Das Schwarze Auge: Demonicon REVIEW

Ursprünglich wurde Das Schwarze Auge: Demonicon vom Berliner Entwicklerstudio Silver Style Studios ins Rollen gebracht. Nachdem Silver Style jedoch im Jahr 2010 insolvent ging, wanderten die Rechte des Action-Rollenspiels an Kalypso Media. Kalypso ließ das Projekt jedoch nicht sterben, sondern engagierten einen Teil der Silver Style-Mitarbeiter und ließen diese in Form des frisch gegründeten Noumena Studios weiterarbeiten. Und so hat es Demonicon am 25.10.2013 dann auch tatsächlich zur Veröffentlichung geschafft. Ob es sich jedoch wirklich gelohnt hat, dieses sehr stark von „The Witcher“ inspirierte Action-RPG mit Pen & Paper-RPG-Lizenz zur Geburt zu verhelfen, soll folgender Test klären.

Gekonnte Dark Fantasy oder Edgelord-Fanfic?

Das Spiel verschlägt uns in die sogenannten Schattenlande, einer östlich gelegenen Region des Kontinents Aventurien, welche von finsteren Mächten in Form von Dämonen und Nekromanten zersetzt wird. 20 Jahre vor Spielbeginn hat der extrem mächtige Supernekromant Borbarad Krieg gegen die Mächte des „Guten“ geführt und bekam letztendlich die Fresse poliert. Trotzdem ist sein finsterer Einfluss immer noch allgegenwärtig spürbar. Und so beobachten wir im Intro ein finsteres Ritual im Namen Borbarads. Eine fiese Elfenmagierin schlitzt sieben schwangeren Frauen die Babys aus dem Leib, womit vom Start weg geklärt wird, dass hier nicht mit Wattebällchen um sich geworfen wird und stattdessen die Edgelords das Sagen haben.

Wir übernehmen die Rolle von Cairon, dem Sohn eines in die Jahre gekommenen Wanderkriegers. Seitdem der Herr Papa im Kampf ein Bein verlor, ist seine Sippe nun gezwungen sesshaft zu werden. Man erhofft sich für die Stadt Warunk das Bürgerrecht zu erlangen, doch das ist leichter gesagt als getan, denn Leute von außerhalb landen im Flüchtlingslager außerhalb der Stadtmauern. Dort grassiert in letzter Zeit eine tödliche Seuche, was die Lage der Flüchtlinge freilich nicht vereinfacht. Um dennoch ans ersehnte Bürgerrecht zu kommen, will Väterchen seine Tochter Calandra mit einem hochrangigen Krieger Rondras namens Falk von Arivor verheiraten. Cairon findet das aber nicht so witzig, denn insgeheim ist er in seine Schwester verknallt. Ein Gefühl, welches übrigens auf Gegenseitigkeit beruht.

Die Sache verkompliziert sich, als sich herausstellt, dass Cairon und Calandra über mysteriöse magische Fähigkeiten verfügen und sich Falks Mutter als eben jene Elfenmagierin herausstellt, welche im Intro die mörderische Entbindung durchgeführt hat. Natürlich wissen Cairon und Calandra nicht wie ihnen geschieht, als sie in die Intrigen und Fänge des Borbarad-Kultes gezogen werden. Ob Cairon Manns genug sein wird sich und seine Familie zu retten?

Was Demonicon anbelangt, stelle ich mir bis heute die Frage, ob die Handlung einfach nur kompromisslose Dark Fantasy anbietet, oder man nicht doch über die Stränge geschlagen und somit ein peinliches Machwerk für Edgelords geschaffen hat. Als ich das Spiel 2016 das erste mal durchspielte, kam mir das, was in Demonicon so alles abgeht jedenfalls ziemlich bescheuert vor. Da sollen zum Beispiel untote Frauen als Prostituierte herhalten und ähnliche Späße. Nach meinem zweiten Durchgang im Jahre 2021 betrachte ich das Ganze aber nüchterner und kann hinter dem Ekelfaktor durchaus die sehr spannende Story erkennen. Hier geht es nun einmal auch um die menschliche Existenz in einer völlig von dämonischen Mächten pervertierten Umgebung und vor allem auch um Doppelmoral. Denn gerade auch einige der „ehrenwerten“ Götter des aventurischen Pantheons samt ihrer Anhänger werden hier nicht gerade von ihrer besten Seite gezeigt, während der finstere Borbarad-Glaube durchaus auch seine guten Qualitäten zu bieten hat, wie z.B. die absolute Gleichberechtigung.

Aber man muss sich natürlich auch auf dieses sehr düstere, teilweise widerwärtige Setting einlassen können, sowie verstehen, dass es in den Schattenlanden schier unmöglich ist einen klassischen Heldencharakter zu mimen. Faule Kompromisse warten an jeder zweiten Ecke, ein „Feature“, was sich die Noumena Studios wohl von ihrem großen Vorbild „The Witcher“ abgeguckt haben. So wirklich große Auswirkungen haben die Entscheidungen aber im Endeffekt nicht, so werden zum Beispiel die beiden verschiedenen Endsequenzen durch den finalen Dialog getriggert, und einen gescheiten Epilog gibts auch nicht.

Zuerst mal die nervigen Starthürden überwinden

Bevor man zum eigentlichen Spiel gelangt, muss man erst mal einige Hürden überwinden. So zwängt sich selbst dieser Tage ein veralteter Kalypso-Installer auf, wenn man das Spiel auf Steam(!) starten möchte. Zwar kann man das lästige Ding austricksen wenn man die Installation bestätigt, dann verweigert und schlussendlich überspringt, trotzdem ist das Teil eine extrem lästige Angelegenheit, die bei jedem Spielstart über Steam aufpoppt.

Doch leider ist das nicht die einzige Hürde, denn auch die Steuerung ist nicht das Gelbe vom Ei. Zumindest dann, wenn man versucht Demonicon über Tastatur und Maus zu steuern. Diese Steuerungsvariante fühlt sich nämlich recht mies an. Man merkt, dass Demonicon für eine Controller-Steuerung ausgelegt wurde, was suggeriert, dass es primär für Konsolen konzipiert wurde. Tatsächlich ist Demonicon jedoch ein PC-Exklusivtitel, weswegen die unbequeme Tastatur- und Maus-Steuerung umso aburder wirkt. Aber selbst wenn man das Spiel via Controller spielt, sollte man zusehen einen Xinput-Controller zu verwenden, da die Buttonbelegung bei alten DirectInput-Pads nicht übereinstimmt. Und da sich die Steuerungs-Konfiguration hauptsächlich auf die Tastatur bezieht und nur marginale Änderungen bei der Pad-Steuerung vorgenommen werden können, steht man mit DirectInput-Pads auf verlorenem Posten. Immerhin funktioniert die Steuerung via Xinput-Controller aber sehr gut.

Wer will, kann auch einige gängige Einstellungsoptionen im audiovisuellen Bereich vornehmen. Wirklich Spielrelevant ist dann jedoch nur die Auswahl des Schwierigkeitsgrads. Zu Beginn stehen die Grade Leicht, Normal und Schwer zur Verfügung. Gelingt es das Spiel auf „Schwer“ durchzuspielen, schaltet man noch den höchsten Grad „Niederhöllisch“ frei. Ich selbst habe das Spiel auf Normal und Schwer durchgespielt, habe da jedoch ehrlich gesagt keine Unterschiede feststellen können (allerdings liegen zwischen meinen beiden Spieldurchläufen auch fünf Jahre). Das liegt aber auch daran, dass ich Kampf- und Magietechniken freigeschaltet habe, die derart übermächtig sind, dass sie das Spiel zum Spaziergang verkommen lassen. Auf der anderen Seite kann das Spiel aber auch verdammt schwer sein, wenn man keine vernünftigen Kampfskills und Zauber freischaltet. Mit regulären Angriffen kommt man nämlich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr so gut voran und kann im Extremfall sogar in einer Sackgasse landen. Also seht zu, dass ihr auch ein paar Abenteuerpunkte für gescheite Kampftechniken reserviert. Spätestens beim Endkampf von Kapitel 1 werdet ihr sie brauchen.

Demonicon ist in einen Prolog und fünf Kapitel aufgeteilt und bietet ca. 25 Stunden Spielzeit für einen Durchlauf. So gesehen geht der Umfang schon in Ordnung, allerdings wirkt das Spiel gegen Ende stark überhastet. Das ist vor allem auch deswegen ärgerlich, da einige Gebiete im Spiel wie der Molchenberg-Dungeon oder die Stadt Warunk recycelt werden. Obendrein ist das Spiel sehr linear und die Maps sind oftmals nur schick gestaltete Schläuche, die wenig Spielraum für die Erkundung lassen. Ganz so schlimm wie in einem Spiders-RPG ist es zwar nicht, aber mit klassischer RPG-Erkundung oder gar einer Open World hat Demonicon jedoch nichts am Hut.
Besonders lästig: Demonicon erlaubt keinerlei manuelle Speicherungen. Hier wird nur mit Autosaves gearbeitet. Zwar gibt es mehrere Slots für die Autosaves, jedoch sind diese nach ein paar Stunden Spielzeit wieder überschrieben. Man kann also keine coolen Momente in einem Slot festhalten und sollte vermeiden, dass ein Anderer das Spiel nutzt, während man noch mit seinem Spieldurchlauf beschäftigt ist.

Das „The Witcher“ für Arme, aber dafür mit coolem DSA-Charaktersystem

Es dauert wahrlich nicht lange, ehe man Demonicon als „The Witcher“-Klon identifiziert. Es ist also ein Third-Person Action-RPG das versucht mit einigen „Pest oder Cholera“-Entscheidungen Tiefe in der Story aufzubauen. Wirklich spielrelevant sind die Entscheidungen jedoch kaum (wenn überhaupt). Gefällig ist jedoch das tolle Charaktersystem, welches auf Abenteuerpunkten basiert. Anders als in anderen RPGs gibt es nämlich keine Level-Ups, sondern eben nur Abenteuer- und auch Gabenpunkte, welche man völlig frei in zahlreiche Attributswerte und Fähigkeiten investieren darf. Die Grenzen bei Cairons Charakterentwicklung werden lediglich von den verfügbaren Abenteuer-/Gabenpunkten bestimmt, ansonsten hat man da freie Hand.

Im Groben wird hier in die vier Bereiche Attribute, sekundäre Fähigkeiten, Kampftechniken und Magie unterteilt. Attribute verbessern Cairons Zahlenwerte wie Angriffskraft, Chance auf kritische Treffer, Resistenz gegen negative Zustandseffekte, Lebens- und Magiepunkte etc. pepe. Interessanter sind da schon die sekundären Fähigkeiten. Diese benötigt man um etwas Schlösser zu knacken, Fallen zu entschärfen, zusätzliche Dialogoptionen freizuschalten, Pflanzen zu plücken, Tränke zu brauen und weiteres. Es empfiehlt sich die sekundären Fähigkeiten zu bevorzugen, da die hierdurch freigeschalteten Aktionsmöglichkeiten allesamt mit zusätzlichen Abenteuerpunkten belohnt werden, so dass man die investierten Abenteuerpunkte letztendlich im späteren Spielverlauf wieder zurückerlangt. Nur so als kleiner Tipp.

Die Kampf- und Zauberfähigkeiten sollten sich von selbst erklären. Zauberfähigkeiten lassen sich jedoch nur mit Gabenpunkten freischalten und verbessern. Gabenpunkte bekommt man, indem man im Kampf magische Fähigkeiten einsetzt. Hierdurch muss man natürlich auch entscheiden, ob man verstärkt auf Kampftechniken oder Zauber setzen möchte, um die entsprechende Punkte-Belohnung zu steuern. Kämpfe in Demonicon sind nämlich zu 100 % durchgescriptet. Zufallskämpfe oder Gegner-Respawning gibt es hier nicht, weswegen man auch kein billiges Grinding betreiben kann. Daher ist es ja auch wichtig immer ein paar Abenteuerpunkte zurückzuhalten, damit man im Ernstfall ein paar zusätzliche Kampftechniken freischalten kann, nur für den Fall, dass die nächste Gegnerwelle oder der nächste Bosskampf zu hart ausfällt.

Andererseits konnte ich das Spiel mit der Kampftechnik „Gezielter Stich“ völlig brechen. Die meisten Techniken lassen sich nämlich noch zweimal upgraden und „Gezielter Stich“ bietet ein Upgrade, welches dafür sorgt, dass der Rüstungswert des Gegners durchdrungen wird. Dadurch konnte kein Gegner diesem Angriff etwas engegensetzen und das Spiel war ab da an selbst auf „Schwer“ quasi gegessen. Auch bei den vier Zauberklassen (Eislanze, Nova, Pesthauch und Dämonische Aura) sticht die „Dämonische Aura“ stark hervor, da sie Cairons Lauf- und Kampfgeschwindigkeit spürbar erhöht und auf höheren Stufen sogar einen Schutzschild aktiviert. Normalerweise sind Cairons Bewegungen im Kampf ziemlich träge und langsam. Mit diesem Zauber lässt sich das jedoch grundlegend ändern und zusammen mit dem „Gezielten Stich“ war der Kampf dann aber wirklich kaputt.

Natürlich liegt es bei euch, ob ihr meine Spielweise emuliert, oder nicht. Allerdings fühlt sich der Kampf in Demonicon trotz Dingen wie Ausweichrollen oder Wurfmessern ziemlich träge und undynamisch an. Ihr tut euch also einen echten Gefallen, wenn ihr zumindest die Dämonische Aura erlernt. Wirklich unterhaltsam sind eigentlich nur einige der Bosskämpfe, welche manchmal eher im Stil eines Action-Adventures strukturiert wurden. Trotzdem stellt der Kampf in Demonicon sicherlich keinen Pluspunkt dar.

Ansonsten ist das Spiel ganz Ok. Mir gefällt die Ausgewogenheit zwischen Kampf, Map-Erkundung, Charakterentwicklung und Dialogen. Letztere können jedoch manchmal ausufern, da hier gerne viel Sagengut abgeladen wird, der zusätzlich auch in einem Codex festgehalten wird. In sehr seltenen Fällen waren die Entwickler sogar motiviert genug ein kleines Alibi-Rätsel zu integrieren. Die sind immerhin besser gelungen als die seeehr halbarschigen Sidequests, welche wortwörtlich vom Schwarzen Brett stammen und so nebenbei abgefrühstückt werden können. Am meisten Spaß macht da definitiv die Weiterentwicklung der Spielfigur mittels Abenteuerpunkt-System. Dieses gelungene DSA-Feature funktioniert hervorragend und rettet das halbe Spiel.

Grafik, Sound und weiteres

Die Grafik von Demonicon ist durchaus gefällig. Die 3D-Umgebungen wirken handgemacht und entsprechend detailverliebt. Die düsteren Settings der Schattenlande bieten obendrein ausreichend Abwechslung, auch wenn das Spiel die lästige Angewohnheit hat Ortschaften zu recyceln. Man hätte es sich z.B. wirklich verkneifen können den Spieler drei mal(!) durch den Molchenberg-Dungeon zu schicken. Aber nun gut, trotzdem gibts für die Landschaftsgrafiken und -gestaltung einen Daumen nach oben. Bei den Charaktermodellen wird es da aber schon schwieriger. Schlecht sehen die zwar nicht aus und auch die Kampfanimationen passen, jedoch wirken die Gesichter der Akteure unangenehm leblos. Da bekommt man den Eindruck, man hätte die Bewohner der Schattenlande kollektiv mit Botox vollgespritzt. Die toten Stilaugen, welche sogar Hauptcharaktere wie Cairon verpasst bekamen, helfen da freilich auch nicht weiter.
Zur Abrundung hat man dem Spiel auch ein paar Artwork- und Rendersequenzen verpasst. Erstere sind erstaunlich gut gealtert und wurden obendrein künstlerisch ansprechend umgesetzt. Die Rendersequenzen wirken dieser Tage hingegen reichlich angestaubt und können daher nichts mehr rausreißen, auch wenn sie sicherlich nett gemeint waren und damals auch einen besseren Eindruck hinterlassen konnten.

Der Soundtrack stammt vom deutschen Musiker Michael Rother. Michael hat sich nicht lumpen lassen und einige wirklich schöne Stücke für Demonicon komponiert. Zumindest die Titelmelodie ist richtig schön episch, aber auch die Melodie für Warunk hat es mir angetan. Viele Tracks dienen aber auch eher dazu Atmosphäre aufzubauen und sind nichts, was man sich außerhalb des Spiels anhören müsste. Aber die Titelmelodie ist, wie gesagt, richtig geil gelungen!

Auch bei der deutschen Sprachausgabe hat man sich nicht lumpen lassen und kompetente Sprecher engagiert, welche i.d.R. auch eine gute Leistung abliefern. Der einzige größere Ausrutscher ist jedoch ausgerechnet der Sprecher des Protagonisten Cairon. Dieser hat zwar eine passende Stimme, aber im Gegenzug die wirklich lästige Neigung fast jeden vertonten Satz mit einem sarkastischen Unterton zu belegen, was bei vielen Dialogzeile nicht passt und somit oftmals irritiert. Es dauert jedenfalls nicht allzu lange, ehe einem Cairons Sarkasmus-Slang tüchtig auf die Eier geht – das hätte man vermeiden sollen.

Die Soundeffekte wissen zu gefallen, wobei die Kampf-Sounds meiner Meinung nach jedoch zu Comichaft klingen und daher nicht wirklich zum Dark Fantasy-Setting passen. Andererseits gefällt mir die akustische Wucht, welche in den Kämpfen vermittelt wird. Hat halt alles seine guten und schlechten Seiten.

Zur schlechten Seite gehören da natürlich die Bugs. Diese äußern sich in erster Linie in Form von Abstürzen bei den Autosaves. Interesanterweise erfolgten die Abstürze jedoch nur in den Warunk-Maps, also in den Kapiteln 1 und 3. Darüber hinaus gibt es noch einen nützlichen Bug. So regeneriert sich Cairons Lebensenergie, wenn er eine andere Regionsmap betritt, also z.B. wenn er zwischen Warunk und dem Flüchtlingslager pendelt. Das ist freilich nicht so von den Entwicklern gedacht, da die Regeneration der Lebensenergie an einen bestimmten Skill gekoppelt ist, der sich auch nur nach Kampfende aktiviert. Zu guter Letzt ist es auch einmal vorgekommen, dass sich Cairon zwischen Umgebungsobjekten verkeilt hat und ich daher neu laden musste, aber das kommt selbst in AAA-Titeln vor. Abgesehen davon sind mir keine weiteren Käferchen in die Quere gekommen.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
69
69
-
Multiplayer

FAZIT

Trotz der Schwächen hatte ich durchaus Spaß mit meinen beiden Spieldurchläufen von Demonicon – vor allem beim Zweiten, für den ich endlich einen Xinput-Controller zur Verfügung hatte und mich somit nicht mehr mit der unbequemen Tastatur- und Maus-Steuerung abplagen musste. Schafft man es über den Edgelord-Faktor hinwegzublicken bekommt man eine spannende Dark Fantasy-Story mit atmosphärischen, handgemachten Locations und guter Akustik. Das tolle DSA-Abenteuerpunkte-System dient wiederum als Entschädigung für das eher träge Kampfsystem, welches sich mit ein paar gezielten Investitionen in Kampf- und Magie-Fähigkeiten völlig brechen lässt. Und wenn es sich die Verantwortlichen verkniffen hätten einen lästigen Publisher-Werbungs-Launcher einzubauen und manuelle Speicherungen erlaubt hätten, dann wäre auch eine Wertung im 7er-Bereich rausgesprungen. Harte Genre-Fans können zum Dumping-Preis gerne zugreifen.

- Von  Volker

MS Windows

Das Schwarze Auge: Demonicon REVIEW

USK 12 PEGI 12

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