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The Garden of Words REZENSION

The Garden of Words 1

Kurzfilme haben in der heutigen Filmlandschaft keine sonderlich große Bedeutung mehr und sind in der Regel ein Festival-Phänomen. Dabei lohnt sich der Blick auf solche kleineren Machwerke durchaus, wie nicht zuletzt der Japaner Makoto Shinkai beweist. Dessen Animationskurzfilme gehören nämlich nicht nur zu den visuell eindrucksvollsten Filmen, welche die japanische Animationskunst in den vergangenen Jahren hervor gerufen hat. Auch inhaltlich verpackt der Regisseur spannende Geschichten, die bewegen und nachhaltig in Erinnerung bleiben.

 

I wish that it would rain…


The Garden of Words 3

Während sich Shinkai in den meisten seiner Filmen fantastischer Settings bedient, so erzählt er in The Garden of Words eine nahezu geerdete Geschichte. Sie handelt von dem jungen Oberschüler Takao, welcher in Tokyo zur Schule geht. In Japan hat gerade die Regenzeit begonnen, was der Junge als Anlass nimmt die Schule zu schwänzen und sich im Pavillon eines Parkes der Ruhe und seinen Gedanken hinzugeben. Dabei trifft er eines Tages auf eine Frau, die ihren Job ebenfalls nicht sonderlich ernst zunehmen scheint, und die Vormittage im Pavillon mit Bier und Schokolade zubringt.

Takao und die Frau kommen nach und nach immer mehr ins Gespräch und lernen einander zu schätzen. Ohne das beide viel übereinander wissen und sich bewusst zu verabreden, treffen sie sich immer wieder an regnerischen Tagen im Park. Allerdings naht der Sommer und somit das Ende der Regenzeit…

 

Unspektakulär und doch wunderschön


The Garden of Words 2

Kein übermäßiges Drama, keine Zeitstreckung, keine Füllmomente – The Garden of Words zeigt, das eine Geschichte manchmal eben auch in rund 45 Minuten wunderbar erzählt werden kann und auf den Zuschauer trotzdem eine ungemeine Wirkung hat. Der Plot mag unspektakulär klingen und ist dies letztlich auch, denn wo die vorherigen Filme von Shinkai mitunter noch auf starke Fantasy-Elemente gesetzt haben, da erzählt The Garden of Words eine Geschichte, die fast schon alltäglich wirkt.

Und genau hier liegt auch eine der großen Stärken des Filmes. Die beiden Hauptfiguren Takao und Yukari, die Frau im Park, deren Name wir aber erst etwas später erfahren sollen, sind zutiefst menschliche Charaktere mit zutiefst menschlichen Gefühlen, Wünschen und Sorgen. Takao träumt davon Schuhmacher zu werden und ackert dafür ziemlich hart. Neben der Schule geht er nämlich auch noch einem Nebenjob nach, um so das Geld für die nicht gerade günstige Ausbildung zusammenzubekommen. Yukari hingegen scheint ihr Leben nicht sonderlich ernst zunehmen, allerdings trügt der Schein. In Wahrheit ist sie ausgebrannt und leidet unter Depressionen und Ängsten, doch statt sich Takao zu öffnen, hält sie ihre Wand aufrecht.

Doch der Kontakt zu dem jungen Oberschüler tut ihr gut, ebenso wie die Gespräche mit Yukari Takao gut tun. Zwischen beide entsteht eine innige Beziehung, ohne dass sie es so nennen würden. Hier gibt es keinen pseudo-romantischen Kitsch, auch wenn entsprechende Gefühle gerade in Takao vorhanden zu sein scheinen. Stattdessen belässt es Regisseur Shinkai bei Andeutungen und wenigen Worten.

 

Noch nie war Regen so schön


The Garden of Words 4

Der Pressetext von Verleiher Kaze Anime sagt es schon selbst: noch nie war Regen so schön. Dem kann ich nur beipflichten, denn was hier in visueller Hinsicht geleistet wird, ist wahrlich atemberaubend. Für die Produktion zeigt sich CoMix Wave Inc. verantwortlich, mit denen Shinkai schon mehrfach zusammengearbeitet hat.

Es mag abgedroschen klingen, doch im Falle von The Garden of Words trifft es wirklich zu, dass jedes Standbild einem Gemälde gleicht. Die Zeichnungen sind auf einem enorm hohen Niveau und jeder Frame gleicht einem kleinen Kunstwerk, welches ich mir am liebsten Ausdrucken und in meine Wohnung hängen würde. Der Film ist vor allem auch eine Hommage an das Großstadtleben und der zaghaften, aber doch wunderschönen Natur in der Millionenmetropole Tokyo. Vor allem die Szenen im Park sprühen nur so über vor kräftigen Grüntönen und gerade die Regenszenen vermitteln ein irgendwie heimeliges Gefühl.

Auch der Detailgrad der Animationen ist enorm hoch. Jede einzelne Werbetafeln, jedes einzelne Schriftzeichen auf Büchercovern, jeder einzelne Grashalm wurde gezeichnet und ist klar erkennbar. Eine Mühe, die sich nicht einmal Filme mit großen Budget geben. Auch die Animationen der Figuren wirken sehr lebendig und glaubwürdig, zumal auf menschliche Proportionen wert gelegt wurde und nicht auf die typischen Kulleraugen-Anime Klischees.

 

Gelungenes Rundumpaket


bluray garden words

In Deutschland ist The Garden of Words in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich: DVD, Blu-ray und Limited Edition Blu-ray. Mir selbst liegt die reguläre Blu-ray Fassung vor, die mit einem fantastischen Bildoutput (in der Auflösung 16:9 – 1.77:1) ohne jegliche Störungen im Bild zu begeistern weiß. Die visuelle Brillanz des Anime kommt in der Heimkinofassung voll und ganz zutragen und sind ein wahres Fest für das Auge.

Viel gesprochen wird in dem Film zwar nicht, trotzdem sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden, dass die deutsche Sprecherauswahl über jeden Zweifel erhaben ist und auch die Lokalisation selbst geglückt ist. Natürlich gibt es auch die japanische Sprachspur mit optionalen deutschen Untertiteln. Auch beim Ton gibt es nichts zu meckern, im Gegenteil. Nicht unerwähnt sollte außerdem der sich zumeist sehr zurückhaltende und in Teilen melancholisch wirkende Score von Daisuke Kashiwa werden.

Bei den Extras findet sich einiges auf der Blu-ray. Neben Interviews mit dem Regisseur und den japanischen Sprechern, gibt es außerdem eine kleine Filmographie zu Makoto Shinkai mit einem Überblick über seine bisherigen Werke, ein animiertes Storyboard und diverse Trailer. Die Gesamtspielzeit der Extras beträgt ca. 107 Minuten.

 

Fazit

The Garden of Words ist in jeglicher Hinsicht ein eindrucksvoller Film. Dabei ist die Geschichte sehr zurückgenommen und im Kern unspektakulär. Trotzdem verbleibt der Film im Gedächtnis und schafft es emotional zu berühren, denn gerade weil die Handlung so geerdet ist und zutiefst menschliche Träume und Sorgen anspricht, kann man sich mit den beiden Hauptfiguren identifizieren und ihre Denkweisen nachvollziehen. Darüber hinaus ist The Garden of Words in visueller Hinsicht geradezu eine Meisterleistung, die man so nur selten zu Gesicht bekommt. Gerade Anime-Fans, die auch einmal etwas abseits der ganz großen Studios sehen wollen, sollten sich diesen Titel merken.

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