Death Squared REVIEW

“Gooood Morning Iris, how are you today?” “Good Morning David, I’m operating within parameters, and you?” *gääähn* “I’ve been tired Iris, I was up all night bitting on a 25 pound gummibear” “Iris, could you run Death Squared please?” “Allright guys, get to the circles, try not to die!” Nein, ihr müsst nun nicht befürchten, dass der gesamte Text in englisch gehalten ist, doch so ist die knappe Einleitung zum Spiel. Was genau dahintersteckt, werden die nächsten Zeilen erläutern. Getestet wurde dabei die frische Nintendo Switch Version.

Der Tod im Quadrat

Dies ist der Robotics Artificial Intelligence Test, überwacht von David Valenzuela, mit der Hilfe der künstlichen Intelligenz namens Iris. Auch wenn es sich hierbei um einen Puzzler handelt, wird dennoch eine sehr originelle Einleitung und stimmliche Untermalung zum Start jeden Levels eingebaut. Mit den obigen Worten startet ihr den Story-Modus und bekommt in kurzen Leveln einen Vorgeschmack auf das System und die Steuerung zu Death Squared.

Ulkigerweise steuert ihr mit dem linken blauen Joy-Con den rechten Würfel und mit dem rechten roten Joy-Con den blauen Würfel, es sei denn ihr habt die graue Switch oder andere Farben. Das Ziel ist es, in einem aus Quadraten aufgebauten Raum, die beiden Würfeln auf die jeweiligen ringförmigen Schalter zu manövrieren. Daraufhin erscheint das Testergebnis, wie lange ihr gebraucht habt, wie viel Tode eure Würfel sterben mussten und wie das Testurteil der beiden ausgefallen ist. Einfaches Prinzip, was aber in späteren Leveln deutlich anspruchsvoller wird.

Einige Ringe lösen Stacheln im Boden aus, die der andersfarbige Würfel auf keinen Fall berühren sollte. Ein weiteres gängiges Utensil sind die leuchtenden Silhouetten-Quadrate in den Farben blau und rot. Wenn Blau sich in eine bestimmte Richtung bewegt, bewegen sich die Silhouetten mit. Während Blau durch seine eigene Farbe hindurchfahren kann, wirken für Rot wie Blockaden und schwupps, hat man seinen Würfel von der Plattform gestoßen. Allerdings kann man diese auch als Brücken nutzen, um an höher gelegene Bereiche zu gelangen. Huckepack geht übrigens auch, denn die Würfel sind schließlich stabil, wenn sie nicht gerade den Abgrund herunterstürzen.

Während man in den ersten Leveln noch simple Aufgaben bekommt, wird es in späteren Passagen ganz schön fordernd. Wenn die ersten Laser kommen, die nicht von der anderen Würfelfarbe berührt werden dürfen zum Beispiel. Denn nicht alle Laser sind stationär, manche bewegen sich mit euch mit. Dann muss ein Block davor geschoben werden oder der eigene Würfelkorpus dient zum Schutze des anderen. Bewegende Plattformen gehören ebenfalls in so ein Puzzler, werden aber meistens von euch selbst angetrieben und verschoben.

Jede Menge zu Testen

Bei bis zu Level 20 ist man mit einer jeweiligen Dauer der Level von einer bis sechs Minuten gut beschäftigt. Je weiter man kommt, desto mehr muss man grübeln. Für den Story Modus gibt es insgesamt 80 Level. Bevor ihr diese nicht alle durchgespielt habt, gibt es auch keinen Einblick in die 2-Spieler-Experimente (zu finden unter dem Menüpunk „Vault“). Natürlich habt ihr schon lange festgestellt, dass Death Squared regelrecht nach einem Multiplayer Erlebnis schreit und die Switch auf der Stelle die Antwort hat. Übernimmt ein Spieler den linken und der andere den rechten Joy-Con, könnt ihr in Null-Komma-Nix den Story Modus kooperativ spielen, mit Tendenz zum Anschnauzen.

Aber nicht nur zwei sondern gleich vier Leute können im Party-Modus in 40 Leveln versuchen den Intelligenzbolzen raushängen zu lassen. Ganz cool hierbei ist, dass man sowohl zu zweit, als auch alleine den Modus spielen kann, da mit Druck der ZL oder ZR Taste der gelbe oder grüne Würfel aktiviert wird. Währenddessen sind allerdings ab und an Gehirngulasch und Abstürze vorprogrammiert, was jedoch gleichzeitig ein gutes, autogenes Training darstellt. Hier müssen nämlich gleich vier Farben gemanagt werden.

Wer es dann schafft alle Party-Level zu meistern, bekommt dann im Vault noch zusätzliche 4-Spieler-Experimente. Für Langzeitmotivation ist also wahrlich gesorgt!

Grafik & Sound

Zuallererst zum Schwerpunkt von Death Squared. Die Steuerung funktioniert mit den Sticks teilweise etwas schwammig und oftmals verwechselt man den linken mit dem rechten Joy-Con Würfel-Paar. Die Schwerfälligkeit verleiht den Würfeln jedoch dadurch auch irgendwie ein gewisses Gewicht und Gefühl der trägen Bewegung. Die Nintendo Switch exklusive HD Rumble-Funktion wird dagegen etwas spärlich eingesetzt, was ich schade finde, da es viele Sterbemöglichkeiten bietet, die mit unterschiedlichen Vibrationen reagieren könnten.

Die Würfel sind liebevoll gestaltet und die Grafik passt sehr gut zum Stil. Wer Portal gespielt hat, kann sich ein ungefähres Bild über Death Squared machen. Die Würfel wirken mit ihren weißen Lichtchen, als hätten sie ein Eigenleben und sind sogar editierbar. Verzierungen mit Kriegsbemalungen oder Schnurrbärten stellen kein Problem dar. Die Puzzleumgebung wirkt eher grau in grau, was aber ebenso zur Thematik passt.Ab und zu sieht man auf dem Screen den Ladebildschirm des Robotics Artificial Intelligence Tests, wie David etwas eintippt oder neue Funktionen vorgestellt werden. Das lockert die Puzzleatmosphäre ziemlich auf und hinzu kommt natürlich die superbe Audio Untermalung.

Die Musik in den Leveln wirkt wie aus den 80ern und vermittelt definitiv ein Computer-Nerd-Feeling. Umso wichtiger und witziger sind jedoch die Dialoge zwischen David und Iris. Jedes Level bringt eine gewisse Würze ins Spiel. Man kann sich richtig vorstellen, wie David vor seinem Bildschirm sitzt, eine Tasse Kaffee in der Hand und gespannt oder auch gelangweilt eurem Test zuschaut. Wenn ihr eine Weile nichts macht, gibt er sogar Kommentare von sich wie “Ist Blau etwa eingeschlafen? Hallooooo” oder “Ich glaub Rot hat einen Ausfall”. Iris soll sich sogar einen Witz überlegen, was dann eher nach hinten losgeht. Ja, ja, lasst einen Roboter lieber keine Witze erzählen, dafür sind sie viel zu direkt. Schön finde ich auch dass die Entwickler mehrere Dialoge in bestimmten Situationen eingebaut haben. Wer den Schlagabtausch der beiden ungleichen Protagonisten allerdings genießen möchte, muss der englischen Sprache mächtig sein, denn das gesamte Spiel ist nur auf englisch spielbar – tut dem Puzzle Gameplay aber keinen Abbruch.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
86
87
Gut
88
Multiplayer

FAZIT

Death Squared gehört zu den Puzzlern, die nicht nur aufgrund ihres Puzzle-System den typischen Spaß und Frustfaktor zugleich bieten, sondern auch die Liebe zum Detail in die Wiege gelegt bekommen haben. Die Dialoge geben der Atmosphäre den gewissen Charme und lenken von den unfreiwilligen Toden ab. Die SMG Studios grübeln über einen Editor und DLCs nach und da sag ich nur: Weitere Level und vielleicht ein paar clevere Minispiele, möglicherweise sogar gegeneinander? Immer gern!

- Von  Dennis

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USK 0 PEGI 3

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