Ys Origin REVIEW

Ys Origin wurde erstmals am 21. Dezember 2006 in Japan veröffentlicht und war lange Zeit das einzige Ys-Spiel, welches exklusiv auf Windows PCs veröffentlicht wurde. Erst Anfang 2017 wurde dieses Spiel auch PlayStation 4 und seit 30. Mai 2017 gar PS Vita-Besitzern zugänglich gemacht. Aber auch PC-Spieler mussten sich natürlich wieder viele Jahre gedulden, bis das Spiel endlich seinen Weg in die westliche Welt fand (Steam sei dank). Am 31. Mai 2012 war es dann endlich so weit, und man durfte auch hierzulande die Vorgeschichte zu den ersten beiden Ys-Spielen selbst erleben. Ja, richtig gelesen, wie das „Origin“ im Spieltitel bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein Prequel, welches 700 Jahre vor den Geschehnissen von Ys I stattfindet. Das bedeutet freilich auch, dass Serienheld Adol Christin dieses Mal nicht mit von der Partie ist, aber ich greife vor. Ob Ys Origin nun ein würdiger Ableger seiner Serie ist oder nicht, soll folgendes Review klären.

 

Vermisst – Gesucht werden zwei Göttinnen mit Engelsflügeln und silberblauen Haar


Reah und Feena sind zwei Göttinnen, die zusammen mit ihren sechs Priestern, den mächtigsten Magiern des Landes, über ihr Königreich Ys herrschen. Mithilfe der Black Pearl, einem geheimnisvollen Artefakt, erfüllten sie ihr Reich voller Magie und Wohlstand. Zauberkräfte gehören in Ys zum Alltag und unter der Führung der beiden Göttinnen, ihrer Priester, Magier und Ritter läuteten sie ein Zeitalter des Friedens und der Harmonie ein. Doch eines Tages wurde Ys von wilden Bestien und blutrünstigen Dämonen heimgesucht. Um die Bevölkerung zu retten, wurden die Einwohner in den Heiligen Tempel auf der Bergspitze evakuiert, bevor eben diese Bergspitze mittels Magie in den Himmel verfrachtet wurde. Der Rest des Königreichs fiel jedoch in die Hände der Dämonen, welche nur ein verwüstetes Ödland voller giftiger Gase schufen.

Als Reah und Feena eines Tages sang und klanglos verschwinden, stellen die sechs Priester ein Rettungsteam zusammen, bestehend aus kompetenten Magiern und tapferen Rittern. Der Auftrag lautet die beiden Göttinnen auf der Erdoberfläche aufzuspüren und sicher und wohlbehalten zum Tempel auf der schwebenden Bergspitze zurückzugeleiten. Unter den 12 Rettungskräften befinden sich auch einige Enkel und Kinder der sechs Priester persönlich. Vor allem Yunica Tovah und Hugo Fact werden eine entscheidende Rolle im kommenden Einsatz spielen.

Leider geht bereits der Teleport zur Erdoberfläche schief. Die 12 Retter werden voneinander getrennt, und am Horizont erstreckt sich ein bedrohlicher Turm gen Himmel. Natürlich ist besagter Turm jener Ort wo es unsere Göttinnen hin verschlagen hat. Und natürlich latschen sie damit geradewegs in die Hochburg der Dämonen, welche von ein paar fiesen ausländischen Magiern und Barbaren kontrolliert werden. Die große Frage lautet nun, was Reah und Feena dort eigentlich erreichen wollen?

Die Handlung von Origin ist eine nette Ergänzung zur Ys-Saga. Kennern der ersten beiden Teile werden freilich einige Aha-Erlebnisse geboten. So lernt man die Vorfahren der Nebencharaktere aus Teil I und II kennen, es treten altbekannte Schurken auf den Plan, Bossgegner aus dem ersten Teil wurden neu erfunden und sogar die Rätsel kommen einem sehr bekannt vor. Mein persönliches Highlight war übrigens die kleine Anspielung auf die Ark of Napishtim, mit der man es ja in Ys VI zu tun bekommt.

Da Serien-Held Adol Christin logischerweise noch gar nicht geboren wurde, stehen dieses Mal mit Yunica Tovah und Hugo Fact zwei neue Spielfiguren zur Auswahl. Hat man das Spiel durchgespielt, wird mit Toal „The Claw“ Fact sogar noch ein dritter Charakter freigeschaltet. Auch wenn die Grundhandlung mehr oder weniger identisch bleibt, so bringt jeder der Drei seine eigenen Storyelemente und Charakterzüge in die Geschichte ein, so dass ein weiterer Durchgang mit einem anderen Charakter durchaus Sinn macht. Man sollte zumindest noch einen zweiten Spieldurchlauf mit Toal starten, denn nur mit ihm bekommt man das vollständige und offizielle Ending nebst dazugehörigen Bosskampf zu Gesicht.

 

Drei verschiedene Charaktere, drei verschiedene Handlungsperspektiven


Das Besondere an den Hauptcharakteren in Ys Origin ist, dass sie keine stummen Spieler-Avatare darstellen wie Adol Christin aus den anderen Ys-Spielen, sondern alle ihre eigenen Persönlichkeiten mitbringen. Vor allen Dingen öffnen sie im Verlauf der Geschichte auch gerne und oft den Mund und entwickeln sich angemessen weiter. Für eine Serie, die sonst mit einem stummen Protagonisten ohne klar definierte Persönlichkeit arbeitet, ist das durchaus ungewohnt.;)

Yunica Tovah ist das notorische Good Girl. Obwohl Yunica Enkelin einer der sechs Priester ist, wurde sie ohne jegliche magischen Kräfte geboren, was für einen Ys-Einwohner äußerst ungewöhnlich ist (im Harry Potter-Universum wäre sie eine Squib.;) ). Freilich leidet sie aufgrund dessen unter einer gewissen Unsicherheit. Und ihre naive Ader macht die bevorstehende Mission auch nicht einfacher. Was viele nicht wissen, ist, dass Yunica seit ihrer Kindheit eine enge Freundschaft zu den Göttinnen aufgebaut hat. Freilich ist diese Freundschaft auch der Grund, warum sie sich der Rettungsmannschaft aufgezwungen hat.

Im Kampf ist sie langsam aber stark und fungiert mit ihrer Streitaxt als eine Art Ersatz für den Schwertkämpfer Adol Christin. Leider kommt sie weder körperlich noch psychisch an Adols Fähigkeiten heran.

Hugo Fact ist der jüngste Sohn von Cain Fact, dem mächtigsten Priester und Magier von Ys. Unter der strengen Hand seines Vaters entwickelte sich auch Hugo zum extrem mächtiger Magier. Abseits von der Rettungsmission hat er von seinem alten Herrn noch einen zweiten Geheimauftrag erhalten. Hugo, der sich zunächst durch seine Intelligenz, seine spitze Zunge und Beherrschtheit auszeichnet, wird im Verlauf des Abenteuers eine sehr negative Wandlung vollziehen – nicht umsonst ist er der Vorfahre des Oberschurken von Ys I. Doch wird sich Hugo wirklich der Lust nach Macht hingeben oder nicht doch noch die Kurve kratzen?

Im Kampf verschießt Hugo auf Knopfdruck Energieprojektile aus der Distanz, weswegen sich das Spiel mit ihm wie eine Art Shoot’em Up anfühlt. Er hält zwar nicht so viel aus, erwirbt dafür aber einen Schutzschild-Zauber, der ihn befristete Unverwundbarkeit gewährt. Dementsprechend ist das Spiel mit Hugo am einfachsten zu bewältigen. Leider wirkt das Spiel mit ihm aber auch am langweiligsten.

Toal „The Claw“ Fact ist der ältere Bruder von Hugo und blieb zusammen mit seinem Ritter-Kommandanten auf der Erdoberfläche zurück, um eine reibungslose Flucht für seine Landsleute zu garantieren. Mittlerweile wurde Toal von den feindlichen Magiern gefangengenommen und korrumpiert. Er ist jetzt ein Halbdämon und kämpft nur noch dafür seine eigene Macht zu stärken. Wird er sich doch noch auf seine Menschlichkeit zurückbesinnen oder ist er seinen neuen finsteren Herren bis zum Schluss treu ergeben?

Im Kampf setzt Toal in erster Linie auf Geschwindigkeit. Mit seinen beiden Klauenwaffen ist er ein absoluter Nahkämpfer, was angesichts seiner schwächelnden Verteidigungskraft nicht ungefährlich ist. Dafür macht das Spiel mit ihm aber auch am meisten Spaß und er hat, wie bereits gesagt, die offizielle Storyline mit dem wahren finalen Bossgegner und dem vollständigen Ende.

Die drei Hauptcharaktere bringen also durch ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten, Handlungsentwicklungen und Spielweisen einige Abwechslung ins Spiel und motivieren zum wiederholten Durchspielen. Dummerweise ändern sich die Stockwerke im Turm nur geringfügig, wenn man mit einem anderen Charakter spielt. Die kleinen Änderungen bei Rätseln, Jump-Passagen und den Zwischengegnern reichen da nicht so ganz aus, um den Turm frisch zu halten. Hierdurch entsteht freilich eine gewisse Eintönigkeit, welche die Motivation beim zweiten und dritten Durchgang wieder nach unten drückt. Andererseits ist hier dann doch mehr Mühe zu erkennen als bei vergleichbaren Spiele, wo ein anderer Charakter, abseits seiner Spielweise, überhaupt keine Änderungen mitbringt. Ich persönlich habe Ys Origins jedenfalls gerne drei mal durchgespielt.

 

Mal wieder den Turm von Darm hochkraxeln


Nachdem man sich für eine Spielfigur entschieden hat, steht noch die Auswahl aus fünf Schwierigkeitsgraden, rangierend zwischen „Very Easy“ und „Nightmare“. Da ist also wirklich für jeden Geschmack was dabei. Ich selbst habe das Spiel auf der mittleren Schwierigkeitsstufe „Normal“ gespielt und bin damit sehr gut gefahren. Wie schon die vorherigen Ys-Ableger „The Ark of Napishtim“ und „The Oath in Felghana“ steuert man seine Spielfigur aus einer schräg gekippten Vogelperspektive, was eine gute Übersicht über das Geschehen ermöglicht. An der frei konfigurierbaren Steuerung, die sowohl Tastatur und Maus als auch Controller unterstützt, gibt es nichts auszusetzen.

Das gesamte Spiel findet im Tower of Darm statt, einem Turm-Dungeon, den viele wohl noch aus dem ersten Ys-Spiel kennen dürften. Diese Begrenzung auf einen einzigen Schauplatz zieht leider auch einige Eigenheiten mit sich. Ys Origin ist ein reiner Dungeon-Crawler, Erkundungstrips durch Städte, Dörfer und Landabschnitte sind schlicht und einfach nicht vorhanden. Stattdessen geht es darum sich Stockwerk um Stockwerk den Turm hochzumetzeln. Damit sind Aspekte wie die Erforschung einer mehr oder weniger offenen Spielwelt und ausgiebige Gespräche mit NPCs kaum noch vorhanden. Es gibt im Turm von Darm zwar durchaus einige Nebencharaktere, die für ein Schwätzchen bereitstehen, sowie ein paar Schätze, an die man erst später herankommt, doch liegt der Fokus dieses mal ganz klar auf Dungeoncrawling und Kämpfe.

Glücklicherweise sind diese zuletzt genannten Aspekte immer noch so unterhaltsam wie eh und je. Der Turm bietet immer wieder kleinere Jump-Passagen und Rätseleinlagen zur Auflockerung und die gewohnt flotten Kämpfe bereiten ebenso simples wie spaßiges Hack’n’Slay-Vergnügen. Highlights sind freilich auch hier wieder die epischen Bossgegner, die sich nur schlagen lassen, wenn man deren Kampfmuster erkennt und sich entsprechend anpasst. Wenn alle Stränge reißen, kann man freilich etwas Grinding betreiben, um ein paar Levelstufen aufzusteigen und den kniffligen Boss doch noch zu bezwingen. Hierzu respawnen reguläre Gegner, sobald man den jeweiligen Raum verlässt und wieder betritt.

Beseitigte Gegner hinterlassen neben Erfahrungspunkten auch noch SP, die als Zahlungsmittel an Speicherpunkten verbraten werden können, um sich mehr oder weniger nützliche Perks freizukaufen. Jene Speicherpunkte fungieren übrigens auch als Teleport-Netzwerk innerhalb des Turms, zu denen man sich jederzeit transportieren lassen kann.

Abgesehen von Exp und SP hinterlassen getötete Gegner auch gerne mal Heilmittel oder magische Tränke, welche temporäre Statistik-Buffs aktivieren. Mit jedem Angriff auf einen Gegner steigert sich obendrein der Exp-Output (ebenfalls mit zeitlicher Begrenzung). Im Idealfall kann man somit den Output um fast das Doppelte erhöhen. Im Gegenzug dazu, setzt das Spiel jedoch auch auf Exp-Scaling, was bedeutet, das Gegner mit niedrigen Level weniger Erfahrungspunkte bringen und umgekehrt. Hierdurch wird vermieden, dass mittels Grinding die Balance des Schwierigkeitsgrads zu stark ausgehebelt werden kann, was auch recht gut funktioniert. Typische Geldeinheiten gibt es hier nicht, stattdessen muss man neue Ausrüstung sowie Erze für Waffenupgrades aus Schatztruhen bergen. Die Anzahl der Ausrüstungsstücke ist freilich immer noch so übersichtlich wie von der Serie gewohnt.

Neben regulären Buttonmashing-Angriffsmanövern, verfügen unsere drei (Anti)helden auch noch über jeweils drei Elementar-Skills (Wind, Donner und Feuer), die im Verlauf des Spiels mithilfe von Artefakten nach und nach freigeschaltet werden. So kann Yunica z.B. mit dem Wind-Artefakt einen Rundumschlag ausführen. Hugo hingegen erzeugt ein Schutzschild und Toal wiederum vollführt damit einen blitzschnellen Angriff. Darüber hinaus kann jeder Charakter den Boost Modus aktivieren, sobald der entsprechende Balken aufgeladen ist. Im zeitlich begrenzten Boost Modus teilen die Charaktere mehr Schaden aus, halbieren erlittenen Schaden und dürfen auf Knopfdruck ihre individuelle Burst-Attacke lostreten, welche verheerende Schäden anrichtet – sofern man den Burst gegen Ende des Spiels freigeschaltet hat, versteht sich.

Damit wären dann auch schon die wichtigsten Dinge besprochen. Als Dungeon-Crawler Spin-off mit Fanservice für Kenner der ersten beiden Teile, funktioniert Ys Origin sehr gut. Leider ist das Konzept für mehrere Spieldurchgänge etwas eintönig. Das wäre freilich nicht so schlimm, wenn man das Spiel nicht drei oder zumindest zweimal durchspielen müsste, um alle Aspekte der Geschichte nachvollziehen zu können. Abgesehen davon leiden die Rätseleinlagen unter dem oben genannten Fanservice-Aspekt. Ein Großteil der Rätsel die man hier vorgesetzt bekommt, wurden aus Ys I recycelt, was freilich jeglichen Anspruch in dieser Hinsicht zu Nichte macht – zumindest für diejenigen, die Ys I gespielt haben.

Aber immerhin bekommt man nach Abschluss des Hauptspiels wieder ein paar Bonus-Spielmodi freigeschaltet. Zunächst wäre da der altbekannte „Time Attack“-Modus, ein Bossrush mit Anbindung an Online-Bestenlisten. Darüber hinaus gibt es nun auch den „Arena Mode“ (ebenfalls mit Online-Bestenlisten). Hier muss man sich mehrerer Gegner-Wellen erwehren, um SP zu scheffeln, die anschließend im „Bonus Shop“ verbraten werden dürfen. Im besagten Shop stehen nicht nur höhere Levelstufen für die Arena zur Auswahl sondern auch noch zusätzliche spielbare Charaktere, wie Extra-Versionen von Yunica, Hugo und Toal sowie zwei Versionen von Adol Christin himself.

Wer motiviert ist, kann also jede Menge Zeit mit Ys Origin verbringen. Ich selbst habe mich auch über 40 Stunden mit dem Spiel befasst. Trotz der Begrenzung auf einen Dungeon bekommt man also viel Spiel fürs Geld.

 

Grafik und Sound


Ys Origins Grafikengine dürfte bereits aus vielen anderen Falcom-Titeln der damaligen Zeitperiode bekannt sein (The Legend of Heroes VI, Ys VI und Ys: The Oath in Felghana). Dementsprechend wirkt sie jedoch recht angestaubt und verbraucht – auch wenn sie immer noch viel Charme verbreitet. Das größte Problem in grafischer Hinsicht ist jedoch das eintönige Setting. Das gesamte Spiel besteht nun einmal lediglich aus einem Turm-Dungeon. Man hat versucht den Turm abwechslungsreich zu gestalten, indem man alle paar Stockwerke das Thema ändert (Wasser, Feuer, Sand, Blut, …), aber das reicht halt nicht aus. Außerdem mangelt es an grafischen Highlights.

Beeindruckend sind dafür die riesigen Bossgegner und ab und zu gibt es auch mal nette Details zu sehen, wie den Turmanbau oder die Terrassen mit Ausblick auf den Krater, wo sich ursprünglich der Berg mit dem Heiligen Tempel befand. Witzigerweise gibt es erneut die Blut- und Gore-Effekte und wenn man durch das Blut läuft, hinterlässt man neuerdings sogar entsprechende Fußspuren.^^

Der Soundtrack ist eine etwas zwiespältige Angelegenheit. Ehrensache, dass es ein paar coole J-Rock-Tracks gibt. Diese kommen dann in den Bosskämpfen, im Intro und den finalen Turmabschnitten zum Einsatz. Es gibt auch ein paar Remakes zu altbekannten Tracks aus Ys I, doch reichen diese bei weitem nicht an die Qualität der Ys I & II Chronicles-Version heran, was schon sehr enttäuscht. Dazwischen gibt es dann noch Soundtracks, die sich zwar nett anhören und das Geschehen unterstützen, jedoch nichts wirklich erinnerungswürdiges bieten. Wie gesagt: Der Soundtrack ist eine zwiespältige Angelegenheit.

Eine Sprachausgabe gibt es leider auch nicht in Ys Origin und bei den Soundeffekten sticht auch nichts heraus. Ohne die lautstarken Tracks wäre die Akustik dieses Spiels jedenfalls nichts nennenswertes.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
80
80
Okay
-
Multiplayer

FAZIT

Ys Origin macht sehr viel Spaß und trägt den Namen Ys mit Würde. Die Kämpfe sind so schnell und actionreich wie von der Serie gewohnt und die epischen Bosskämpfe überzeugen mühelos. Darüber hinaus bietet dieser Spin-off sogar einige Verbesserungen gegenüber der Hauptserie. So gibt es hier drei spielbare Hauptcharaktere, welche allesamt ihre eigene Persönlichkeit mitbringen und sich sogar vernünftig artikulieren können. Da kann Adol noch was von denen lernen. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass man es hier mit einem Dungeon Crawler zu tun hat. Wer gerne eine etwas offenere Welt erforscht und nebenbei ausgiebige Schwätzchen mit Dorfbewohnern führt, der könnte von Origin schwer enttäuscht werden. Und auch das Prequel-Format mit jeder Menge Fanservice für Kenner der ersten beiden Teile, ist eine etwas zwiespältige Angelegenheit. Nichtsdestotrotz ist Ys Origin eine runde Sache für Serienfreunde und Action-RPG-Liebhaber. Für den Preis von 15,99 € (Steam-Preis) bekommt man ein schönes Spiel für seine Download-Spiele-Bibliothek. Allerdings sollte man sich für das Geld erst einmal ein paar andere Ys-Spiele gönnen, bevor man sich Origin zulegt. Letztlich dürfen nun aber gar Besitzer der PlayStation Vita zugreifen und in das Abenteuer eintauchen sowie unterwegs spielen.

- Von  Volker

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Ys Origin REVIEW

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