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Broken Pieces REVIEW

Das am 09.09.2022 veröffentlichte Action-Adventure Broken Pieces ist der Debuttitel des französischen Indie-Entwicklers Elseware Experiences. Ein Studio welches sich aus gerade einmal fünf Personen zusammensetzt und laut eigenen Angaben in der Vergangenheit an Source Engine-Mods und Edutainment Software arbeiteten.
Thematisch handelt es sich bei Broken Pieces um ein Mystery-Abenteuer, welches jedoch mit Gameplay-Elementen klassischer Survival-Horror-Games angereichert wurde. Freundlicherweise stellten uns die Verantwortlichen einen Steam-Key zu Testzwecken zur Verfügung. Was euch das Spiel im Detail zu bieten hat soll folgender Test klären.

Gefangen im Geisterdorf

Das Spiel versetzt uns nach Frankreich der 90er Jahre: Eigentlich wollten sich Elise und Pierre einen Traum erfüllen, als das Paar aus der hektischen Stadt heraus ins gemütliche Küstendörfchen Saint Exil zogen. Dummerweise stellte sich ihr Traum mit der Zeit als Alptraum heraus, denn Saint Exil ist eine Hochburg übernatürlicher Phänomene. Dort lassen sich Pflanzen und Gesteinsarten finden, welche es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Ferner huldigt eine örtliche Sektengruppe ihrer Untersee-Gottheit, was sich in Vandalismus und gruseligen Ritualen äußert. Angeblich soll die Sekte hierfür sogar Leichen schänden und Menschen entführen.

Die bizarren Geschehnisse in Saint Exil blieben wohl auch der französischen Regierung nicht unbemerkt. Diese entsendete 17 Tage vor Spielbeginn das Militär, um sämtliche Bewohner des Dorfes mittels Gasangriff unschädlich zu machen und zu verschleppen. Elise ist die Einzige, welche dem Angriff entkommen konnte. Jedoch geriet unsere Protagonistin somit vom Regen in die Traufe. Denn seit dem Angriff ist sie nun als letzter Mensch in Saint Exil gefangen. Übernatürliche Mächte haben das Dorf in ihre Gewalt gebracht. Gewaltige Wassersäulen strömen unentwegt in den Himmel, Dimensionsportale taten sich auf und geisterhafte Schattensoldaten streifen durch die Stadt, welche Elise feindlich gesonnen sind. Letztere hindern Elise an der Flucht aus der Stadt, können jedoch aus irgendeinen Grund nicht in ihr Wohnheim eindringen, womit der jungen Frau zumindest ein Zufluchtsort geblieben ist.

Jedoch ist das Überleben in dieser unheimlichen Situation kein erstrebenswerter Dauerzustand, obendrein vermisst Elise ihren Liebsten Pierre. Daher wagt sich Elise jeden Tag aus ihrem Wohnhaus, um in den Straßen und Ortsteilen von Saint Exil nach Hinweisen zu suchen, welche Aufschluss über die mysteriösen Geschehnisse geben und somit vielleicht einen Fluchtweg offenbaren könnten.

Die Ausgangslage von Broken Pieces ist also sehr mysteriös und spannend. Sie wird allerdings erst nach und nach in den ersten paar Spielstunden offenbart, was den blinden Spieleinstieg etwas wirr macht. Elise ist eine sehr bodenständige und natürliche Protagonistin, was es für den Spieler leicht macht sich mit ihrer Notlage zu identifizieren. Da man hier quasi in einem Geisterdorf unterwegs ist, sollte man, abgesehen von den gewaltbereiten Geistersoldaten, jedoch keine NPCs erwarten. Die Handlung wird also durch Elises Monologe, Zettel, Dokumente und Audiokassetten vorgetragen. Ingame-Zwischensequenzen sind selten und werden hauptsächlich für eine clevere Kameraführung genutzt, welche derart durchgeführt wird, als ob sich ein Jumpscare andeutet. Tatsächlich kommt jedoch das gesamte Spiel ohne Jumpscares aus, was beweist, dass man eine gruselige Stimmung auch ohne diese umstrittene Methode oder andere Effektheischerei erzeugen kann.

Zu kritisieren ist jedoch, dass das Spiel, trotz vergleichsweise umfangreicher Sidequests, nur ein einziges Cliffhanger-Ending zu bieten hat. Der Entwickler hat bereits angegeben, dass Dieses aufgrund einer bereits geplanten Fortsetzung genutzt wurde. Einen klärenden Abschluss oder eine Beantwortung vieler offener Fragen sollte man hier also nicht erwarten.

Spaßige Erkundung eines Geisterdorfs mit lästigen Survival-Horror-Jank-Elementen



Zu Beginn des Spiels bekommt ihr die Wahl aus den zwei Schwierigkeitsgraden „Begrenzt“ und „Vollständig.“ „Begrenzt“ soll den Schwierigkeitsgrad der Kämpfe senken, was sich wohl in erster Linie darin äußert, dass die Gegner in diesem Modus weniger Lebensenergie verfügen. Daraus lässt sich durchaus schließen, dass der Kampf in Broken Pieces nicht das Highlight darstellt, aber ich greife vor.

Ihr steuert Elise durch 3D-Umgebungen, welche jedoch durch feste Kameraperspektiven dargestellt werden – eben genauso wie in klassischen Survival-Horror-Titeln. Das besondere in Broken Pieces ist jedoch, dass ihr jederzeit zwischen zwei verschiedenen Kameraperspektiven wechseln könnt und ihr bei Bedarf auch in eine Egoperspektive schalten dürft, um euch die 3D-Welt genauer anzuschauen. Allerdings darf man sich in der Egoperspektive nicht bewegen.
Umgebungsobjekte, Hotspots und Loot-Container werden durch eine weiße, und Durchgänge durch eine orangene Umrandung hervorgehoben, sobald man sich in deren Nähe befindet. Durchaus eine interessante und clevere Variante eine Hotspotanzeige zu integrieren. Bei Bedarf kann man diese auch im Optionsmenü deaktivieren. Merkwürdig ist die Maßnahme, dass man bei Loot-Container wie Schränken, Kommoden und Mülltonnen die Aktionstaste mehrere Sekunden gedrückt halten muss, ehe Elise den Container plündert. Diese Maßnahme bringt absolut keinen Mehrwert ins Gameplay und ist völlig überflüssig.

Ein weiteres Ärgernis ist Elises allgemeine Bewegungssteuerung. Zwar haben die Entwickler dankbarerweise auf eine Tank-Steuerung verzichtet, jedoch manövriert sich Elise sehr steif und bockig durch die Areale. Tatsächlich empfand ich dies für sehr viele Spielstunden als größten Schwachpunkt des gesamten Spiels – und das obwohl ich einen Controller verwendete (fühlt sich mit WASD übrigens auch nicht viel besser an). Erst im letzten Spieldrittel hatte ich mich einigermaßen damit abgefunden. Leider bestätigt das Spiel in dieser Hinsicht blöde Vorurteile wie „Eurojank“ – muss man einfach mal so deutlich sagen.

Während ihr durch die Umgebung von Saint Exil wandert, werdet ihr hier und da in einen, wahrscheinlich gescripteten, Kampf gezogen. Das jeweilige Areal wird von einer Art Nebelschleier eingeschlossen und die Geistersoldaten schicken sich an Elise auf die Mütze zu geben. Das Ganze fühlt sich ein wenig so an, als ob man in einen Zufallskampf á la JRPG-gezogen wird, was natürlich jeglichen Gruselfaktor im Keim abtötet. Gekämpft wird ausschließlich mit Pistole, während die Geister reine Nahkämpfer sind. Gezielt wird via Autoaim. Je länger das Fadenkreuz auf dem Gegner verweilt, desto höher die Trefferwahrscheinlichkeit. Um sich feindlicher Schläge zu erwehren, verfügt Elise über eine Dodge-Pirouette und einen geheimnisvollen Stein, mit dem sie Druckwellen absondern kann, um die Gegner wegzuschleudern. Diese Druckwellen sind jedoch nur einige male pro Ingame-Tag einsetzbar.
Elise verfügt über zwei verschiedene Munitionstypen. Standardmunition ist unbegrenzt verfügbar, richtet aber nur geringen Schaden an. HW-Munition ist effektiver, muss jedoch gefunden oder hergestellt werden. Zur Herstellung muss man gefundene Schrottgegenstände in der Lagertruhe in Elises Haus ablegen. Am nächsten Ingame-Tag werden diese Gegenstände dann automatisch verwertet.

Die Anzahl der im Spiel enthaltenen Kämpfe ist recht übersichtlich. Zumindest tagsüber kann man sich relativ unbehelligt durch Saint Exil bewegen. Sobald jedoch die Nachtzeit ab 20:00 Uhr ansetzt, sollen sich die Kampfpassagen drastisch häufen. Von daher wird einem vom Spiel nahegelegt ab 20:00 Uhr ins Heimathaus zurückzukehren und sich schlafen zu legen. Das ist aber ohnehin notwendig, da Elise die wichtigsten Storydokumente nur abends im Bett liest. Schlafen gehen ist also zwingend notwendig, um im Spiel voranzukommen.
Und ja, es gibt ein wenig Zeitmanagement im Spiel. Ein Ingame-Tag beginnt um 08:00 Uhr morgens. Die Uhr tickt ab da an fleißig weiter bis zur Nachtstunde. Eine Reise in andere Dorfgebiete kostet Reisezeit von 1 bis 1,5 Stunden. Ich selbst hatte aber nie große Probleme mit diesem Zeitsystem und befand mich nie in einer Situation, dass ich Nachts durchs Dorf ziehen musste.
Der Kampf ist sowieso unspektakulär. Es gibt nur wenige Typen an Geistersoldaten, und abgesehen von einigen Luftattacken in den optionalen Gebieten gibt es im Kampf keinerlei Überraschungen. Auch so etwas wie Bossgegner sucht man hier vergebens. Aufgrund dessen fühlt sich das Kampfsystem von Broken Pieces recht hohl an, und bietet dem Spiel kaum einen Mehrwert.

Glücklicherweise ist der Erkundungs- und Adventure-Aspekt wesentlich besser gelungen. Wichtige Informationen werden in einem umfangreichen Notizblock festgehalten, was vor allem dabei hilft diverse Coderätsel zu lösen. Gegenstände werden in vier Kategorien eingeteilt: Munition, Storygegenstände, kleine Gegenstände und schwere Gegenstände. Das Inventar für kleine und schwere Gegenstände ist begrenzt. Man darf 10 verschieden Typen von Kleinen und einen großen Gegenstand mit sich führen. Diese Gegenstandsbegrenzung kommt einem aber nur selten in die Quere und trägt nicht wirklich etwas zur Spielsubstanz bei. Ein weiteres Survival-Horror-Relikt, welches leider sehr gedankenlos in Broken Pieces reingeklatscht wurde.

Die Inventarrätsel sind dabei ohnehin sehr simpel gehalten. Mit der Axt fällt man Bäume und Ventilräder und abgebrochene Hebel erklären sich ebenfalls von selbst. Für die Coderätsel bekommt man in der Regel adequate Hinweise und beim Kabelverlegen ist Trial & Error angesagt. Natürlich kann es auch hier 2-3 Rätsel-Situationen geben, wo man sich zum Griff zur Komplettlösung gezwungen sieht. Aber das trifft ja auf die meisten Adventure-Spiele zu.

Wirklich interessant sind hingegen die Möglichkeiten der Wettermanipulation. Elise besitzt ein Steinamulett, mit dessen Hilfe sie per Knopfdruck Sturmwetter für ca. eine Minute beschwören kann. Auf diese Weise lassen sich z.B. Bäume entwurzeln und dergleichen. Im späteren Spielverlauf, findet Elise heraus, dass sie mit ihrem Amulett auch die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter hin- und herswitchen kann. Auch hierdurch ergeben sich Möglichkeiten Problemstellungen zu meistern.

Unabhängig davon können aufmerksame Spieler bei der Erkundung optionale Areale entdecken. Dort warten entweder Portale, welche in optionale „Dungeon“-Gebiete mit zusätzlichen Kämpfen und Rätseln führen, oder man bekommt Zugang zu einem Kugelpuzzle-Minispiel. Auf dem Dachboden von Elises Haus findet ihr obendrein ein Arcade-Spielchen namens „Trains of Rage.“ Wer diese Minigames bewältigt, wird mit speziellen Gegenständen belohnt, mit denen sich Elises Pistole permanent verbessern lässt.
All diese Entdeckungen motivieren dazu Saint Exil genauestens zu erkunden, was dann auch den größten Spaß am Spiel ausmacht. Je nach Gründlichkeit ist der Spieler 9 bis 12 Stunden mit Broken Pieces beschäftigt.

Grafik und Sound

Betrachtet man die grafische Darstellung von Broken Pieces aus dem aktuellen Blickwinkel, so muss man sagen, dass die 3D-Grafik auf Basis der Unreal-Engine bereits gefühlte zwei Konsolengenerationen veraltet wirkt. Bedenkt man jedoch, dass das Spiel von einem fünfköpfigen Indie-Entwickler stammt, so sieht Broken Pieces eigentlich sehr schick aus. Die Darstellung von Saint Exil ist bemerkenswert plastisch und detailverliebt gelungen. Hier bekommt man wirklich das Gefühl, dass man einen real existierenden Ort erkunden würde. Und das kann nun wirklich nicht jedes Spiel von sich behaupten. Leider hapert es immer wieder am Texturenaufbau. Schwenkt das Spiel zur Betrachtung bestimmter Hotspots in die Nahansicht, scheitert das Spiel regelmäßig beim Laden der Texturen, weswegen man dann für die erste Sekunde nur Matsch zu sehen bekommt. Dieses Problem fügt der Immersion erheblichen Schaden zu. Auch die Animationen der Protagonistin wirken einen Tick zu hölzern. Der grafische Star in Broken Pieces bleibt also die liebevolle Gestaltung von Saint Exil, sowie die atmosphärische Kameraführung der Zwischensequenzen, welche hier und da mehr Grusel erzeugen als ein plumper Jumpscare.

Was den Soundtrack anbelangt, so setzt das Spiel auf Umgebungsgeräusche wie Wellenrauschen, Vogelgezwitscher und Wind. Ein kluger Schachzug, schließlich wird hierdurch die Trostlosigkeit eines Geisterdorfs eingefangen. Es gibt auch richtige Musikstücke, welche man sich via Ingame-Walkman reinziehen kann. Vom guten Pierre gibt es sechs Songs im Spiel zu finden. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Musikkassette von einer anderen Band. Diese Tracks sind objektiv sehr schön, entsprechen aber nicht meinem persönlichen Geschmack.

Eine Sprachausgabe gibt es in englischer und französischer Tonspur. Ich wählte die englische Variante und war sehr zufrieden mit der Leistung der Sprecher. Die Synchro der Protagonistin wird sehr natürlich vorgetragen und auch die übrigen Sprecher, welche hier und da in Kassettenaufnahmen zu hören sind, leisten gute Arbeit.

Die deutsche Textübersetzung macht einen sauberen und professionellen Eindruck und mit Ausnahme eines einzigen Absturzes sind mir keine Bugs untergekommen.

Pro & Kontra

thumbs-up-icon

Pros
  • liebevoll ausgearbeitete Ortschaft. Saint Exil wirkt wie ein authentischer Ort
  • bietet ein schönes Spektrum an Nebenaktivitäten (Puzzle-Minigame, Arcade-Minigame und optionale „Dungeons“)
  • solide Rätselkost mit nettem Wettermanipulations-Gimmick
  • spannende Mystery-Story, aber ...

thumbs-up-icon

Cons
  • bemerkenswert unangenehm-steife Bewegungssteuerung
  • schwachbrüstiges Kampfsystem, welches sich nicht wirklich gut ins Gesamtpaket einfügt
  • Adventure-typisch gibt es 2-3 Situationen, die zum Griff zur Komplettlösung provozieren könnten
  • … die Story endet mit einem Cliffhanger

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Spiel Bewertung
Singleplayer
75
75
Okay
-
Multiplayer

FAZIT

Mit Broken Pieces haben die französischen Indies von Elseware Experiences einen wirklich respektablen Einstand abgeliefert. Zunächst freut es mich, dass das Spiel beweist, dass auch Indies schicke 3D-Grafiken abliefern können und nicht alles immer nur Pixelkram sein muss. An den Ladezeiten der Texturen sollte man fürs nächste Spiel aber noch tüchtig schrauben. Was das Gameplay anbelangt, erweckt Broken Pieces den Eindruck, dass die Entwickler nicht so recht wussten, wie sie den „Action“ und „Survival-Horror“-Einschlag ihres Action-Adventures verarbeiten sollten. Das Adventure-Gameplay ist gelungen, Es macht Spaß das Dorf zu erkunden und den Großteil der Rätseleinlagen zu lösen. Das Kampfsystem hingegen wirkt zu sehr wie behelfsmäßig drangepappt. Das wird hier eher wie in Japano-Action-RPGs abgewickelt, als wie in einem Survival-Horror-Titel. Die steife Bewegungssteuerung der Protagonistin, sowie die, nur halbherzig umgesetzte, Begrenzung des Inventars sind weitere Stirnrunzler. Im Nachhinein wäre es besser gewesen, wenn die Entwickler aus Broken Pieces ein reines Adventure gemacht hätten. Dadurch würde ein Großteil der Macken wegfallen und die Endwertung könnte höher ausfallen. Dennoch bekommt man unterm Strich ein gutes Spiel geboten, welches ich vor allem Fans von Mystery-Stories wie „Lost“ empfehlen kann.

- Von  Volker

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Broken Pieces REVIEW

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