SteelSeries AEROX 3 GEN2 im Test

Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum bringt SteelSeries eine neue Version der Aerox 3 auf den Markt. Was einem sofort auffällt, sind die vielen kleinen, dezenten Neuerungen, die einem bereits auf der Verpackung ins Auge springen. Dazu gehören der 26K TrueMove-Sensor, die 4K-Wireless-Technologie und nicht zu übersehen das „GEN2“, also die 2. Generation. Es handelt sich um eine Ultra-Leichtgewicht-Maus mit 68 g, die zudem mit einer IP54-Zertifizierung daherkommt. Das bedeutet, dass die Maus trotz ihres offenen Gehäuses gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Auf dem Karton bewirbt der dänische Hersteller sämtliche Daten der Aerox 3 Wireless GEN2 und relativiert diese zugleich unter bestimmten Bedingungen. Das empfinde ich als sehr sympathisch, da hier Transparenz geboten wird. Auf die Themen Akkulaufzeit, RGB und Verbindungsmöglichkeiten werde ich gleich im Detail eingehen. Die Maus selbst kommt in einer hochwertigen Verpackung, die durch zwei Klebelaschen versiegelt ist.
Erste Bestandsaufnahme

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt auch direkt die Maus zum Vorschein. Was einem sofort auffällt, ist der einfache Kunststoff, so weit das Auge reicht. Das war bei einer Ultra-Lightweight-Maus aber auch nicht anders zu erwarten. Immerhin ist dieser leicht transparent, sodass die Beleuchtung leicht durchschimmert. Auffällig ist außerdem, dass sie sehr gut in der Hand liegt und noch viel besser über das Mauspad gleitet. Beim ersten Gebrauch war ich echt überrascht, wie leichtläufig die Maus praktisch über das Pad gleitet. Ich kann euch ehrlich gesagt nicht sagen, woran das im Detail liegt. Liegt es an der Beschichtung oder an der Größe und Form der Auflagefläche? Ich weiß es nicht, jedoch benötige ich hier keine Muskelkraft, um die Maus über das Pad gleiten zu lassen. Bei anderen Mäusen muss ich sie im Vergleich hierzu bewusst mit Muskelkraft über das Pad schieben. Die Tasten haben einen sehr angenehmen Druckpunkt. Insgesamt verfügt die Aerox 3 über sechs programmierbare Tasten. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem ein USB-A-auf-USB-C-Kabel, das gesleevt und mit einem Klettverschluss umwickelt ist, ein 2,4-GHz-USB-C-Empfänger sowie ein USB-C-auf-USB-C-Adapter bzw. eine Verlängerung, falls euch das mitgelieferte Kabel nicht ausreichen sollte. Doch was macht denn jetzt die SteelSeries Aerox 3 GEN2 aus? Hier müssen wir etwas genauer hinschauen. Die Gründe, warum man sich auf die GEN2 freuen könnte, liegen nämlich tief in der Technik verbaut.
Und hier ist der „neue” TrueMove 26K-Sensor verbaut. Dieser basiert auf dem PixArt PAW 3395 Sensor. Zwar stellt dieser im Vergleich zum Vorgänger eine Neuerung dar und ist definitiv ein wirklich ordentlicher Sensor, jedoch ist er im Jahr 2026 auch nicht das Neueste. Dennoch sind 26.000 DPI eine ordentliche Ansage für die AEROX 3.
Neu ist auch die 4K-Abtastrate, die jetzt mit dem 2,4-GHz-USB-C-Dongle möglich ist. Was genau bedeutet das? Die Aerox 3 Wireless GEN2 kommuniziert über den Dongle bis zu 4.000 Mal pro Sekunde mit dem PC. Das ergibt einen Input Lag von nur 0,25 Millisekunden und eine Klick-Reaktionszeit von 1,2 Millisekunden. Das entspricht etwas mehr als einer Tausendstel Sekunde. Hier muss man aber erwähnen, dass die Akkulaufzeit bei maximaler Performance und RGB-Beleuchtung bei knapp 30 Stunden liegt (je nachdem, wie hell ihr diese eingestellt habt). Ohne Beleuchtung sind es dann noch mal ca. 5 bis 7 Stunden mehr. Ihr könnt die Maus aber auch mit 1000 Hz betreiben und so eine Laufzeit von über 100 Stunden erreichen. Wenn ihr unter der Maus den Regler auf Bluetooth stellt, könnt ihr über Bluetooth 5 sogar bis zu 200 Stunden erreichen. Auf die Stunde genau konnte ich dies noch nicht testen, jedoch ist die Laufzeit signifikant höher.
Zudem hat SteelSeries seine GG-Software für die Aerox 3 angepasst. Hier können wir nun eine Beschleunigungseinstellung sowie eine Winkeleinstellung für den Sensor vornehmen. Ansonsten lassen sich über die Software diverse Profile einiger bekannter E-Sport-Gamer importieren und auch die RGB-Beleuchtung individualisieren.
Der zweite Blick

Die als „Ultra Lightweight“ beworbene Maus bringt am Ende genau 68 Gramm auf die Waage. Besitzer einer Mercury X Pro werden jetzt lachend die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Nicht nur hat diese einen 8K-Sensor verbaut, sie wiegt mit 49 Gramm auch deutlich weniger. Selbstverständlich gibt es auch Konkurrenzprodukte, die hier noch einmal mehr bieten, jedoch kosten diese in der Regel auch mehr. Die rein optisch recht ähnliche „Skell“ von Speedlink bringt jedoch 6 Gramm mehr auf die Waage und wurde ebenfalls als „Ultra Lightweight“ beworben. Inwieweit das alles Marketing ist und ab wann „ultraleicht“ wirklich „leicht“ ist, muss jeder für sich entscheiden. Rein subjektiv liegt sie schon recht leicht in der Hand und gleitet sehr flott über das Mauspad.
Am Ende hat die Aerox 3 Wireless GEN2 eine UVP von 109,99 €, was für viele schon ein kleiner Dämpfer sein dürfte. Zwar gibt es hier und da diverse kleinere Verbesserungen, doch wirklich hervorstechen tut die Maus nirgends so richtig. Zumindest nicht, wenn man schon seit Jahren Premiumkunde bei PC-Peripherie ist. Dann ist man eventuell ganz andere Standards gewohnt.
Ich selbst habe in den letzten 35 Jahren verschiedene Mäuse genutzt. Mäuse von Razer, Speedlink, Logitech, Trust GXT oder SteelSeries. Von der Einstiegs- bis zur Mittelklasse war einiges dabei. Der Preis von knapp 110 Euro ist auch für mich eine Ansage. Die Aerox 3 gehört jedoch zu dem Besten, was ich persönlich am PC getestet habe. Das ist natürlich rein subjektiv und für dich vielleicht keine haltbare Aussage, jedoch gefällt mir das Gesamtpaket aus Haptik, Hard- und Software sehr gut.
Technische Daten
| Netzwerkverbindung | Bluetooth, WLAN |
|---|---|
| Produkt-Features | 2.4 GHz, 26000 DPI, 4k wireless polling liefert, Bluetooth 5.0, Ergonomishces Design, Leicht, Leitcht, Wasserresistent |
| Bewegungserkennung | Optisch |
| Knopfmenge | 6 |
| Kompatible Geräte | Gaming Laptop, Gaming PC, Gaming setup, Personal Computer, Playstation, Xbox |
| Batterie-Durchschnittslebensdauer | 200 Stunden |
| Hardware Plattform | PC |
| Stromquelle | Batteriebetrieben |
| Maximale Mausempfindlichkeit | 26000 Punkte pro Zoll |
| Mindestens erforderliche Betriebssystemversion | Mac OS 12 Monterey, Mac OS 13 Ventura, Mac OS 14 Sonoma, Ubuntu 20.04 Focal Fossa, Ubuntu 22.04 Jammy Jellyfish, Windows 10, Windows 11, macOS 10.15 Catalina, macOS 11 Big Sur |
Video Review
Gerrit sagt:
Eines sollte man aber noch erwähnen. Ob sich eine solche Maus für dich lohnt, hängt auch davon ab, welche Spiele du spielst und welche Hardware bzw. welchen Monitor du verwendest. Gerade durch die niedrigen Latenzen merkst du einen Unterschied bei Monitoren mit einer hohen Bildwiederholrate. Wenn du also 240 oder 360 Hz nutzt, wirst du eher einen Unterschied bemerken als bei 100 Hz oder weniger. Auch wirst du in schnellen Spielen bzw. bei schnellem Gameplay eher einen Vorteil bemerken als bei RPGs.
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