Grand Theft Auto V – REVIEW

Quasi seit Bestehen des amerikanischen Kinos wurde der Gangster-Film als Projektionsfläche für verschiedenste gesellschaftliche Realitäten genutzt. Fungierten Streifen wie Scarface (1932) und Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern (1938) in den frühen Jahren des amerikanischen Filmes vor allem noch als Unterhaltungsfilme mit mahnenden und propagandistischen Untertönen, entwickelte sich das Genre in den Nachkriegsjahren und über diese hinaus zu einer teilweise verklärten (Bonnie und Clyde, 1967), teilweise humorvoll gelagerten (Sieben gegen Chicago, 1964) Angelegenheit bis spätestens ab den 1970er Jahren die Charakter- und Milieu-Studie im Gangster-Film Einzug hielt (Der Pate, 1972/Good Fellas, 1990) und das Genre auf seinen Höhepunkt brachte. Bemerkenswerterweise ist die Popularität des Gangster-Filmes nie so recht auf das Medium Videospiel über gestrahlt. Zwar gibt es viele Spiele, in denen der Spieler die Möglichkeit bekommt in ein kriminelles Alter Ego zu schlüpfen, sogar von einigen großen Gangster-Filmen wie Der Pate und Scarface hat es entsprechende Spiel-Adaptionen gegeben: doch die Art und Weise, wie das Kino das Thema behandelt – vor allem in Hinblick auf Figuren und Milieu, aber auch Gesellschaft – , finden sich nur in wenigen Videospielen wieder.

Als eines der wenigen Beispiele, in denen der Rahmen des Gangster-Settings als Anknüpfpunkt für verschiedenste sozial-relevante Themen benutzt wird, ist sicherlich die von Rockstar Games entwickelte Grand Theft Auto Reihe zu nennen. Der kreative Kopf hinter der Marke ist der Brite Dan Houser, der seit dem ersten Teil die Skripte für die Reihe verfasst. Waren die ersten beiden Ableger noch einigermaßen simpel gestrickte 2D-Actioner, so wurde die eigentliche Vision von Houser ab dem 2001 erschienenen Grand Theft Auto III deutlich, welches eine Hommage an verschiedene Gangster-Filme war, eine entsprechende Handlung vom Aufstieg eines Kleinkriminellen in einer US-amerikanischen Großstadt schilderte und nebenher mit in diesem Medium bisher unbekannter Sozial-Satire aufwartete. Mit jeden neuen Ableger verschärfte sich der narrative Stil und spitzte sich in Qualität und Extremen immer weiter zu. Den bisherigen Höhepunkt stellt Grand Theft Auto V (im folgenden GTA V) dar; ein Blockbuster der Superlative, dessen Erfolg alles bisherige im Bereich der Videospiele in den Schatten gestellt hat. In Zahlen ausgedrückt: schon am ersten Verkaufsstart im September 2013 hat GTA V einen weltweiten Umsatz von 800 Millionen US-Dollar gemacht. Zum Vergleich: der erfolgreichste Kinofilm des selbigen Jahres („Iron Man 3“) erzielte insgesamt ein weltweites Einspielergebnis von ca. 1,2 Milliarden US-Dollar. An den reinen Zahlen lässt sich also durchaus die Wichtigkeit von GTA V für das gesamte Medium ausmachen, entsprechend hoch war auch die Erwartungshaltung an das Spiel.

 

 American stereotypes 

 

Seit jeher spielt Dan Houser bei Story und Figuren der Grand Theft Auto Serie mit amerikanischen Stereotypen, wobei man bisher in nahezu allen Ablegern der Reihe eine Handlung nachspielte, die an klassisch gestrickte Gangster-Filme erinnern. Mal war es der Italo-Amerikaner, der vom Tellerwäscher zum Drogen-Millionär eines fiktiven Miamis der 1980er Jahre aufstieg, mal ein schweigsamer Kleinkrimineller, der sich in einem düsteren New York Nachbau vom Laufburschen nach Oben mordete. Housers bisher ambitioniertesten Skript – das für den direkten Vorgänger GTA IV – erzählte die Geschichte eines osteuropäischen Emigranten, der den dunklen Erinnerungen an den Bürgerkrieg in seinem Land entfloh und in Amerika nach Wohlstand suchte, dabei jedoch sehr schnell auf die schiefe Bahn geriet und von seiner Vergangenheit eingeholt wurde. Die für die Reihe ungewohnt düstere und in weiten Teilen realistische Tonlage kam jedoch nicht bei allen Spielern gut an, was wohl auch mit ein Grund dafür sein mag, das sich GTA V nun wieder deutlich näher an die weitaus heiter gestrickten Episoden der Vergangenheit erinnert. Dieser „Rückschritt“ steht dem aktuellen Serien-Ableger im übrigen sehr gut, wirkt er nun doch wieder deutlich runder und in sich stimmiger als sein Vorgänger.

Das hat erstaunlicherweise aber nur bedingt mit der Handlung zu tun. Diese ist nämlich – zieht man die auf Gangster-Epen gestrickten Vorgänger als Vergleich heran – erstaunlich unspektakulär und birgt nur wenige mitreißende Höhepunkte. Das überrascht insofern, da bisher immer galt, das jedes neue GTA  eine Spur größer und spektakulärer zu sein hatte. Zumindest spielerisch folgt auch GTA V dieser Formel, doch was die Handlung angeht, so hat sich Houser für eine nicht ganz so ausufernde Erzählung entschieden. Stattdessen steht eine andere Entscheidung im Mittelpunkt, die dennoch einen gravierenden Bruch in der Reihe darstellt. Denn statt wie bisher nur einen Protagonisten in das Zentrum der Handlung zu rücken, besitzt GTA V nunmehr drei spielbare Charaktere.

Alles fängt mit einem zehn Jahre zurückliegenden Banküberfall im Nordosten der USA an. Nachdem dieser mehr oder weniger schief gelaufen ist, trennen sich nämlich die Wege der drei Täter. Während lediglich einem der Räuber die Flucht gelingt, landet ein anderer im Knast, der dritte stirbt. Zumindest sieht es so aus, denn der von seinen geflüchteten Kollegen Trevor tot geglaubte Michael ist Jahre später ziemlich putzmunter und vergnügt sich in einer schicken Villa in der Sonnen-gefluteten Westküstenmetropole Los Santos seines Lebens. Sieht man mal davon ab, das der seit dem missglückten Raubüberfall im Zeugenschutzprogramm lebende Mitvierziger von seiner Frau, den jugendlichen Kindern und überhaupt der ganzen Welt ziemlich angekotzt ist, seine freie Zeit wahlweise auf der Couch bei seinem Seelenklempner, in der Liege am hauseigenen Pool oder im nächstbesten Strip-Lokal zubringt und eigentlich nur seine Ruhe und eine Flasche Alkohol in Griffnähe haben will. Den genauen Kontrast bietet das Leben des jungen Afroamerikaners Franklin, der dem ewigen Kreislauf der Gang-Gewalt entfliehen und etwas aus seinem Leben machen will. Ziemlich schnell kreuzen sich die Wege von Michael und Franklin und es entsteht schnell eine gewisse Sympathie. Dies – und einige andere Umstände – führen schließlich dazu, das sich Michael aus seinem „Ruhestand“ verabschiedet und wieder ins Überfall-Geschäft einsteigt. Dies bleibt weder seinem Kontaktmann beim Geheimdienst, noch seinem ehemaligen Partner Trevor verborgen, der nur wenige Kilometer außerhalb von Los Santos lebt und seinen tot geglaubten Freund aufsucht.

Das Zusammentreffen der drei Protagonisten wird in Anbetracht der Dauer der Kampagne (welche an die 35-40 Stunden beträgt) recht zügig forciert und ist für alle drei Charaktere natürlich folgenschwer. Wie man es von Houser gewohnt ist, baut er um seine Figuren eine zwar fiktive Welt, die jedoch sehr deutliche Überschneidungen mit der realen besitzt. Dabei präsentiert sich auch GTA V als eine wilde Mischung aus filmischen Zitaten, aus dem Kino bekannten Handlungsmotiven inszenatorischen Kniffen, sowie einer stark überzeichneten, ja geradezu Comic-haften Sozialsatire, die sich im aktuellen Ableger vor allem mit dem maßlosen Konsum, der Nutzung neuer Medien und der allgemein vorherrschenden Paranoia in der westlichen Welt in Bezug auf Terrorismus und Sicherheit auseinandersetzt. In dieses Umfeld steckt Houser drei recht unterschiedliche Protagonisten, die in gewisser Weise aber ähnlich ticken. Leider gibt es bei der Zeichnung der einzelnen Figuren sehr deutliche Qualitätsabweichungen, denn während Franklin schlicht und ergreifend langweilig wirkt und Michael wie ein zwar meistens funktionierender, aber doch nicht ganz runder Zusammenschnitt aus Tony Soprano, Max Payne und einem x-beliebigen Soap-Charakter in der Midlife-Crisis wirkt, ist es eigentlich nur der vollkommen soziopathische Redneck Trevor, der wirklich gut geschrieben ist und der tatsächlich einen sehr krassen Kontrast zu den bisherigen Protagonisten der Reihe bildet.

Sehr früh und sehr deutlich zeichnet sich ab, das in GTA V erstmals weniger die eigentliche Handlung, als vielmehr das Zwischenspiel und die Interaktion der Protagonisten im Vordergrund steht. Wie man es von der Reihe gewohnt ist, sind die Dialoge dabei fantastisch geschrieben und die Zwischensequenzen handwerklich grandios inszeniert. Abseits des aufgeladenen Zusammenspiels der drei Hauptakteure offenbart Houser aber bisher ungewohnte Schwächen. Die bereits erwähnte, nicht sonderlich spannende Handlung etwa kocht stets auf Sparflamme und verzichtet auf große Wendungen. Selbst das Finale, das sich aufgrund einer zur fällenden Entscheidung ca. anderthalb Stunden vor dem Abspann in drei verschiedene Richtungen entwickeln kann, hinterließ bei mir nicht sehr viel mehr als ein Achselzucken. Auch die vielen Nebenfiguren (bisher ebenfalls eine große Stärke der Reihe) wirken wie billige Abziehbilder ihrer eigentlichen Möglichkeiten und bleiben in den meisten Fällen blass.

Hinzu kommt das sich Houser zu teilweise wirklich unpassenden Kniffen hinreißen ließ, wobei eine Folterszene ungefähr zur Spielmitte wohl zur mittlerweile bekanntesten und am meisten diskutierten Szene des Spieles gehört. In dieser muss man nämlich aus einem mutmaßlichen Terror-Verdächtigen Informationen herausbekommen, wobei man in der Rolle als Trevor aktiv mit Waterbording, Vorschlaghammer und Stromschlägen ans Werk gehen muss. Diese plumpe Sequenz ist in vielerlei Hinsicht unglücklich gemacht, letztlich hinterlässt sie so oder so einen faden Beigeschmack. Nicht nur, weil sie später quasi kein großes Thema mehr darstellt, sondern auch, weil sie wie ein billig kalkulierter Skandal seitens der Macher wirkt.

 

Disneyland für Erwachsene 

 

Was die Reihe spätestens seit GTA III ausgezeichnet hat, war ihre große, vollkommen frei erkundbare Spielwelt, die sich stets an US-amerikanischen Großstädten orientiert hat. Getreu dem Motto, das jeder Teil eine Spur größer zu sein hat, führt es den Spieler in GTA V in das an Los Angeles angelehnte Los Santos, welches Spieler bereits aus GTA: San Andreas kennen. Neben der Metropole selbst (welche die bekannten Sehenswürdigkeiten ihrer Vorlage teilweise 1:1 kopiert) hat Rockstar Games auch ein sehr aufwendig gestaltetes Umland um Los Santos gebaut, inklusive Wüste und Wald- und Wassergebieten. In diesem riesigen Areal kann sich der Spieler wie gewohnt austoben und tun und lassen, was er will. Wie gewohnt kann man sich Dank eines riesigen Fuhrparks bestehend aus Autos und Motorrädern, Booten, Schiffen, Flugzeugen und Helikoptern dabei zu Land, Wasser und in der Luft fortbewegen und Los Santos und Umgebung unsicher machen.

Dieses lang bewährte Prinzip wird auch bei GTA V seine Freunde finden, für mich selbst war der Reiz an der großen spielerischen Freiheit wie gehabt aber recht schnell verflogen. Denn so aufwendig und detailreich die Welt von GTA V auch sein mag, es gelingt ihr nicht durchgängig die Fassade einer lebensechten Simulation aufrecht zu erhalten und mit Inhalt zu füllen.

So kann man zwar im Prinzip tun und lassen was man will und die Entwickler stellen auch viele zusätzliche Aktivitäten bereit, in denen man seine Spielzeit investieren kann. So kann man sich etwa mit diversen Nebenfiguren verabreden und mit diesen auf virtuelle Sauftour gehen, man kann Tennis spielen gehen, von den Hochhäusern der Stadt aus Fallschirmspringen, in Strip-Clubs sein Geld den leicht bekleideten Tänzerinnen entgegen werfen, seinen Charakter bei einer Yoga-Lektion ein bisschen innere Einkehr gönnen. Sehr viel öfters, als einmal habe ich aber keine der genannten Aktivitäten gemacht, was auch daran liegt, das man vielen der zusätzlichen Beschäftigungen ansieht, das sie nur Maskerade sind und dem Spielerlebnis kaum etwas hinzuzufügen haben. Nichtsdestotrotz ist der Detailgrad immens und verdient Respekt. Stelle ich mich etwa neben einer sich in einer Unterhaltung befindenden Gruppe, so kann ich einige Minuten dabei zubringen deren mehr oder weniger interessanten Konversation zu lauschen. Auch kann ich viel Zeit damit vertrödeln ins Kino von Los Santos zu gehen und mir einen Film anzusehen bzw. das aufwendig gestaltete TV-Programm innerhalb des Spieles nutzen.

Überhaupt holt GTA V so einiges aus der Playstation 3 (eine Xbox360 Version gibt es natürlich auch) heraus. Allerdings hat die riesige Spielwelt und der immense Detailgrad auch seinen Nachteil, denn rein Grafisch ist GTA V zwar sehr gut, zeigt aber auch diverse Schwächen auf. Matschige Texturen gerade in den Gebieten außerhalb von Los Santos sind keine Seltenheit, die Gesichtsanimationen in den Zwischensequenzen reichen mal von sehr gut bis Wachsfiguren-artig, auch gibt es immer wieder Grafik-Glitches und Einbrüche in der Framerate. Über diese und andere grafischen Mängel kann man meckern, allerdings überzeugt letztendlich doch das Gesamtpaket, welches eine riesige Spielwelt ohne jegliche Ladezeiten zwischen seinen einzelnen Gebieten bietet und das immer wieder dazu einlädt, das man einfach mal anhält und die aufwendig gestaltete Welt von GTA V genießt. Ebenfalls gelungen ist einmal mehr die Vertonung des Spieles und auch bei der Wahl der lizenzierten Musik, die man auf den vielen im Spiel integrierten Radiosendern hören kann, beweist Rockstar Games erneut ein gutes Gespür für die richtige Mischung. Egal ob 80er Jahre Pop, Gangster-Rap, Space-Jazz oder Country-Musik: für so gut wie jeden Musik-Geschmack findet sich der passende Radiosender, während man durch Los Santos und Umgebung fährt.

So viel Freiheiten GTA V auch bieten mag, der Kern spielt sich natürlich in der eigentlichen Kampagne mit den an ihr hängenden Missionen ab. Neben den rund 70 Hauptmissionen, die den Plot um Franklin, Michael und Trevor antreiben, gibt es auch wieder jede Menge Nebenaufgaben, wobei diese je an eine der drei Charaktere gebunden sind. Wie man es von der Serie her kennt wird in einem Großteil der Aufträge gemordet, geraubt und gestohlen, hin und wieder gibt es auch einige kreativere Ausreißer. Im Vorfeld wurde vor allem mit den Heist-Missionen geworben, in denen man einen Raubüberfall erst Stück für Stück plant, die entsprechenden Gebiete auskundschaftet, sich für eine Crew und eine Taktik entscheidet und schließlich darauf hofft, das am Ende des Tages möglichst viel Geld auf dem Konto der drei Protagonisten landet. Und obwohl die Heist-Missionen definitiv das große Highlight von GTA V sind, so bieten sie nicht die erhoffte Auflockerung von dem bekannten GTA Schema. Zwar wird eine gewisse Freiheit im Detail gewährt, letztlich klickt man sich aber eben doch nur durch diverse Entscheidungsmöglichkeiten und wählt die für sich am besten passende Option aus. Auch die restlichen Missionen folgen zu sehr dem altbekannten Schema, statt einen wirklich radikale neuen Schritt zu gehen. Immerhin: in manchen Hauptmissionen erfolgt immer mal wieder der Wechsel zwischen den einzelnen Figuren. Während Michael und Trevor beispielsweise im direkten Feuergefecht sind, gibt Franklin aus der Entfernung Schützenhilfe u.ä.

In den Missionen und auch außerhalb dieser kommt es natürlich zwangsläufig zu Schusswechseln, sei es mit der Polizei oder anderen Gangstern. Das gute, aber manchmal etwas fummelige Kampfsystem des Vorgängers wurde grundlegend überarbeitet und spielt sich nun wie ein moderner Action-Shooter a la Max Payne 3. Insgesamt wirken die Kämpfe nun recht dynamisch, auch wenn die Gegner KI immer mal wieder Ausreißer nach unten hat und kein wirkliches Hindernis darstellt. Des weiteren wurden die Kämpfe in Hinblick auf ihre Schwierigkeit dadurch entschärft, das man ein automatisches Zielsystem an die Seite gestellt bekommt, was sich zwar für die Controller-Steuerung anbietet, das ganze aber fast schon zu einfach werden lässt. Ebenfalls zweigeteilt sehe ich die individuellen Spezialfähigkeiten der drei Protagonisten. Während Franklin beim Autofahren die Zeit verlangsamen kann um vor allem bei höheren Geschwindigkeiten besser agieren zu können, kann Michael selbiges während den Gefechten. Trevor besitzt im Prinzip die gleiche Fähigkeit, nur das in seinem „Rage Modus“ er selbst weniger Schaden einsteckt, seine Gegner dafür aber umso mehr.

 

Stillstand

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GTA V besitzt manche Neuerungen und viel altbewährtes. Für letzteres kann man Rockstar Games eigentlich nicht tadeln, denn warum sollte ein funktionierendes Prinzip auch großartig abgeändert werden? Für den Spieler bedeutet dies, das er einen einwandfrei funktionierenden Action-Blockbuster bekommt, der viele Stunden Spielspaß bietet. Ein einmaliges Spielerlebnis hatte ich zumindest jedoch nicht. Das Spiel macht zwar ohne Zweifel vieles richtig, allerdings tritt GTA V gleichzeitig auf der Stelle. Für meinen Geschmack etwas zu sehr.

Beispiel Missionen: sieht man einmal von den gut inszenierten Raubüberfällen ab, so wirken fast alle anderen Hauptmissionen wie von der Open-World Reservebank geholt. Abwechslung ist zwar vorhanden, allerdings wurde viel schlichtweg von den Vorgängern recycelt. Beispiel Sozial-Satire: vor allem eine Stärke der Trilogie um GTA IIIVice City und San Andreas funktioniert diese nun zwar wieder deutlich besser als im direkten Vorgänger, die teils feinsinnigen Beobachten und die gut ausgearbeiteten Karikaturen gehören mittlerweile aber der Vergangenheit an. Beispiel Spielwelt: toll in Szene gesetzt, mit Unmengen an Details vollgepackt und Riesengroß, blickt man aber hinter die Fassade zerbricht die Illusion der organischen Spielwelt und man merkt das Los Santos zwar sehr viel Inhalt besitzt, vieles davon aber doch recht belanglos ist.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
84
84
Gut
84
Multiplayer

FAZIT

Für mich persönlich besitzt GTA V also einige Mankos. Allerdings kann ich über diese Mankos hinweg sehen, denn unterm Strich hat man es hier nichtsdestotrotz mit einem sehr gut produzierten Videospiel zu tun, das zumindest für den Zeitraum seiner Kampagne und einige Stunden darüber hinaus zu begeistern weiß. Allerdings bin ich auch der Meinung, das Rockstar Games in Zukunft etwas mehr abliefern muss, als nur einen weiteren Ableger mit ein, zwei, drei neuen Ideen.

- Von  Adrian

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Grand Theft Auto V - REVIEW

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