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Metroid Ravenous für Switch 2 angekündigt

Nintendo hat das heute auf der Nintendo Direct mit Metroid Ravenous den neuesten 2D-Ableger der Franchise für die Nintendo Switch 2 angekündigt. Der Titel erscheint am 28. Januar 2027 und wird unter anderem von einer neuen amiibo-Kollektion mit den Figuren von Samus und Chozo begleitet. Ein drittes amiibo, Samus (im Metroid-Anzug), ist in einer Special

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Nintendo hat heute im Rahmen der Nintendo Direct Kirby and the World Beyond angekündigt. Der Titel soll im Frühjahr 2027 für die Nintendo Switch 2 erscheinen und hat einen ersten Trailer mit Gameplay-Impressionen erhalten sowie eine Beschreibung des Herstellers: „Ein neues 3D-Abenteuer erwartet Kirby! Erkunde eine riesige Welt und nutze Kirbys Kopierfähigkeiten kreativ, um herauszufinden,

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The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Das Remake kommt im November & hat neue Trailer erhalten

Seit wengien Minuten ist die Direct zu The Legend of Zelda vorbei und wie zu erwarten, lag der Fokus der Präsentation nahezu komplett auf dem Remake zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Dieses präsentiert sich nicht nur in einem umfangreichen Trailer, sondern auch einer kurzen Anspielsession von Serien-Produzent Eiji Aonuma, der einige der

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Ende einer Ära: PlayStation stellt 2028 die Production von Discs ein

Das Ende der physischen Medien scheint mehr und mehr besiegelt. Dennoch erscheint die Ankündigung von Sony wie ein Paukenschlag und ist so soder so ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich gerne Games als physisches Medium kaufen. So bestätigte Sony Interactive Entertainment gestern, dass man die Produktion physischer Spielediscs für alle neuen PlayStation-Spiele ab


The Last Door – Collector’s Edition PLAYER’S VOICE

Horror ist eigentlich so gar nicht mein Genre. Zu ernst, zu makaber und obendrein keine Action. Und als wäre das nicht genug, habe ich in der Regel auch mit Motion Sickness zu kämpfen, da die Mehrheit dieser Spiele aus der Ego-Perspektive gesteuert werden und man sich zudem viel umsehen muss. The Last Door hingegen hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt, da es – genreuntypisch – auf Pixel-Art zurückgreift. Und das Ergebnis? Wunderschön und hervorragend umgesetzt!

Der nachfolgende Text enthält teilweise Spoiler! 

Entwickler: The Game Kitchen
Publisher: Phoenix Online Publishing
Steam-Veröffentlichung: Mai 2014

„Im viktorianischen England bewegt sich etwas Altes und Böses. Nur du kannst es aufhalten. Reise an den Rand des Wahnsinns und darüber hinaus, während du dich alleine in die Dunkelheit begibst.“

The Last Door – Collector’s Edition

Bereits die erste Szene hat es in sich. Wir befinden uns auf dem Dachboden und steuern einen Mann. Schritt für Schritt bereiten wir uns sorgfältig einen Strick vor, steigen auf einen Stuhl und setzen dem Leben unseres Prologen-Protagonisten ein trauriges Ende. An sich wohl nichts Außergewöhnliches. Und doch sehr beklemmend, weil man nicht nur Zuschauer ist, sondern selber agieren muss.

Brief von einem Freund

Inzwischen steuern wir den „echten“ Protagonisten Jeremiah Devitt und erreichen den ersten Schauplatz des Geschehens: das Beechworth-Anwesen. Sofort fällt mir dabei die Begleitmusik auf. Atmosphärisch auf dem Piano, sehr intensiv zur Stimmung beitragend, was wohl nicht zuletzt mit an der simpel gehaltenen Grafik liegt. Denn diese lenkt vom Klang nicht ab – außer – es ist ausdrücklich so gewollt.

Die geräumige Villa bildet ein passendes Szenarium für den Einstieg. Soweit realitätsnah können wir auf detektivische Weise dem Mysterium des Verschwindens unseres ehemaligen Kameraden Anthony auf den Grund gehen. Dabei stolpern wir über unscheinbare Hinweise und vergessene Briefe, die schon jetzt darauf hindeuten, dass hier noch etwas viel Größeres dahinter steckt.

Erinnerungen aus der Schulzeit

Nachdem Jeremiah seinen nicht mehr ganz so lebhaften Freund an einem Strick baumelnd vorfindet, macht er sich auf zum ehemaligen Internatsgebäude. Dieses dient inzwischen als Krankenhaus einer scheinbar kirchlichen Einrichtung. Und auch hier darf man einen Prolog erleben, der im Gedächtnis bleibt. Ein „Vater unser“, während der Pastor sich seiner Kleidung entledigt und sich selber mit dem Gürtel bestraft.

Und wieder gibt es etliche Hinweise darauf, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Wie zum Beispiel die unzähligen Verstorbenen, welche auf dem hauseigenen Friedhof begraben werden. Und auch die Autopsie-Berichte werfen unangenehme Fragen auf.

Letztendlich erkennen wir den Pastor jedoch als Jeremiahs ehemaligen Lehrer, Vater Ernest. Dieser ist inzwischen aber hoffnungslos wahnsinnig geworden. Kurzum: er zündet sich vor unseren Augen an und verbrennt in den Flammen…

Vier Zeugen, aber von was?

Das dritte Kapitel eröffnet uns eine Situation, die wohl für jeden Menschen eine grauenhafte Vorstellung wäre. Es ist dunkel. Das Klicken mit der Maus lässt ein vehementes hölzernes Pochen widerhallen. Wir befinden uns in einem Sarg und sind kurz vor dem Verdursten. Lebendig begraben.

Nachdem wir uns befreit und etwas erholt haben, folgen wir einem mysteriösen Mann. Dabei begegnen wir verschiedenen Personen. Einer davon ist ein einsamer Violinist, auf der Suche nach seiner Muse. Eine blonde Sängerin im roten Kleid mit einer engelsgleichen Stimme. Und in diesem Chapter fällt es noch einmal ganz deutlich auf, wie ästhetisch schön dieses Werk von Videospiel eigentlich ist! Denn den Gesang dürfen wir an anderer Stelle in Form eines alten Schlafliedes hören. Und wieder setzt die Musik ganz intensive dynamische Akzente! Aber auch die Pixel-Grafik kommt voll zur Geltung. Gerade so lässt sie die Einzelheiten der Szenarien erkennen und doch ist die Darstellung unheimlich „vollständig“ im Detail.

Unser Weg führt durch einen Nebel und hier soll ein Gedicht das Rätsel lüften und den Weg weisen. Die letzte Station endet schließlich in einem Theater. Das heutige Stück? „Die vier Zeugen“, mit uns in der Hauptrolle.

Alexandre hinter dem Schleier

Eben noch gemeinsam im Theater, finden wir Alexandre nun in seiner Villa vor. Gefesselt an einen Rollstuhl starrt er ins Leere. Auch er ist nicht mehr bei sich.

Es folgen noch einige Rätsel sowie Hinweise und Andeutungen. Erwähnenswert wäre eventuell der kleine Jumpscare, den ich im Dunkelraum erfahren durfte. Wobei das Spiel davon durchweg einige hatte.

Schließlich endet Season 1 damit, dass wir etwas injiziert bekommen. Weitere Fragen bleiben aber offen, doch glücklicherweise befindet sich Season 2 ebenfalls in meiner Bibliothek, also wird die nächsten Tage wohl direkt weitergespielt. Auf jeden Fall eine sehr spannende Story, wie ich finde. Die Pixelgrafik ist meiner Ansicht nach auch überaus gelungen – entgegen der Meinung des Kollegen, der vor ein paar Monaten noch ein ausführliches Review zu The Last Door verfasst hat. Doch so sind die Geschmäcker eben auch verschieden. Und tatsächlich ist Pixel-Art nicht jedermanns „Ding“. Ich aber bin ein großer Fan davon und finde es überaus schön anzusehen, wenn es, wie in diesem Fall, richtig umgesetzt wurde. Und dabei spielt die Auflösung an sich eher eine untergeordnete Rolle. Man bedenke auch, dass wir uns keinen Film ansehen, sondern ein Videogame-Artwork spielen.
Zudem käme die wundervolle Dynamik der schönen Musik niemals so zur Geltung, würde sie parallel zu hochauflösenden Szenarien spielen.

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