Hero Defense – Haunted Island REVIEW

Hero Defense – Haunted Island ist ein Tower Defense Strategie Spiel vom deutschen Entwickler Happy Tuesday und auch hierzulande dank Steam spielbar. Doch Hero Defense – Haunted Island ist jedoch kein einfaches Tower Defense Spiel, sondern verbindet vielmehr mehrere Genre miteinander. Man hat sich an einer Mischung aus Tower Defense, MOBA und RPG probiert. Doch wie funktioniert diese Mischung der drei Genres in Hero Defense – Haunted Island? Findet es heraus in unserer Review!

Die Geschichte von Hero Defense – Haunted Island ist relativ simpel und schnell zu erklären. Alles dreht sich um den Kampf gegen den mächtigen Vampir Count Necrosis und seine Armee aus Vampiren, Zombies, Skeletten und vielen anderen Monstern. Man beginnt seine Reise mit dem Vampir Jäger Jack und trifft auf dem Weg durch die verschiedenen Level die anderen Charaktere Barrows, Sam Hain, Jane Doe und Wylde. Jeder Charakter hat seinen eigenen Grund das Böse zu bekämpfen, und so machen sich die fünf Helden auf um Count Necrosis zu besiegen.

 

Charaktere

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Jack: Wie schon erwähnt ist Jack ein Vampir Jäger, der mit einer Armbrust ausgerüstet ist. Er bringt eine Menge an Schaden auf Entfernungen mit sich, kann aber immer nur einen Gegner pro Schuss treffen. Mit dem Spielverlauf kann man aber noch eine Fähigkeit freischalten, die es Jack erlaubt mehrere Ziele zu treffen.

Barrows: Barrows ist ein Totengräber, welcher mit Heiligem Wasser kämpft. Er gibt den anderen Helden in seiner Nähe eine Buff und ist am stärksten gegen Skelette. Er mag zwar die größte Reichweite haben, ist dafür aber auch der langsamste Charakter.

Sam Hain: Bei Sam Heim handelt es sich um eine kleine Mädchen, das mit Kürbissen ausgerüstet ist. Sie macht eine Menge Flächen- und Brandschaden, der jedoch mit der Zeit höher wird. Sam ist am besten gegen Zombies einzusetzen.

Jana Doe: Sie ist der einzige Nahkampf-Charakter und stürzt sich regelrecht in die Horden von Gegnern. Mit ihrem Baseball-Schläger ist sie am stärksten gegen Frankenstein-Monster mit dem Namen Igors.

Wylde: Er ist eine Mischung zwischen Werwolf und Mensch und auch am effektivsten gegen Werwölfe. Wylde wirft Boomerange, die aussehen wie doppelseitige Messer, auf die Gegner und kann auch in einer geraden Linie angreifen.

 

Die Stadt

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Am Anfang unserer Reise finden wir uns in einer niedergebrannten Stadt wieder, die wir mit der Zeit wieder aufbauen können. In der Stadt kann man verschiedene Skills hochleveln, Informationen zu den einzelnen Gegnern nachschlagen und sowohl seine Waffen als auch seine Werte verbessern. Außerdem kann man in der Bank seine Münzen auch zu Diamanten eintauschen, welche man dann wiederum für spezielle Power-Ups der Helden einsetzen kann.

Das Gameplay besteht aus drei simplen Elementen: den Helden, die Wellen an Gegnern und die verschiedenen Wege in einem Level. Viele der Level haben nicht nur einen Weg auf dem sich die Monster bewegen, sondern jede Welle kann auf einem anderen Weg kommen. Man kann am oberen Bildschirmrand sehen, welche Monster auf welchem Weg mit der nächsten Welle kommen. Also gilt es die Helden strategisch gut zu platzieren und sicherstellen, dass die Monster es nicht bis zur eigenen Barrikade schaffen. Wird die Barrikade zerstört, so heißt es Game Over. Die einzelnen Helden kann man zu jeder Zeit bewegen und an einem anderen Punkt zwischen den Wegen, auf denen sich die Monster bewegen, positionieren.

Steuern lassen sich die Helden mit einem einfachen Mausklick. Man wählt einen Helden aus und klickt einfach die Position an, an welche er sich begeben soll. Neben den Helden gibt es auch noch ein paar Hilfsmittel, wie Gift- oder Eisbomben, die sich mit QWER aktivieren lassen.

In manchen Leveln gibt es noch Bonus-Herausforderungen und man muss versuchen die Häuser (meistens eines pro Level) der Stadtbewohner zu verteidigen. Ansonsten werden diese auch in Monster verwandelt und die Welle wird noch größer. Um zu gewinnen muss man also ziemlich auf Zack sein und seine Helden mit jeder Welle neu platzieren.

Nach einigen Leveln kann es dazu kommen, das man etwas grinden muss um seine Charaktere zu verstärken. Das heißt man muss einfach ein früheres Level auf einer höheren Schwierigkeitsstufe absolvieren und dafür erhält man dann einen Goldbonus, mit dem man dann wiederum die Werte und Waffen verbessern kann. Die Schwierigkeitsgrade gehen von Einfach bis Wahnsinnig und nebenbei kann man auch noch verschiedene Herausforderungen mit Bonus-Belohnungen auswählen.

 

Grafik und Sound

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Die Grafik ist sehr gut gelungen und erinnert sehr an einen Cartoon – ist aber dennoch sehr originell. Die Level sind meistens sehr dunkel und von Nebel umgeben. Dinge wie die Charaktere und die Plattformen zwischen den Wegen sind dagegen eher bunt gehalten. Die Performance ist erstaunlich gut und das Spiel läuft sehr flüssig. Optisch gibt es also nicht wirklich viel auszusetzen, wenn man nicht die Grafik als größten Schwerpunkt sieht.

Die Musik unterstreicht die dunkle Stimmung, die das Spiel eigentlich hat. Immer wieder hört man die Flora wie beispielsweise Eulen im Hintergrund. Zwar könnten die Dialoge auf manchem Spieler recht kitschig wirken, dennoch sind sie durchaus originell und haben eine gute Qualität, wie eigentlich schon der Gesamteindruck der visuellen und akustischen Darbietung. Das bedeutet, eure Ohren müssen sich nicht mit ungeliebten musikalischen Untermalungen rechnen.

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