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Lupin III: The First REZENSION


Lange hat sich die japanische Animationsindustrie dem Trend voll am Computer erstellter Filme entzogen. Natürlich werden Anime bereits seit vielen Jahren am Computer erstellt, mit Stift und auf Papier gezeichnete Animation der alten Schule dürfte es kaum noch geben. Nach und nach kommen aber immer mehr reine CG-Filme Made in Japan, und es sind vor allem die großen Namen und Marken, die hier die ersten Schritte wagen. Nach Doraemon (Stand by Me: Doraemon) und Studio Ghibli (Aya und die Hexe) ist nun der alt ehrwürdige Lupin III. an der Reihe und erhält mit Lupin III: The First seinen ersten CG-Film.

Frischzellenkur für den Meisterdieben

Obwohl der Filmtitel es nahe legt, ist Lupin III: The First keine Origin-Story. Diesmal verschlägt es den Meisterdieb Lupin nach Paris, wo er es auf das Tagebuch des Archäologen Bresson abgesehen hat. Mit diesem soll ein Schatz zu finden sein, was Lupin sowie seine Sidekicks Fujiko, Jigen und Goemon natürlich auf den Plan ruft. Was tatsächlich hinter dem Tagebuch, dem „Schatz“ und den von Nazis ermordeten Bresson steckt, kristallisiert ich erst nach und nach heraus. Auf der Jagd nach der Wahrheit kreuzen sich die Wege der Diebe mit der der jungen Archäologin Laetitia, die ganz eigene Interessen verfolgt.

In seinen Versatzstücken, teilweise aber auch in dem Aufbau und Ablauf mancher Szenen hat mich der Film immer wieder an Indiana Jones und der letzte Kreuzzug erinnert, ein Vergleich, der überraschend erscheinen mag. Auch Lupin und seine Entourage verschlägt es an verschiedene Schauplätze wie Paris und Mexiko, wie auch Indiana Jones, so müssen sich die Helden von Lupin III: The First mit Nazis rumschlagen. Die Tonalität wechselt dabei zwischen Ernsthaftigkeit und Klamauk, eine Mischung, die bemerkenswert gut funktioniert. Überhaupt hat mich der Film ein aufs andere Mal positiv überrascht.

Kurzweilliger Spaß


Da wäre etwa das Pacing, welches keinerlei Platz für Langeweile lässt. Von Anfang an setzt die Erzählung auf ein hohes Tempo, wechselt angenehm zwischen Action und ruhigeren Momenten und verzichtet dabei nahezu komplett auf Exposition mit dem Holzhammer. Für das Drehbuch und den Posten des Regisseurs hat sich Takashi Yamazaki verpflichten lassen, der sowohl im Live-Action als auch im Anime-Metier Erfahrungen hat. Ich bilde mir ein, dass gerade das Wissen über die Spielarten von Realfilmen und Animationsfilmen sich positiv auf Lupin III: The First auswirkt. Sowohl die Inszenierung, aber auch das Verständnis für das Publikum unterschiedet sich doch stark von vielen westlichen und japanischen Animationsfilmen, die schon mal gerne mit der Brechstange vorgehen.

Angetan bin ich außerdem von den Animationen. Im Grunde ist der Film recht bodenständig, was vor allem bei den Actionparts positiv auffällt. Es wird nicht übertrieben und mit minutenlangen Effekthaschereien um sich geschmissen, stattdessen wird nie mehr gezeigt als für die Geschichte notwendig. Zwar hat mich das Drehbuch nach hinten raus etwas verloren, aber rein inszenatorisch kann ich dem Film eigentlich nichts vorwerfen. Eben auch, da der unverkennbare Stil der Vorlage wunderbar übertragen wurde. So gut, dass ich mir nie gedacht habe, ein „klassischer“ Anime hätte es auch getan. Das verantwortliche Studio Marza Animation Planet hat gemeinsam mit TMS Entertainment und Toho ganze Arbeit geleistet.

Adrian sagt

Ich habe ja meine Zweifel gehabt, ob Lupin III. als CG-Film funktioniert und ob eine solche Herangehensweise überhaupt notwendig ist. Lupin III: The First hat mich aber eines Besseren belehrt. Der Plot ist spannend, dem Ausgangsmaterial wird mit viel Respekt gegenüber getreten und nicht zuletzt die Animationsarbeit ist hervorragend. Egal ob man nun Fan des Meisterdieben ist oder mit dem Film neu in das Franchise einsteigt: der Besuch ins Kino bzw. das Anwerfen des Streams und Disc lohnt sich!

 

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