole, PC und via Cloud Gaming. Werft in der Übersicht direkt einen Blick auf die frischen Inhalte, die da neue Jahr willkommen heißen. Weitere Spiele, die ab Mitte des Monats zur Verfügung stehen, werden später bekannt gegeben.

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Auslieferung des Steam Deck verspätet sich um 2 Monate

Vorbesteller des Valve Steam Deck haben sicherlich heute eine Nachricht im email-Fach gehabt. Es scheint wie verhext zu sein, aber auch der Handheld hat Lieferprobleme und wird nicht unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wieder werden Engpässe von Materialien genannt, was sich bei der PlayStation 5 bereits schon seit einem Jahr zieht. Auch Nintendo räumt ein, nicht

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Elden Ring – Das erste Gameplay ist da

Im Rahmen eines Live-Streams haben FromSoftware und Bandai Namco einen ersten, tiefer gehenden Einblick in das Gameplay von Elden Ring gegeben. Über eine Laufzeit von über 15. Minuten hat man nahezu alle wichtigen Felder des Spiels abgeklappert. Spannend war vor allem der Blick auf die offene Welt, quasi eine Premiere für FromSoftware. Zwar haben schon

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Es geht weiter mit The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Mit The Dark Pictures Anthology: House of Ashes sollte eigentlich die zuerst als Trilogie geplante Reihe einen Abschluss finden. Doch es geht weiter. Am Ende von House of Ashes gibt es nämlich erneut einen Teaser, der einen weiteren Teil verspricht. Bereits in Little Hope wurde das nachfolgende Spiel enthüllt. Mit The Dark Pictures Anthology: The


Kingdom Come: Deliverance PLAYER’S VOICE

In Kingdom Come: Deliverance steuern wir Heinrich. Als Sohn eines einfachen Schmiedes führt er in Skalitz ein bescheidenes aber zufriedenes Leben. Und ob mit seinen Freunden oder seinem Mädchen Bianca, die Tage verlaufen friedlich, beinahe langweilig für den jungen Burschen. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, der alles verändert… eine Armee. Truppen, so weit das Auge reicht, erstrecken sich auf einmal am Horizont. Sie greifen an! Und mit einem Mal ist es mit der Idylle vorbei.

Entwickler: Warhorse Studios
Publisher: Warhorse Studios, Prime Matter
Steam-Veröffentlichung: Februar 2018

Kingdom Come: Deliverance ist ein Rollenspiel mit offener Spielwelt, das euch auf eine abenteuerliche Reise ins Heilige Römische Reich entführt. Bekämpft die feindlichen Horden, die in euer Land einfallen, trefft richtungsweisende Entscheidungen, welche den Verlauf des Spiels verändern, und rächt den Tod…“

 

Kingdom Come: Deliverance handelt im 14. Jahrhundert im Königreich Böhmen. Heute ist der Ort Teil der Tschechischen Republik. Die Umgebung, insbesondere in der Natur, aber auch die einfachen Bauernhäuser, erinnern mich sehr an die eigene Heimat in Süddeutschland.

Der gute Heinrich

Also ich mag den Kerl. Heinrich scheint neugierig, sensibel, ein wenig draufgängerisch und dennoch mit moralischen Grundsätzen. Es kommt natürlich auch darauf an, wie man ihn spielt. Doch mit seinem treudoofen Gesicht, diesem unschuldigen Dackelblick, schränkt sich meine Wahl letztendlich ein, möchte ich ihn nur ungerne „verderben“. Und doch gehört eine Prise rebellischen Wagnisses dazu. Spielt man Kingdom Come: Deliverance auf Englisch, wird aus Heinrich übrigens Henry, was auch ein passend netter Name ist.

Authentische Zeitreise ins Mittelalter

Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, legen die Entwickler sehr viel Wert auf Authentizität. Das fängt beim Essen und Schlafen an, wobei Lebensmittel ein Haltbarkeitsdatum aufweisen und man sich sogar überfressen kann. Es stehen allerdings auch an vielen Orten Kochtöpfe bereit, inklusive Inhalt, von dem man naschen darf. Und wer kein Gasthaus aufsuchen will, der kann es sich in einem der Lager bequem machen, die in der Welt verteilt aufzufinden sind – wobei „bequem“ hier Ansichtssache bleibt.

Auch bei der Ausrüstung spiegelt sich das Konzept wider. Dass Schwerter, Hosen oder was auch immer man verwendet, sich abnutzen, kennt man ja bereits aus anderen Spielen. Neu ist aber der Schmutz auf der Kleidung sowie das Blut auf den Waffen. Beseitigt man das nicht, erntet man entsprechende Kommentare und es wirkt sich wohl auch auf die Redefertigkeit aus.

Besonders erfrischend und doch gewöhnungsbedürftig zieht der Kampf einen in seinen Bann. Obgleich man eine Einweisung erfährt, wie man nun mit Schwung ausholt, zusticht oder eine Finte schlägt, bedarf es der Schwertkunst noch eine Menge Übung. Nur gut, dass wir nicht allein auf das Schwert angewiesen sind. Tatsächlich stehen eine Vielzahl an Waffen zur Verfügung, mitunter auch ein Bogen. Mit was man letztendlich am besten zurecht kommt, muss man wohl einfach ausprobieren. Auch das Level dürfte eine Rolle spielen, doch so weit bin ich nach nur knapp einer Woche nicht.

Voiceacting oder Sprachausgabe?

Mir persönlich ist Immersion in so einem Spiel immer sehr wichtig. Und was den Sound angeht, kann ich da teilweise sogar richtig pingelig werden. Allerdings bleibe ich bei der Sprachauswahl dann doch flexibel. So habe ich Tales of Berseria und Final Fantasy XIV auf Japanisch gespielt, während in The Witcher 3 englischsprachige Redner zum Zug kamen. Dass für die Atmosphäre in Kingdom Come: Deliverance eine deutsche Sprachausgabe gar nicht so abwegig sei, war trotz des tschechischen Schauplatzes klar. Ein Vergleich via YouTube tat sein Übriges und hat mich vollends überzeugt. Es wurde klar, diesmal spiele ich komplett auf Deutsch! Und die Sprecher vollbringen wahrlich ein großartiges Werk: die gesprochenen Texte kommen natürlich und immersiv rüber. Habe die Entscheidung also nicht bereut.

Wenn The Witcher 3 und Skyrim ein Kind hätten…

…dann wäre das wohl Kingdom Come: Deliverance! So mein Eindruck nach 21 Spielstunden. Wir steuern eine in die Geschichte fest integrierte Figur, wie eben auch in TW3. Ebenso die Atmosphäre erinnert mich eher an die Welt des besagten Titels, nur eben ohne Monster und ohne Magie.

Sonst gleicht das Spiel aber bei weitem mehr Skyrim. So leveln die Fähigkeiten hoch, indem man sie verwendet – kommt uns also bekannt vor. Und überall auf den Feldern, den Wiesen und am Wegesrand wachsen Kräuter und Blumen, die wir für alchemistische Zwecke pflücken. Was in Skyrim allerdings binnen kurzer Augenblicke erledigt ist, entwickelt sich hier zum regelrechten Akt. Denn jedes Mal wechseln wir von der ersten Person in die dritte und jedes Mal spielt sich eine minimale Cut-Szene ab. Das wird schnell eintönig und wenngleich das „Sammeln mit Liebe“ sicher so gewollt ist, fehlt mir dafür die Geduld. Die erste Mod muss her!

Insgesamt spielt sich der Titel aber einwandfrei und macht Spaß genau so, wie er ist. Lediglich noch zwei kleine Anpassungen habe ich vorgenommen. Zum einen Unlimited Saving, eine Mod, mit der man das ganz eigene Speichersystem in Kingdom Come: Deliverance umgeht, welches nämlich vorsieht, dass man als Spieler nur eingeschränkt speichern kann. Das zweite wäre eine Mod zur Inventar-Sortierung. Original ist dieses leider total unübersichtlich und man muss ewig nach seinen Items suchen. Die Modifikation ändert die Namen der Gegenstände, sodass diese leichter auffindbar werden.

Mir hat das Game bislang viel Freude bereitet und Heinrich ist mir richtig ans Herz gewachsen, weshalb ich noch eine Weile dranbleiben möchte.

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