Zusammenfassung der Play20 – Creative Gaming Festival

Mit der Preisverleihung der Creative Gaming Awards und dem letzten virtuellen Ausstellungstag ist PLAY20 am 8. November 2020 zu Ende gegangen. Und auch wenn in diesem Jahr vor allem die persönlichen Begegnungen gefehlt hat, blicken die Veranstalter mit Stolz auf das erste digitale PLAY zurück mit einem tiefen Dank für die wundervolle Zeit und rund 3500 Gästen aus aller Welt

Bei den Workshops, Ausstellungen, Shows, Gesprächsrunden und Talks standen auch in dieser Online-Festivalausgabe, die live und zum Teil voraufgezeichnet aus der Sendezentrale im Fundus Theater | Theatre of Research übertragen wurde, das Mitmachen, Ausprobieren, Diskutieren, Programmieren, Entdecken und das Spielen im Mittelpunkt. Dabei ging es thematisch um das Überschreiten und Vermessen von Grenzen, um Diversität in Spielen, um Barrierefreiheit und Zugänge, um die Grenzen des guten Geschmacks, um Gemeinschaft, Kommunikation und Zugehörigkeit.

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Auf YouTube und dem Communityforum Discord wurde unter anderem darüber diskutiert, wie sich die Grenzen von Spielen ausreizen lassen, in dem man ihr System verändert, wie sich Rassismus in digitalen Spielen erkennen und vermeiden lässt oder welche Möglichkeiten sich für den pädagogischen und kreativen Umgang mit ihnen bietet. Die amerikanische Professorin Bo Ruberg sprach über queeres Game Design, der Spieleentwickler Paolo Pedercini über die Rolle von Games in der Gesellschaft. Wer sich aktiv ins Festivalgeschehen begeben wollte, nahm an einem der zahlreichen Workshops teil, baute Achterbahnen und Labyrinthe in Minetest oder entwickelte eigene interaktive Geschichten in Twine. Zum Game Jam, der gemeinsam mit Gamecity Hamburg während PLAY20 durchgeführt wurde, fanden sich über 100 Teilnehmende aus aller Welt zu Entwicklerteams zusammen und präsentierten am Festivalsonntag bei einem Live Let’s PLAY von OddNina ihre Ergebnisse. Die virtuelle Festival Location A MAZE./ SPACE lud etliche Gäste in die diesjährige Ausstellung ein. Auf dem digitalen Festivalgelände konnten diese verschiedene Spiele zum Thema Grenzen erkunden und direkt ausprobiern, alle Streams von Vorträgen und Diskussion verfolgen oder ein Machinima-Kino mit Videospielkurzfilmen genießen.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Festivalsamstag, an dem das von den Festivalmacher*innen entwickelte interaktive Live Adventure »Lost in PLAY«, bei dem die Spielenden der Hauptfigur zum Aktivieren einer Party-Maschine verhalfen, die feierliche Verleihung der Creative Gaming Awards einleitete. Ausgezeichnet wurden das Murmelbahn-Spiel Marble Run (»Most Innovative Newcomer« & Audience Award) vom Entwicklerteam No Time und das narrative Puzzlespiel Song of Bloom von Philipp Stollenmayer (»Most Creative Game«).

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