Omno REVIEW

Mit Omno kommt ein Indiegame zu uns, welches seine Wurzeln in Deutschland hat. Somit erschließt sich abermals die Gelegenheit zu beweisen, dass auch hierzulande die Entwicklung von Spielen kein Neuland ist. Dass hinter dem Titel nur eine Person steckt, halte ich zudem für besonders erwähnenswert, wenn man sich das Werk genauer betrachtet. Jonas Manke ist der Mann der Tat, der mit Omno zugleich eine interessante Richtung einschlägt. Bereits in „Indieliebe“ KW 30 PLAYER’S VOICE hat Jennifer erste lobende Worte zu Omno gefunden. Ich möchte nun das Endresultat unter die Lupe nehmen und herausfinden, ob oder inwiefern ich diese Meinung teile.

Lasst uns auf Entdeckungsreise gehen

Das Spiel lädt euch auf eine große Entdeckungsreise ein, bei der ihr auf friedfertige Wesen und eine harmonische Umgebung trefft. Statt also Action und Kampf einzufordern, heißt es, die verschiedenen Winkel der Welt zu entdecken. Neben all den seltsamen, wie imposanten Organismen, ist der Titel auch mit Rätseln und vielen Hindernissen bestückt. Im Hauptfokus steht dementsprechend das Vorankommen, was sich zu Beginn noch recht einfach gestaltet. Um ein Areal erfolgreich verlassen zu können, müssen von euch drei energetischen Kugeln aktiviert werden.

Mit jedem geebneten Areal fließen weitere Hindernisse mit ein, die neue Herausforderungen stellen. Gleichzeitig erhält der simpel gehaltene Hauptprotagonist frische Fähigkeiten, mit denen er beispielsweise fernere Plattformen erreichen kann. Auch sein Stab, den er immer bei sich führt, lässt sich später individueller einsetzen. So gestaltet sich Omno als eine Zusammensetzung von Jump’n’Run und Plattformer-Einlagen, die das richtige Timing einfordern. Durch eine präzise Steuerung sind Nachteile, die nicht menschlicher Natur sind, ausgeschlossen.

Lasst es uns ruhiger angehen

Der Indietitel begeistert zugleich mit kleineren Rätseleinlagen, die nicht viel Vorwissen einfordern. Das Gameplay bedarf dieser Abwechselung aber, um die gut 5 Stunden Spielzeit bei Laune zu halten. Aufgrund der friedvollen Welt, die keinerlei Gefahren in sich trägt, bleibt die Erfüllung der Rätsel komplett stressfrei. Ein paar Plattformen schieben oder Schalter betätigen, sind oftmals die Hauptaufgaben. Auch Reihenfolgen beachten kann zur Lösung eines Rätsels beitragen. Dadurch schafft es Omno, ein Spiel zu sein, welches den Aggressionspegel vollständig bändigt.

Um auch wirklich jeden Winkel der jeweiligen Welten auszuspähen, werden entdeckte Wesen in einem Register aufgenommen. Eure Sammlung an gefundenen Arten kann jederzeit begutachtet werden. Hinzu kommen Energiekristalle, die ihr bei entdeckten Lebewesen sammeln könnt und ferner für die Aktivierung von größeren Schreinen benötigt. Von diesen erhaltet ihr zusätzliche Energiekugeln, um einen Level zu komplettieren und ihn mit genügend Initiative auf 100% zu bringen.

Lasst uns die Technik bestaunen

Wie bereits erwähnt, ist das Indiegame eine Einladung an Entdecker. Daher hat der Entwickler auch einen großen Wert darauf gelegt, die verschiedenen Schauplätze sehr unterschiedlich zu gestalten. Und obwohl ihr eine komplett fremde Welt begutachtet, sind viele Areale ähnlich den Erdgebieten. Wiesen, Wüsten, Sümpfe, Wälder oder gefrorene Tundren – Omno weiß, was optische Abwechslung bedeutet.

Die Eigenheiten der Abschnitte werden zudem in bestimmten Farben festgehalten. Die Wüste setzt überwiegend auf beige Nuancen, währenddessen die Wiesen und Wälder stattdessen die Farbe Grün in den Fokus nehmen. Sanfte Bewegungen der Bewohner und die Strahlen der Sonne, die sich zwischen den Baumstämmen oder Berggipfeln brechen, transportieren ein wohltunendes Feeling. Trotz der gut gelungenen Lichtreflexe hätte ich mir am Himmel aber etwas mehr Dynamik gewünscht. Der helle Himmelskörper bleibt die gesamte Zeit starr an einer Stelle stehen. Um dem Spiel mehr Leben einzuhauchen wäre ein Tag- und Nachtzyklus sowie verschiedene Wetterlagen eine feine Zugabe gewesen.

Die weiter entfernten Hintergründe werden mit einer gewollten Unschärfe versehen. Als Säule der Grafik dient die Unreal Engine 4.

Abgerundet wird das Gesamtkonzept des Entdeckens durch einen wundervollen Sound. Die Harmonie, die das Abenteuer versprüht, wird in Gänze mit sehr angenehmen Klängen nach außen getragen. Dies wird auch durch eine Sprachausgabe nicht zerstört, die ohnehin fehl am Platz gewesen wäre. Man versteht das Spiel auch ohne viele Instruktionen oder Erklärungen. Sofern aber ein Textfeld aufploppt, ist dieses in Deutsch übersetzt. Optional stehen natürlich weitere Sprachen zur Verfügung.

Pro & Kontra

thumbs-up-icon

Pros
  • Entspanntes Gameplay ohne jedweden Zeitdruck
  • angenehmer Sound
  • Keine Gewalt, kein Kampf

thumbs-up-icon

Cons
  • Mehr Dynamik am Himmel wäre schön gewesen
  • Wirklich nur für Spieler geeignet, die Action und Kampf nicht vermissen

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Spiel Bewertung
Singleplayer
84
84
Gut
-
Multiplayer

FAZIT

Omno ist genau das richtige Spiel nach einem stressigen Arbeits- bzw. Schultag. Ohne Gewalt und ohne jedweden Druck lädt der Titel ein, eine fremde (und zugleich bekannte) Welt zu erkunden. Damit dies nicht zu eintönig wird, sind kleinere Hindernisse sowie leichte Rätsel eingebracht. Dennoch wirkt der Indietitel auf mich komplett entspannend, was nicht viele Spiele schaffen. Es ist durchaus erfrischend, nicht in der Schuld zu stehen, die Welt retten oder Aufträge von NPCs erfüllen zu müssen. Ihr genießt einfach nur die Farben, die lebendigen Wesen und all die kleinen eingearbeiteten Ideen, die Omno so besonders machen. Hauptsächlich beeindruckt mich aber die Tatsache, dass hinter dem Spiel ein Ein-Mann-Projekt steckt!

- Von  Rena

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Omno REVIEW

USK 0 PEGI 3

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