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Kingdom Hearts IV zeigt neue Szenen

Ein neuer Teil der Action-Rollenspiel-Reihe, entwickelt und herausgegeben von Square Enix. Kingdom Hearts IV gewährt den Fans einen Blick auf einige der Charaktere, denen der Protagonist Sora in der geheimnisvollen Stadt Quadratum begegnen wird. Sora wird auch diesmal Königreiche bereisen, in denen neue Charaktere seinen Weg kreuzen und neue Mächte ein neues Kapitel für ihn aufschlagen.

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Nintendo Direct enthüllt The Legend of Zelda: Ocarina of Time

Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time kündigte Nintendo die Rückkehr des von der Kritik gefeierten Nintendo 64-Klassikers für Nintendo Switch 2 an. Eigentlich war es schon lange klar, dass das Action-Adventure eine Neuauflage erhält. Nur die Ankündigung wollte einfach nicht kommen. Nun mit der neuen Nintendo Direct ist es endlich geschehen. Das Remake ist

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Spyro: A Realm Beyond angekündigt

Toys for Bob, das Studio hinter der Spyro: Reignited Trilogy und Crash Bandicoot 4: It’s About Time, hat gestern Spyro: A Realm Beyond angekündigt. Das Spiel erscheint im Frühjahr 2027 für PlayStation 5, XBox Series, PC Steam und Nintendo Switch 2 und ist das erste originale Spyro-Abenteuer seit fast zwei Jahrzehnten. Erster Trailer Spyro: A Realm

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METRO 2039 – Erster Gameplay-Trailer und Release-Fenster enthüllt

Im Rahmen des Xbox Games Showcase wurde der erste Gameplay-Trailer von METRO 2039 veröffentlicht, der fast drei Minuten Ingame-Material enthält. Zudem gibt es einen ersten Blick auf Hunter, den neuen Anführer, der die Metro mit Lügen und Propaganda überschüttet hat, um an die Macht zu gelangen. Mit einer Mischung aus atemberaubendem Gameplay und beeindruckender Grafik


SUPERHOT (PS4) REVIEW

Ego-Shooter stellten schon immer ein gutes Fundament für innovative Ansätze dar. Zwar ist das Genre in den letzten Jahren nicht mehr ganz so experimentierfreudig, wie einst, dennoch gibt es immer wieder Ausreißer, die mit den etablierten Grundlagen spielen und Neues probieren. Im letzten Jahr fiel in dieser Hinsicht vor allem SUPERHOT auf, welches erst für PC und etwas später auch für die Xbox One erschienen ist. Nun folgt mit reichlich Verzögerung endlich auch die PlayStation 4 und PlayStation VR Fassung. Ob sich das Warten für Besitzer der Sony Konsole gelohnt hat?

Neo lässt grüßen

Steht die Zeit, steht auch alles andere still.

Manchmal braucht es nur eine simple Idee und ein seit Jahrzehnten bestehendes Genre erstrahlt in einem neuen Licht. Piotr Iwanicki und sein kleines Team hatten eine solche, als sie 2013 auf einem Game Jam den Prototypen von SUPERHOT bastelten. Die innerhalb von sieben Tagen geschaffene Urversion gefiel nicht nur Anwesenden, sondern verbreitete sich durch Mundpropaganda auch im Netz und stieß bei vielen Spielern auf reges Interesse. Grund genug für das polnische Team eine Kickstarter-Kampagne ins Leben zu rufen, um aus dem Prototypen ein vollwertiges Spiel zu machen – mit Erfolg.

In SUPERHOT schlüpft ihr in die Rolle eines Namenlosen, der irgendwo in den Weiten des Internets auf das mysteriöse Spiel Superhot stößt und binnen kürzester Zeit regelrecht abhängig von diesem wird. Die Narrative arbeitet mit simplen Mitteln und erzählt die Metastory hauptsächlich durch ein Chatfenster, in welchem die Hauptfigur mit einem anderen Spieler spricht. Das ist mitunter ziemlich konfus, unterhält aber durch seine vielen versteckten Anspielungen und den unterhaltsam geschriebenen Dialogen. Vor allem Fans von Matrix und anderen Werken mit vergleichbarer Cyberpunk-Thematik dürften Gefallen finden.

Die erzählerische Komponente taugt glücklicherweise zu mehr, als den Gameplay-Abschnitten einen Rahmen zu geben. Dennoch ist der Spielkern die Mechanik. Und hier mutet SUPERHOT – trotz seiner stilsicheren Optik – zunächst wie ein gewöhnlicher Shooter an, in welchen man die gesichtslosen Gegner reihenweise umnietet. Der Clou: nur wenn die Spielfigur sich bewegt, bewegt sich die Zeit und damit die Kontrahenten und die umherfliegenden Projektile. Steht der Spieler still, so steht auch die Zeit.

Simple Idee, herausragende Umsetzung

Trotz seines simplen Aufbaus hinsichtlich Levelstruktur und Gameplay-Mechanik, bietet SUPERHOT erstaunlich viele Möglichkeiten.

Was nun simpel klingt, ist in seiner Umsetzung auf den Punkt durchdacht. Durch seinen Kniff erhält das Spiel zudem eine strategische Komponente mit leichten Puzzle-Einschlag. Wer nämlich glaubt, das die Zeitverlangsamung den Spieler zum übermächtigen Wesen mutieren lässt, täuscht. Die Gegner kommen nämlich von allen Seiten und ein einziger Treffer aus den feindlichen Waffen bedeutet den Bildschirmtod und endet im Neuladen des gesamten Level. Diese sind an sich zwar knackig und in ihren Aufbau einfach gehalten, bieten gleichzeitig aber auch Stolpersteine. So erzieht SUPERHOT den Spieler schnell dazu die nächsten Schritte genau zu überlegen und bewusst vorzugehen.

Räumliches Denken und gekonnte Ausweichschritte vor den feindlichen Projektilen sind der Schlüssel zum Erfolg, dennoch erzeugen die intensiven Gefechte keinen Frustmoment. Stattdessen spornt jeder Tod und anschließende Neuversuch dazu an, die gegebene Situation besser zu lesen und mit gezieltem Vorgehen den Level schließlich erfolgreich zu beenden.

Sprinte ich etwa zu einer Schutz versprechenden Säule, greife mir eine griffbereite Billardkugel, um sie im richtigen Moment auf den Gegner mit Schrotflinte zu werfen, ihn so kurzzeitig ins Straucheln zu bringen und so an seine mächtige Waffe zu kommen? Oder versuche ich dem abgefeuerten Schrot elegant auszuweichen, um meinen Widersacher mit den Fäusten meines Alter Egos niederzustrecken? Oder finde ich gar eine ganz andere Vorgehensweise? Trotz seines vergleichbar simplen Aufbaus bietet SUPERHOT erstaunlich viele Möglichkeiten.

Kurzes, aber intensives Vergnügen

Auch stilistisch überzeugt das Spiel.

Mit rund zwei Stunden Spielzeit ist der Storymodus von SUPERHOT überschaubar. Allerdings birgt die Kampagne einen durchaus hohen Wiederspielwert und ist letztlich nur ein Teilaspekt. Zur Kampagne gesellen sich nämlich noch ein Endlosmodus und diverse Herausforderungen. In Ersterem überlebt ihr möglichst lange und wehrt endlose Gegnerwellen ab; in Letzterem spielt ihr nach festgesetzten Vorgaben, beispielsweise nur mit einem Katana bewaffnet.

Auch abseits von Gameplay und Mechanik überzeugt der Titel. Der minimalistische Grafikstil, in welchen lediglich die Farben Weiß, Schwarz und Rot existieren, ist stilsicher und passt perfekt zum Cyberpunk-Flair der Story. Hinzu kommt eine zwar nicht sehr prominent eingesetzte, aber dennoch stimmungsvolle Musik.

In puncto Performance läuft die PlayStation 4 Version flüssig und ohne erkennbare Durchhänger. Erfreulich, da die zum Einsatz kommende Unity-Engine bei vielen Konsolenspielern mittlerweile einen schlechten Ruf genießt. Neben der normalen Fassung gibt es außerdem noch eine Version für die PlayStation VR. Diese muss man leider separat von der Nicht-VR Fassung kaufen, was für Besitzer der Virtual Reality Brille ein Wermutstropfen sein mag.

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