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Die neue Generation: Pokémon Wind & Welle für Switch 2 angekündigt

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Directive 8020 erscheint im Mai 2026

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The Perfect Insider Volume 3 REZENSION

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The Perfect Insider
ist dieser Tage in die dritte und damit finale Veröffentlichungsrunde gegangen. Wie geht das Rätsel um den Mord an der genialen, wie auch mysteriösen Dr. Shiki Magata aus? Kommt es doch noch zu einer richtigen Romanze zwischen Professor Souhei Saikawa und seiner Studentin Moe Nashinosono? Und findet die Animeadaption der literarischen Vorlage ein würdiges Ende? Auf die Beantwortung all dieser Fragen habe ich spannend gewartet. Ob meine Erwartungen erfüllt werden konnten, lest ihr im Review zu Volume 3.

 

Alles wird zu F


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Endlich trifft die Polizei der Präfektur auf der abgelegenen Insel ein und kann die offiziellen Ermittlungen im Mordfall an Dr. Magata und Shindō aufnehmen. Derweil sind Souhei und Moe dersRätsels Lösung aber schon einen sehr großen Schritt nähergekommen. So vermutet das ungleiche Gespann etwas, das Dr. Magata vor 15 Jahren, als sie die Insel betreten und seitdem nie wieder verlassen hat, schwanger war und eine Tochter zur Welt gebracht hat. Darüber hinaus haben Souhei und Moe auch herausgefunden, wie der Mörder einen kurzen Zeitraum nutzen konnte, um von den Kameras unbehelligt zu entwischen.

Doch wer ist der Mörder nun? Um wen es sich handelt, möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Nur soviel: die letztliche Enthüllung sorgt für eben die Überraschung, die man sich als Mystery-Fan in vornherein von einen solchen Stoff wünscht. Viel wichtiger aber ist die Tatsache, dass der Twist nicht erzwungen wirkt, sondern im Kontext der Handlung seinen Sinn ergibt. Allerdings ist das Finale nicht ganz rund geworden. Hier teilt der Anime aber leider das Schicksal, von vielen anderen Artgenossen, die eine beschränkte Anzahl an Episoden (in diesem Falle 11) haben, um ihre Geschichte zu erzählen. Auch The Perfect Insider hat das Problem, das die ihm zu Verfügung stehende Zeit zu kurz ist und die Narration in den letzten drei Episoden stellenweise gehetzt wirkt.

Immerhin vergeudet der Anime kaum Zeit mit unwichtigen Nebenhandlungen. Im Fokus aller Folgen steht die Handlung, ihre Charaktere und die philosophischen Fragen, die aufgeworfen werden. Gerade bei letzteren war ich sehr erstaunt, wie ungezwungen sie im Anime wirken. Gerade das Ende ist hier noch einmal ein gelungenes Beispiel dafür, dass auch das im Westen gerne unterschätzte Medium Anime eben sehr viel mehr kann, als kurzweilige Unterhaltung zu bieten.

 

Hohes Niveau bis zum Schluss


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Wie also gefällt mir der Anime, nachdem ich nun alle Folgen gesehen habe? Gut! Sehr gut sogar. Die größte Schwäche ist tatsächlich die schnell dahinraffende Zeit in den letzten Folgen, aber selbst dieser kleine Makel rüttelt nicht an dem guten Gesamteindruck, den ich von The Perfect Insider habe. Die Macher haben ein gutes Händchen bewiesen und der spannenden Vorlage eine würdige Adaption gegeben. Ohne das Buch zu kennen, so würde ich vermuten, dass dieses noch um einiges Komplexer ist und gerade in Hinsicht auf die Fragen um das Wesen des Menschen noch viel mehr in die Tiefe geht, als es der Anime kann. Doch für das, was die Adaption ist, ist sie sehr gut.

Neben der spannenden Handlung sind es auch die beiden Hauptfiguren Souhei und Moe und ihre Beziehung zueinander, die mich ernsthaft interessiert haben. Endlich mal ein Anime, in dem keine von vor Kitsch triefende Romanze aus dem Boden gestampft wird. Stattdessen wird die Beziehung zwischen Professor und Studentin geerdet und ohne viel Brimborium erzählt.

 

Tolle Bilder, stimmige Lokalisation und schöne Aufmachung


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Der sehr gute Eindruck von den visuellen Qualitäten bestätigt sich (wenig überraschend) auch in der dritten Volume. Nach wie vor begeistert mich an The Perfect Insider vor allem der sehr hohe Detailgrad der Umgebungen. Gerade in den ruhigeren Einstellungen kommen entsprechende Szenen besonders gut zur Geltung. Die realistischen Proportionen der Figuren und ihr eher untypische Stil für Anime passen gut zum Setting und geben dem Ganzen etwas mehr Glaubwürdigkeit. Auf DVD und Blu-ray kommt der Anime mit einem sauberen Bild und ohne erkennbare Störungen.

Die Lokalisation gefällt mir ebenfalls nach wie vor. Die Sprecher machen allesamt einen sehr guten Job und gehen sehr bedacht mit ihren Charakteren und den jeweiligen Stimmungen und Situationen um. Das hat mitunter fast schon Vorbildcharakter! Wer dennoch lieber die japanische Tonspur bevorzugt, der kann auf diese natürlich zurückgreifen. Beide Sprachen liegen auf dem Silberling bei.

Die Erstauflage von Volume 3 kommt außerdem in einem sehr schicken Sammelschuber, der einiges hermacht und mit einem sehr tollen Cover begeistert. Extras sind hingegen auf der Disc kaum zu finden. Schade, aber man kann es verschmerzen.

 

Fazit

Die dritte Volume schließt The Perfect Insider in jeglicher Hinsicht gelungen ab. Die DVD bzw. Blu-ray kommt in einem sehr schön gestalteten Sammelschuber, die finalen drei Folgen überzeugen mit hoher Spannung und der Auflösung der elementaren Fragen. Dass die letzten Folgen allesamt etwas gehetzt wirken, ist zwar ein Makel, aber ich kann damit ganz gut leben. Denn ansonsten hat dieser Anime in seinen elf Folgen kaum große Schwächen aufgezeigt und stattdessen mit einer spannenden und Anime untypischen Herangehensweise überzeugt. Für Fans von guten Mystery-Thrillern eine klare Empfehlung

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