Gungrave G.O.R.E REVIEW

Pure Action, Explosionen und platzende Körper. Klingt nach einer Menge Spaß aber gleichzeitig auch wenig Abwechslung. In Gungrave G.O.R.E gehören diese drei Sachen zur Tagesordnung und sind zu jederzeit präsent. Ist ein so einfaches Spielprinzip in der heutigen Zeit noch angesagt und macht Gungrave G.O.R.E überhaupt Spaß? Die Antworten zu diesen Fragen und noch viel mehr findet ihr wie immer bei uns im Test. Also Waffen nachladen und weiterlesen.

Gameplay aus der PlayStation 2 Ära

Erinnert man sich nicht gerne an die Zeit zurück, wo man als Kind an einem Samstagmorgen seine Cornflakes im Schlafanzug gegessen hat und nebenbei Zeichentrickserien im Fernsehen liefen. Keine Probleme, kein Stress, alles simpel und einfach. Genauso waren auch viele Spiele aus der PlayStation 2 Ära. Simples Gameplay ohne viel Schnick Schnack, aber mit viel Spielspaß.

Gungrave G.O.R.E versucht dieses damals erfolgreiche Gameplay aus dem Jahre 2002 weiterzuführen und möchte mit einer simplen Spielmechanik, viel Spielspaß erzeugen. Ohne viele Spoiler vorweg zu nehmen, auch bei der Story haben die Entwickler Einfachheit großgeschrieben.

In dem Game schlüpfen wir in die Rolle des Revolverhelden Grave. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht das Drogenkartell, den sogenannten Raven Clan, zu vernichten. Diese versuchen mit einer besonderen Droge, die Menschen zu willenlosen Sklaven zu machen. Zusammen mit einem wild zusammengewürfelten Team versucht Grave nun die Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren.

Ballern was das Zeug hält

Gameplaytechnisch wird in Gungrave G.O.R.E gewohnte Kost geboten. Man schießt sich von Level zu Level und lässt keinen Stein auf dem anderen. Dabei ist die Steuerung einfach und schnell erlernbar. Man verzichtet auf zu viele Kombinationen und möchte, dass sich die Spieler auf das Wesentliche konzentrieren. In manchen Momenten könnte man fast meinen man spielt einen Light-Gun-Shooter.

Die Basis-Steuerung bezieht sich hier auf das Rennen und Schießen. Sobald ihr hier in die Richtung eines Feindes blickt, wird dieser automatisch anvisiert. Um die vielen Schießereien zu überleben habt ihr wie in vielen Spielen bereits bekannt eine Lebensleiste zur Verfügung. Diese zeigt euch an, wie lange ihr im Kugelhagel noch überleben könnt. Da es sich bei dem Protagonisten aber um einen wiederbelebten Revolverhelden hat, habt ihr natürlich auch noch einige spezielle Möglichkeiten eurer Leben zu schützen. Zum einen habt ihr ein sich selbst regenerierenden Schutzschild, welcher sich nach kurzer Zeit erneuert. Dies passiert aber nur, wenn ihr keinen Schaden einsteckt. Zum anderen könnt ihr mit einem Sprung gekonnt ausweichen.

Zudem habt ihr noch einen Counter der eure Schüsse zählt, die eure Gegner treffen. Umso höher der Counter umso besser sind eure Belohnungen am Ende eines Levels. Daher lohnt es sich wirklich, manche Level erneut durchzuspielen um bessere Belohnungen zu erhalten. Diese könnt ihr dann benutzen um euren Charakter aufzuleveln und neue Fähigkeiten zu kaufen. Es gibt zahlreiche bildschirmfüllende Fähigkeiten die man freischalten kann und dadurch hat man ein wenig Abwechslung in den sonst tristen schlauchförmigen Levelabschnitten.

Alles in allem wird Abwechslung in Gungrave G.O.R.E aber klein geschrieben. Ihr schnetzelt euch durch die eher unspektakulären Level und tötet alles was sich bewegt. Ab und an wertet ihr euer Alter-Ego auf und dann geht die wilde Fahr auch schon wieder von vorne los. Natürlich dürfen die fetten Bosse nicht fehlen und auch hier geizt das Gungrave G.O.R.E nicht mit Action. Auch wenn das Gameplay eher simpel ist, macht es wirklich Spaß den Controller nach einem stressigen Tag in die Hand zu nehmen und seinen ganzen Frust digital loszuwerden.

Grafisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit

Neben unserem Helden Grave, bietet das Spiel auch noch einige sehr interessante und durchgeknallte andere Charaktere. Und jeder hat seine eigene kleine Geschichte und entsprechenden Hintergrund. Auch wenn die allgemeine Story eher unspektakulär ist und das Rad nicht neu erfindet, lernt man die verschiedenen Charaktere lieben.

Auch die Grafik ist nicht wirklich schlecht, aber leider auch nicht wirklich gut. Wie das ganze Spiel, eher so Mittelmaß. Aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Mit den großen Vorbildern wie God of War kann Gungrave G.O.R.E natürlich nicht mithalten, aber das will es auch gar nicht. Es erzählt seine eigene Geschichte und bietet seine eigenen Charaktere.

Etwas Kantenflimmern hier, leblose Umgeben da. Aber wie bereits erwähnt macht Gungrave G.O.R.E einfach Spaß. Der Grafikstil wirkt glaubhaft und man hat auf jeden Fall schon schlechteres gesehen. Zudem wirken die Charaktere in Ihren Rollen glaubhaft und auch die Animationen wirken flüssig.

Auch die Explosionen wirken beeindruckend und die vielen Spezialaktionen der Bosse oder unseres Hauptcharakters sehen sehr gut aus. Bildschirmfüllend mit vielen Lichteffekten. Wirklich gut umgesetzt und wirkt zu keiner Zeit deplatziert. Übertriebenes Gameplay mit übertriebenen Effekten passen einfach gut zusammen.

Absolutes Highlight ist der krachende Soundtrack des Spieles. Passend in jeder Situation und untermalt das schnelle Brutale Gameplay. Man merkt an manchen Stellen im Spiel wie einen die Musik zusätzlich pusht und diese wirkt auch zu keinem Zeitpunkt deplatziert, sondern lässt einen noch tiefer in die Geschichte eintauchen. Solide Ballerei die jedes Mal aufs Neue Spaß macht und man durch die freischaltbaren Extras immer wieder einen Grund findet den Controller erneut in die Hand zu nehmen.

Pro & Kontra

thumbs-up-icon

Pros
  • glaubwürdige Charaktere
  • brachiale Aktion
  • toller Soundtrack
  • tolle grafische Effekte

thumbs-up-icon

Cons
  • viele sterile Schlauchlevel
  • sehr repetitiv
  • nebensächliche Story

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Spiel Bewertung
Singleplayer
75
75
Okay
-
Multiplayer

FAZIT

Abschließend kann man sagen dass es sich bei Gungrave G.O.R.E um einen soliden Shooter handelt. Klar würde dem Titel hier und da ein wenig mehr Abwechslung gut tun, aber im Großen und Ganzen macht das Spiel Spaß und das ist doch die Hauptsache. Die grafische Darstellung ist verbesserungswürdig, muss sich aber keinesfalls hinter aktuellen Titeln verstecken. Auch wenn die Story eher nebensächlich ist, machen die verschiedenen Charaktere einiges her und beleben die teils tristen Schlauchlevel. Wer an den kommenden Feiertagen etwas Zeit findet sollte ruhig mal einen Blick riskieren. Einen kurzen Besuch ist Gungrave G.O.R.E allemal wert. Wer dagegen den Game Pass besitzt kann es sich ab sofort kostenlos runterladen, da der Titel in dem Abo enthalten ist.

- Von  Timo

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PlayStation 5

Gungrave G.O.R.E REVIEW

USK 18 PEGI 16

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