The Legend of Zelda: The Wind Waker REVIEW

The Legend of Zelda – The Wind Waker HD ist kein wirklich neuer Teil der Saga, sondern ein Remake des Game Cube Hits, der nun aufgefrischt daherkommt und zudem noch auf der WiiU von Nintendo angepasst wurde. Die Geschichte zum Abenteuer ist auch schnell erzählt. Denn diesmal muss Link seine Schwester Aril aus den Klauen Ganendorfs befreien. Um bis zum letzten Dungeon vorzudringen, benötigt es aber nicht nur die Vernichtung von dutzenden Gegnern, sondern auch das Erlernen von Liedern. Diesmal werden die Musikstücke aber nicht über die Ocarina in die Welt hinausgetragen, sondern per Taktstock.

Das Spiel beginnt mit einer Sequenz, in der Link von Aril geweckt wird. Kaum ist der kleine Recke wach, bekommt er auch schon seine erste Aufgabe zugeteilt, in der er zur Großmutter gehen soll, um seine neue grüne Kleidung in Empfang zu nehmen, da er gleichzeitig seinen Geburtstag feiern darf. Doch noch bevor es ins eigentliche Abenteuer wechselt, bekommt Link ein Fernrohr von Aril übergeben, das er bald benötigen wird. Denn vom Aussichtsturm aus, macht er seine ersten Beobachtungen, bei der ein junges Mädchen Hilfe bedarf. Link fackelt nicht lange und besorgt sich ein Schwert, mit dem er in den Wald rennt, um das Mädchen vor seinen Angreifern zu erretten. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen Tetra heißt und der Kapitän einer Piratenbande ist. Schon wenige Sekunden nach dem Kennenlernen, muss Link mit ansehen, wie ein Riesenvogel seine Schwester Aril packt und entführt. Kurzerhand entschließt sich der grün gekleidete Held in Spe, dem Vogel zu folgen, um seine Schwester aus dessen Klauen zu befreien. Und wer würde sich da besser anbieten als ein Kapitän, mit zugehörigem Schiff. Schnell besorgt sich Link noch ein Schild und geht sodann an Bord. Nur kurze Zeit später, bereist der unerfahrene Recke, seinen ersten Dungeon, der euch gleichzeitig in die wichtigsten Grundlagen eintauchen lässt.

Nicht nur über Stock und Stein

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Angekommen im ersten Dungeon, setzt sich euer Unterfangen anders fort, als zunächst angenommen, denn das Vordringen zu Aril sollte möglichst Unentdeckt vonstatten gehen. So versteckt ihr euch unter Kisten und stoppt bei Gegnern, bis ihr aus deren Sichtbereich seid. Auch Lichtkegel werden euch zur Gefahr, denn die Festung ist bestens bewacht und der Weg zum Ziel sehr beschwerlich. Leider ist die Rettungsaktion nicht von Erfolg gekrönt und so landet Link im Meer und muss erneut die Suche beginnen.

Doch vorab macht er noch eine seltsame Bekanntschaft, die ihm seine Suche bereichert, denn er lernt das sprechenden Boot “der rote Leunenkönig“ kennen. In einer Höhle bei der Insel „Port-Monee“ kann er sich ein Segel kaufen oder eine der unzähligen Extraaufgaben meistern. Das Boot rät Link nach dem Kauf von neuen Segeln, seine Reise nach Drakonia fortzusetzen, um dort den Häuptling der Orini (Vogelmenschen) um Hilfe zu bitten. Auf der Insel angekommen, ereilt Link leider die Erkenntnis, dass ihm auch dort nicht geholfen werden kann, aber dafür seine Hilfe benötigt wird. Und so müsst ihr abermals andere Aufgaben erledigen, um euer Vorankommen zu sichern und weitere Dungeons bereisen zu können, von denen es sieben an der Zahl gibt und mit Ganendorf abschließt.

Doch auch wenn es ein Wiedersehen mit dutzenden bekannten Charaktere aus vergangenen Teilen gibt, geht The Legend of Zelda – Wind Waker ganz andere Wege. Die Oberwelt stellt sich hauptsächlich aus Wasser dar, da die Dungeons auf Inseln verteilt sind. So müsst ihr immer wieder zurück aufs Schiff und Segel setzen, um den nächsten geforderten Abschnitt zu bestreiten. Leider lässt sich das Segelboot vom Wind leiten und so bekommt ihr im Verlaufe des Abenteuers einige Lieder beigebracht, mit der ihr die Naturgewalten kontrollieren und das Boot in neue Richtungen steuern könnt. Doch unabhängig von diesen Möglichkeiten, lässt sich die riesige Spielwelt frei erkunden und immer wieder neue Inseln entdecken. Durch einige verbesserten Faktoren, ist die Steuerung nun auch leichter zu bezwingen und Frustmomente wie weggeblasen. In der originalen Fassung segelte Link Minutenlang bis zum Zeil. Dem wurde nun entgegengewirkt und die Zeit stark verkürzt, um sich wieder auf das wesentliche zu konzentrieren.

Trotz vieler Neuerungen gegenüber älterer Teile, sind auch bekannte Elemente beibehalten worden. Wieder gibt es gut strukturierte Dungeons, die einige Überraschungen und Geheimnisse beherbergen. Um alle nacheinander zu befrieden, bekommt ihr auch immer neue Gegenstände für euer Inventar zugeteilt, die eure Reise erleichtern und euch fortan neue Möglichkeiten erschließen lassen. Selbstverständlich sind die Dungeons auch mit Rätseln geschmückt, die euch öfter fordern werden. Wer taff bleibt, hält bald den Schlüssel für die letzte Tür in der Hand, hinter der ein Endboss wartet, der auch nicht mit wenigen Schwerthieben zu bezwingen ist. Mit einiger Taktik, wandelt sich der besiegte Bossgegner in ein Herzcontainer und steigert so eure Lebensleiste.

Doch auch Abseits von den Dungeons und Endbossen gibt es einiges zu entdecken. Dutzende Nebenaufgaben lassen eure Langeweile weit weg schwinden, da sie einiges an Abwechslung bieten. Auf dem Schiff könnt ihr beispielsweise Schätze bergen. Ebenso sind Herzcontainer überall versteckt und auch Rubinen kann man nie genügend haben, um wichtige Tränke zu erwerben und sich so für die Abenteuer zu wappnen. Dabei erobert ihr viele bekannte Gebiete, über die sich Fans besonders freuen können. Natürlich gibt es noch mehr zu schreiben, doch möchte ich euch nicht zu viel vorwegnehmen.

Technik

Ein Stil wie bei The Legend of Zelda – The Wind Waker wurde anno 2003 kaum genutzt und auch die Fans waren sich nicht wirklich einig, ob die Darstellung Fluch oder Segen ist. Um es besser zu beschreiben, sei gesagt, dass Wind Waker eine Cartoon ähnlichen Darstellung bot, die als Cel Shading bezeichnet wurde. Diese wurde nun noch verfeinert, obwohl sie schon klasse auf dem Game Cube aussah. Natürlich bekommt ihr nun die glatteren Texturen in HD präsentiert, was sich schon aus dem Titel entnehmen könnt. Allgemein ist aber die gesamte Welt, sei es auch ohne HD, in wunderschöner Farbvielfalt und Detailreiche dargestellt, die zudem flüssige Animationen auf den Fernsehbildschirm zaubern.

Der Sound hinterlässt einen gewaltigen Nachdruck. Die Hintergrundakustik ist immer stimmig zum Schauplatz und die üblichen Geräusche altbekannt. Und obwohl euch ein Ohrwurm nach dem anderen erwartet, hat Nintendo an der HD-Version von Wind Waker weiter gefeilt und der musikalischen Kulisse den letzten Schliff gegeben. Und eine Sprachausgabe als Neuerung? Nein! Das ihr abermals ohne Lokalisation auskommen müsst, ist für Fans der Reihe aber sicherlich zu verkraften und wird auch Neulingen nicht stören.

Schlussendlich bleibt noch der Faktor der Steuerung über. Natürlich nutzt das neuste Zelda Abenteuer alle Möglichkeiten der WiiU. Möglich ist es, Link über den Tablett-Controller, oder dem Classic Pro Controller zu steuern. Das sich aber der Touchscreen auf dem Tablett mehr anbietet ist wohl logisch. Gerade die Auswahl der Items (wie Heiltränke) wird zum Kinderspiel. Ansonsten sind die einzelnen Waffen perfekt auf die Feuertasten verteilt und können dadurch schnell eingesetzt werden, ohne wertvolle Zeit zu verlieren.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
93
93
Super
-
Multiplayer

FAZIT

Wer The Legend of Zelda – The Wind Waker noch nicht kennt und eine WiiU daheim hat, sollte diesen Titel keinesfalls umgehen. Selbst ohne die ganzen Neuerungen, ist der Titel ein wahres Erlebnis. Das neue Prinzip paar sich mit altbekannten Elementen, die Fans wie auch Neulinge ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollte. Hinzu kommt noch eine Spielzeit. Die je nach Beteiligung der Nebenaufgaben, bis zu 80 Spielstunden betragen kann. Und? Gibt es noch Gründe die dagegen sprechen?

- Von  Rena

Nintendo Wii U

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USK 6 PEGI 7

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