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Der große Rausschmeißer der heutigen Nintendo Direct war – Trommelwirbel – Metroid Prime 4, welches mit dem Untertitel BEYOND und einem ersten Trailer ausgestattet wurde. Rund sieben Jahre nach der ersten Ankündigung und vielen Versprechungen, die Entwicklung sei nicht eingestellt, hat das lang ersehnte Spiel also endlich ein Lebenszeichen bekommen. Mehr als einen Trailer und


Speedlink Trailblazer bei uns im Test

Wir haben erneut ein Auge in den Hardware-Bereich geworfen und diesmal ein etwas exquisites Stück im Testbereich begrüßt. Es umfasst die Möglichkeit, virtuelle Rennen noch lebensnaher wirken zu lassen. Ja, diesmal geht es um ein Lenkrad. Mit dem Trailblazer bietet der Hardware-Hersteller Speedlink ein attraktives Lenkrad, welches für den schmalen Geldbeutel angedacht ist. Doch täuscht der erste Eindruck oder dürfen wir dauerhaft in Jubelstürme ausbrechen?

Der erste Eindruck

Schauen wir uns das Lenkrad zunächst einmal etwas genauer an. Wenn wir auf die verarbeiteten Materialien blicken, merken wir sofort, dass hier unter anderem etwas gespart wurde. Weder Metall, noch Leder oder Kunstleder schmücken das Objekt. Stattdessen erschließt sich unserem Auge Plastik und Gummibeschichtungen. Dennoch sei gesagt, dass das in die negative Betrachtung fällt. Die Gummibeschichtung sorgt für ein wirklich griffiges Gefühl. Löblich ist zudem die Tatsache, dass wir sowohl die Möglichkeit haben, mit Schaltwippen am Lenkrad zu schalten, oder den Shifter nutzen können, welcher rechts vom Lenkrad zu finden ist. Gerade Spiele wie Dirt Rally eignen sich für so einen Shifter recht gut.

Zur Befestigung werden sieben Saugnäpfe an der Unterseite der Base genutzt. Ob das nun gut oder schlecht ist, werden wir später beleuchten. Das Trailblazer-Lenkrad verzichtet ebenso wenig auf Pedalen. Hier bekommen wir ein Brems- und ein Gaspedal. Ein drittes Kupplungspedal gibt es leider nicht.

Installation schwer gemacht

Ein ganz großer Vorteil des Trailblazers ist die hohe Kompatibilität. So können wir das Lenkrad sowohl auf der Playstation 3 und 4 verwenden, als auch auf der Xbox One, Series X/S, der Nintendo Switch und dem PC. Lediglich die Playstation 5 wird hier offiziell nicht aufgeführt.

Dieser große Vorteil hat aber auch seinen Preis. Nämlich die Installation, welche grundsätzlich relativ leicht, jedoch ggf. etwas zeitaufwendig sein kann. Die übliche Installation sieht wie folgt aus: Die Pedale werden an die Base des Trailblazers angeschlossen und das Lenkrad selbst via USB an die Xbox, Playstation, Switch oder den PC. Damit wir aber eine Kompatibilität zu den entsprechenden Systemen herstellen können, müssen wir einen Xbox- oder Playstation-Controller über USB an eine weitere Schnittstelle der Lenkradbase anschließen und den Controller einschalten. Anschließend wird das Trailblazer als „Wireless Controller“ erkannt. Ja, ihr lest richtig, es wird als „Wireless Controller“ und nicht als „Lenkrad“ geführt.

Das ist grundsätzlich kein großes Problem, doch nun geht die Installation unter Umständen erst richtig los. Bei mir war von Beginn an das Gas- und Bremspedal als „R2 & L2 Taste“ belegt. Die Schaltwippen am Lenkrad zum hoch- und runterschalten belegten ebenfalls die Tasten „R2 & L2“. Somit war das gleichzeitige Schalten und Gasgeben bzw. das Bremsen aufgrund der Doppelbelegung unmöglich.

Hier muss man, je nach Simulation und persönlichen Vorlieben, ggf. in den Programmiermodus wechseln. Das schaffen wir durch das gleichzeitige Drücken der „Start und Option“ sowie der „Select und Share“ Tasten für ca. 3 Sekunden. Anschließend fängt am Lenkrad eine grüne LED an zu leuchten. Daraufhin drücken wir die Taste, die neu belegt werden soll, wie zum Beispiel das Gaspedal. Mit dem Blinken der grünen LED müssen wir die Taste aussuchen, auf welcher das Gaspedal hinterlegt werden soll. Am Controller geben wir beispielsweise mit „R2 Gas“. Also drücken wir nun „R2“. Die Grüne LED erlischt. Genauso gehen wir nun auch vor für die Bremse, das Hochschalten, das Herunterschalten usw.

Kleine, aber erwähnenswerte Schwierigkeiten

Ihr merkt schon, die Installation kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Habt ihr das nun alles geschafft, kann es endlich losgehen. Doch Moment, da war doch noch etwas mit den Saugnäpfen. Schließlich muss das Lenkrad vor dem Gebrauch richtig befestigt werden. Soviel vorweg, weder auf meinem Schreibtisch, noch an meinem Simulator haben die Saugnäpfe zufriedenstellend gehalten. Der Schreibtisch hat eine leicht raue Holzmaserung und die Halterung im Simulator ist aus Metall. Für den Test im Simulator habe ich daher handelsübliche Kabelbinder verwendet und diese waren vom Halt er dann auch wirklich gut. Was die Saugnäpfe betrifft, so hatten die lediglich bei mir in der Küche auf dem Ceranfeld einen ordentlichen Halt. Aber hier wird niemand sein Lenkrad installieren. An dieser Stelle wären einfache verschraubbare Plastikhaken, wie beim Logitech G29, wünschenswert gewesen. Zumal diese in der Herstellung sicherlich nicht sehr viel teurer gewesen wären.

Auf ins Gewusel

Nach all den kleinen Tücken gehen wir nun endlich auf die Strecke. Mit der ersten richtigen Bestandsaufnahme macht das Trailblazer eine solide bzw. befriedigende Figur. Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht besonders herausragend. Doch alles Stück für Stück. Von dem uns ursprünglich so groß angepriesenen „Spüre den Nervenkitzel mit der Force-Vibration-Funktion! Starke Vibrationseffekte für ein hochrealistisches Spielgefühl“ habe ich leider nicht viel erlebt. Wir bekommen zwar eine normale Rumble-Funktion wie in jedem üblichen Xbox- oder Playstation-Controller geboten, mehr leider aber nicht.

Zudem ist unser Lenkradius nach maximal 90 Grad erreicht. Weiter lässt sich das Lenkrad nicht drehen. Das heißt, der Lenkradius im virtuellen Cockpit von 180 Grad oder mehr müssen innerhalb unserer 90 Grad Lenkeinschlag simuliert werden. dies bedeutet wiederum, unsere Lenkung und die in der Simulation ist nicht genau synchron. Wir können in den meisten Simulationen zwar einen maximalen Radius von 90 Grad angeben und so unserem Lenkrad anpassen, jedoch hätten wir zum Beispiel in Monaco mit der Formel 1 in der Löws Kurve so unsere Probleme.

Mehr Kritik als berechtigt?

All das klingt nun sehr kritisch. Daher noch einmal ein paar positive Eckpunkte zusammengefasst. Das Lenkrad bietet große Kompatibilität zu fast allen aktuellen Systemen. Die Schaltung wird sowohl durch Wippschaltung als auch über einen Shifter ermöglicht. Beinhaltet ist ein Programmiermodus und Empfindlichkeitsmodus zum Feintunen des Lenkrades. Zudem glänzt der Hersteller Speedlink mit einem relativ niedrigen Anschaffungspreis von unter 100€.

Video Review

Aber kommen wir mal zum Fazit: Wer sich für das Trailblazer von Speedlink und somit für Hardware unter 100€ interessiert, wird höchstwahrscheinlich „noch“ keinen Simulator Zuhause stehen haben und wahrscheinlich auch noch keine alternative Hardware im höheren Preissegment bedient haben. Wer die ersten Schritte in Richtung „Sim-Racing“ gehen möchte oder alternativ einfach mal Need for Speed oder Forza Horizon statt mit dem Controller, mit einem Lenkrad steuern möchte, der wird mit dem Trailblazer von Speedlink definitiv seine Freude haben. Das Trailblazer vermittelt recht solide die Vorzüge eines Lenkrads gegenüber einem Controller bezüglich Simulationen. Somit können wir eine Kaufempfehlung für alle interessierten Simulationsneulinge aussprechen. Profis werden mit höherpreisigen Segmenten eher glücklich werden.

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