Lionheart: Legacy of the Crusader REVIEW

Da wollte es wohl jemand noch einmal wissen. Nachdem Black Isle mit CRPG-Größen wie Fallout, Icewind Dale und Planescape Torment der Szene eindrucksvoll ihren Stempel aufgedrückt hatten, übernahmen sie 2003 die Beihilfe für Reflexive Entertainments Genrebeitrag: Lionheart: Legacy of the Crusader. Nun standen alle Türen offen, noch einmal alle Register zu ziehen, um das ultimative CRPG zu kreieren.

So sah zumindest der Traum für die letzten verbliebenen Genre-Fans aus, welche sich noch nicht so recht mit dem neumodischen 3D-Kram angefreundet hatten, und die virtuellen Welten lieber weiterhin in isometrischer Perspektive erkunden wollten. Leider wurde aus Lionheart nicht der erwünschte Heilsbringer des isometrischen CRPG-Abendlandes, sondern viel eher das Paradebeispiel dafür, dass es manchmal besser wäre aufzuhören, wenn es am Schönsten ist.

Die Idee einer alternativen Zeitlinie mit historischen Persönlichkeiten dient nicht als Ersatz für eine gute Story

1192: König Richard der Erste kämpft im Dritten Kreuzzug gegen seinen Gegenspieler Sultan Saladin um das Königreich Jerusalem. Nach harten Kämpfen gelingt es Richard letztendlich die Stadt Akkon einzunehmen und die dort lebenden Muslime als Geiseln festzusetzen. Als das für die Geiseln ausgehandelte Lösegeld ausbleibt, beschließt er ein Exempel zu statuieren und die ca. 3000 gefangenen Muslime – darunter Alte, Frauen und Kinder – hinrichten zu lassen. So weit erst einmal zu den historischen Kenntnissen.

Im PC-Spiel Lionheart: Legacy of the Crusader spielen bei der Hinrichtung aber weniger politische Interessen eine Rolle, als vielmehr die finsteren Pläne eines bösen Hexers. Dieser hat sich als Ratgeber in Richards Heer eingeschmuggelt, und hetzt den englischen König zu oben genannter Bluttat auf. Die Konsequenz auf den Massenmord an diesen unschuldigen Menschen folgt in Form der sogenannten „Spaltung.“ Hierbei handelt es sich um eine Art Portal, aus dem Heerscharen dämonischer Kreaturen strömen, um die Erde zu erobern. Glücklicherweise bewahren König Löwenherz und Sultan Saladin einen kühlen Kopf und gehen Seite an Seite zum Gegenangriff über – mit Erfolg. Das Portal wird geschlossen und ein Großteil der Bestien erschlagen. Was die beiden Männer und ihre Armeen jedoch nicht verhindern konnten war die Rückkehr der Magie in unsere Welt.

1568: Magie, Monster, Halbmenschen und Geister sind auf der Erde nichts ungewöhnliches mehr. Zu Beginn des Spiels wird unsere Spielfigur von Sklavenhändlern gefangen genommen, die uns für ein hübsches Sümmchen an die spanische Inquisition verschachern wollen. Die Inquisition in dieser Zeitlinie macht zwar keine Jagd auf Querdenker und Gelehrte, geht dafür aber auf magisch Begabte und Halbmenschen los. Und da unsere Spielfigur als Wirt für einen mächtigen magischen Geist dient, steht er oder sie dummerweise ebenfalls als Ketzer auf der Abschussliste des fanatischen Gesocks.

Bevor es jedoch zum schlimmsten kommt und wir in den Folterkammern oben genannter Organisation landen, nimmt das Schicksal eine interessante Wendung. Assassinen stürmen das Sklavenjägercamp, um den Nachfahren König Richard Löwenherz‘ aufzuspüren und zu beseitigen – und nun ratet mal wer die gesuchte Person ist. Glücklicherweise sind die Auftragskiller nicht die Einzigen die um unsere Identität wissen. Niemand geringeres als Leonardo da Vinci eilt uns zu Hilfe, um uns mittels magischer Teleportation sicher nach Barcelona zu befördern. Fortan nehmen wir unser Schicksal und Erbe von Richard dem Ersten in die eigenen Hände.

So originell und interessant das Szenario ausfällt, so langweilig ist die eigentliche Spielhandlung. Ein unbekannter Feind macht Jagd auf einige historische Artefakte wie der Heiligen Lanze oder der Dornenkrone Jesu. Klar, dass diese Reliquien nun für irgendetwas böööses herhalten sollen. Leider ist die Story eher unspektakulär. Charaktere, welche keinen historischen Hintergrund haben, verfügen über keinerlei Erinnerungswert. Nennenswerte Wendungen sucht man vergebens und der Oberschurke entpuppt sich natürlich als jener Schuft, welcher schon die oben genannte Spaltung provoziert hat. Simpel ausgedrückt: Die Story ist einfach unspektakulär und verbreitet gepflegte Langeweile.

Zumindest ist es recht amüsant während seiner Reise einigen historische Persönlichkeiten, wie z. B. Leonardo da Vinci, William Shakespeare oder Marco Polo zu begegnen. Es hat durchaus etwas für sich Shakespeares Muse aus den Klauen eines raffgierigen Geldverleihers zu erretten oder Leonardo da Vinci dabei zu helfen, die Bauteile für eine mechanische Armprothese für den verstümmelten Konquistador Hernando Cortés zu beschaffen.

Und vielleicht hätte man über die schwache Story hinwegsehen können, wenn man die Qualität und Anzahl der Nebenquests konsequent bis zum Ende des Spieles durchgezogen hätte – hat man aber leider nicht. Nach der ersten Spielhälfte geht es nämlich fast nur noch darum der langweiligen Story zu folgen, während die Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten und damit verbundenen Quests in den Hintergrund treten. Schade.

Verquerer Mischmasch aus Baldur’s Gate, Fallout und Diablo

Das Spiel beginnt, wie jedes vernünftige CRPG, mit der Charaktergenerierung. Acht vorgefertigte Figuren gewähren einen schnellen Einstieg ins Spiel, aber wer nimmt die schon? Statt ein eigenes System zu kreieren, hat man für Lionheart: Legacy of the Crusader das SPECIAL-System der Fallout-Spiele übernommen und etwas modifiziert. So stehen hier, zusätzlich zu den Möglichkeiten aus Fallout, vier verschiedenen Rassen, sowie drei unterschiedliche Geisterpartner zur Auswahl. Je nach Wahl, variiert dabei natürlich das eigene Spielerlebnis ein wenig, da ein reinblütiger Mensch weniger Anfeindungen erdulden muss, als etwa ein Tiermensch und die drei Geister eigene Persönlichkeiten mitbringen. Leichte Unterschiede bezüglich der Talente und dergleichen wollen natürlich auch bei der Rassenauswahl bedacht werden – das übliche eben.

Letztendlich kann sich aber jeder Charakter ganz klassisch auf Krieger, Bogenschütze oder Magier spezialisieren (oder halt auf eine Mischung aus allem). 21 unterschiedliche Fähigkeiten, welche u. a. Nah- und Fernkampf, Schlösser-Knacken, Diplomatie und drei verschiedene Magie-Gattungen umfassen, bieten jedenfalls mehr als genügend Raum dafür sich seine individuelle Spielfigur zusammen zu basteln. Unterm Strich ist die Charaktergenerierung ähnlich gut gelungen wie im großen Vorbild, auch wenn diese ganzen Fähigkeiten etwas zu sehr in Menüs verschachtelt wurden. Dies wurde in Fallout wesentlich übersichtlicher gehandhabt.

Steuerung und Interface geben sich gewohnt routiniert. Mit der Maussteuerung und dem Interface (welches sich auch ausblenden lässt) lässt sich alles relevante recht bequem managen, während Hotkeys einen schnellen Zugriff auf die Menüs, die Karte, ausgerüstete Heiltränke usw. garantieren. Einige Kratzer im Lack gibt es aber dennoch. So ist die direkte Steuerung der Kamera via Pfeiltasten irgendwie schwammig ausgefallen. Da bin ich von Seiten der Infinity-Engine-Games einfach besseres gewohnt. Die Möglichkeit, die Kamera dauerhaft auf die eigenen Spielfigur zentrieren zu können relativiert diesen Makel aber wieder etwas. Weniger leicht kommt mir hingegen die unausgereifte Pause-Funktion davon. Wer einmal Baldur’s Gate gespielt hat weiß, dass es sich hierbei um ein sehr wichtiges strategisches Element handelt, um innerhalb der Echtzeit-Gefechte seinen Spielfiguren ohne Zeitdruck Befehle zuzuweisen. Dummerweise funktioniert dies hier aber nicht. Man kann während des Pause-Modus zwar Heiltränke einnehmen und umrüsten, aber keinerlei Kampfbefehle eingeben – warum das so ist wissen wohl nur die Programmierer. Auf jeden Fall wurde somit der eigentliche Sinn dieser Funktion ausgehebelt.

Das eigentliche Spiel kann man in zwei Hälften unterteilen: Die erste Spielhälfte ist noch recht gelungen, da man in und um Barcelona herum sehr viele Quests annehmen kann, um seinen Charakter aufzuleveln, Geld für neue Ausrüstung zu verdienen oder einfach nur Abenteuer zu erleben. Sehr schöne Erinnerungen an Baldur’s Gate wurden hierbei wach, vor allem da sich viele Quests auf unterschiedliche Weise lösen lassen. Oftmals muss man sich zwischen zwei oder drei Parteien entscheiden und kann bzw. muss sich sogar einigen Fraktionen anschließen.
In Lionheart wird auch nicht immer stur zwischen Gut und Böse getrennt. Kommt man nämlich mit den Steinriesen ins Gespräch die Toulouse dem Erdboden gleich gemacht haben, kann sich recht schnell ein tiefsinniges Gespräch um Recht und Moral ergeben – hier keimte ja fast schon Planescape: Torment-Feeling auf. Aber eben nur fast, denn die zweite Spielhälfte reißt wieder alles ein, was die Erste aufgebaut hat.

In der zweiten Hälfte verkommt das Spiel nämlich zu einer stumpfsinnigen Metzelorgie, welche den Spieler ständig durch Dungeon-Maps voller Monster und Fallen schickt. Das hierbei die Questvariablen, sowie die recht ausführlichen Dialoge der ersten Spielhälfte völlig auf der Strecke bleiben dürfte klar sein. Wobei jedoch das eigentliche Problem beim untauglichen Kampfsystem zu suchen ist, womit wir beim großen Schwachpunkt von Lionheart: Legacy of the Crusader angelangt wären.

Hand aufs Herz, die Kämpfe in Lionheart sind stinklangweilig. Gegner anvisieren, Angiffsbefehl geben und zuschauen – anders laufen die Kämpfe nicht ab. Zwar kann man anwählen, welches Körperteil man anvisieren möchte, aber ehrlich gesagt konnte ich hier keinen strategischen Mehrwert dieses Features erkennen. Zumindest als Magier wird es etwas aktiver, da man Zauber in Eigenregie abfeuern muss, während man beim Nahkampf oder mit Pfeil und Bogen wirklich nur zuguckt. Das eigentliche Problem ist jedoch der enorm träge Ablauf der Kämpfe.

Vor allem im letzten Drittel des Spieles, wenn man erstmals auf härtere Gegner trifft, ziehen sich die Prügeleien unglaublich in die Länge, ein Kampf gegen einen einzelnen, regulären(!) Feind kann sich da schon mal über eins, zwei Minuten hinziehen. Und nach dem Kampf ist man dann ordentlich angeschlagen und verbringt weitere Minuten damit den bemerkenswert ineffektiven Heilzauber zu spammen.

Wo man in einem richtigen Hack’n’Slay innerhalb kurzer Zeit ganze Gruppen von Monstern ins Jenseits befördert, wartet hier eine enervierende Sisyphusarbeit auf den Spieler, welche einfach nur langweilt und nervt. Und bitte begeht jetzt nicht den Fehler starke Gegner mit anspruchsvollen Kämpfen gleichzusetzen! Die Kämpfe werden gegen Ende hin zwar durchaus schwierig, erfordern aber an keiner Stelle den Einsatz der kleinen grauen Zellen – die Hit & Run-Taktik ist hier schon das höchste der Gefühle.

Ein weiteres Problem ist auch das katastrophale Team-Management. Was nützen mir rekrutierbare NPCs, wenn diese nicht aufleveln können, über einen von Beginn an zu niedrigen HP-Spiegel verfügen und ich noch nicht einmal Einfluss auf deren Ausrüstung und Kampfkommandos nehmen kann? Sogar das sechs Jahre ältere Fallout, wo man ebenfalls mit dieser Begleiter-Problematik zu kämpfen hatte, bot hier mehr Möglichkeiten! An dieser Stelle wurde gewaltigt geschlampt, und es gibt absolut keine Entschuldigung für diesen Fauxpas. Man fährt am besten, wenn man das Begleiter-System einfach ignoriert.

Für zusätzlichen Ärger sorgen obendrein noch viele nervige Detailmacken. So ist es unglaublich umständlich an Heiltränke heranzukommen, da jeder Händler immer nur ein paar von denen feilbietet, und deren ohnehin schon mickriger Bestand erst wieder nach einiger Zeit aufgefüllt wird. Dies führt natürlich dazu, das jeder Händler einzeln abgeklappert werden muss, um sich zumindest einen kleinen Vorrat zu sichern. Und falls einem dieser Vorrat inmitten eines weitläufigen Dungeons ausgeht, hat man Pech gehabt, da es natürlich keinen Teleportzauber oder vergleichbares gibt, mit dem man sich schnell zwischen Siedlung und Dungeon hin und her bewegen kann. Das Ergebnis dieser Problematik sind lange Laufwege und gerissene Geduldsfäden.

Weiterhin ärgerlich ist die Karte, auf der keine Markierungen wichtiger Orte gesetzt werden, geschweige denn das man selber Markierungen setzen könnte. Und ja, all diese Features gab es bereits in anderen Spielen wie Diablo oder Planescape: Torment. Ich könnte noch einige weitere Mängel aufzählen, belasse es an dieser Stelle aber einfach mal dabei.

Für ein Spiel, welches Jahre nach oben genannten Klassikern veröffentlicht wurde und auch noch mit einem großen Namen wie Black Isle protzt, kann man schon erwarten, das Elemente wie ein strategisch anspruchsvolles (bzw. flottes, actionreiches) Kampfsystem, oder ein gelungenes Team-Management vorhanden sind. Alles andere ist einfach inakzeptabel. Müsste ich nur die zweite Spielhälfte bewerten, könnte ich das Spiel einfach als Softwaremüll abhaken, so aber ist es einfach nur eine ärgerliche Verschwendung von Potential. Die erste Spielhälfte wusste nämlich, trotz der eklatanten Mängel, durchaus zu gefallen, auch wenn zu keinem Zeitpunkt etwas Herausragendes geboten wurde. Letztendlich ist Lionheart: Legacy of the Crusader jedoch nur ein verquerer Mischmasch aus Baldur’s Gate, Fallout und Diablo, wobei keinem dieser Spiele auch nur ansatzweise das Wasser gereicht wird. Sehr enttäuschend.

Grafik, Sound und Präsentation:

Das Spiel präsentiert sich in isometrischer Perspektive mit hübsch gezeichneten Renderbild-Maps. Die Maps der Außengebiete wurden ganz gut gestaltet und bieten so manches schöne Detail, während die Dungeon-Maps in erster Linie durch Eintönigkeit und mangelnde Highlights langweilen. Etwas irritierend ist der sporadische Einsatz von Animationen: So gibt es z. B. Flaggen- und Flammenanimationen, während das Laub der Bäume unbeweglich bleibt. Ich möchte mich jetzt nicht groß über diesen Anachronismus beschweren (was auch etwas unfair wäre), es ist mir nur relativ früh im Spiel negativ aufgefallen.

Was ich hingegen ohne weiteres kritisieren kann, ist die niedrige Auflösung von 800×600 Bildpunkten, diese war schon damals einfach nicht mehr zeitgemäß. Na immerhin wirken die Charaktermodelle etwas detaillierter, als man es von älteren Iso-CRPGs gewohnt ist. Letztendlich sollte man sich natürlich auch darüber bewusst sein, dass die Grafik bereits zum Release schlicht und einfach veraltet war. Um den visuellen Aspekt von Lionheart: Legacy of the Crusader genießen zu können, sollte man schon Fan altmodischer isometrischer Grafiken sein. Den Detailgrad eines Baldurs Gate II kann der Titel aber zu keinem Zeitpunkt erreichen.

In akustischer Hinsicht ist mir der Titel eher negativ in Erinnerung geblieben. Zunächst wird einem auffallen, dass man sich bei Interplay nicht einmal die Mühe gemacht hat eine deutsche Sprachausgabe anzubieten. Zwar wurden die englischsprachigen Sprecher sehr gut besetzt, aber eine hochwertige deutsche Synchronisation war zu diesem Zeitpunkt absoluter Genre-Standard – man merkt das es nur darum ging etwas Geld zu sparen. Schwach. Aber auch beim OST hat man wohl nicht sonderlich tief in die Kasse gegriffen. Zwar klingen die Melodien anfangs sehr eingängig und schön, nerven aber recht schnell durch ständige Wiederholung.

Irgendwann kann man sich die ruhigen, spanischen Gitarrenklänge aus dem Startscreen (welche auch regelmäßig im laufenden Spiel verwendet werden) einfach nicht mehr anhören und wünscht sich entsprechende Abwechslung. Natürlich gibt es mehrere Tracks im Spiel, aber sie alle klingen nach einer Weile ziemlich ausgelutscht und verbraucht. Ein guter OST macht sich eben auch dadurch bemerkbar, dass er auch nach unzähligen Stunden immer noch schön klingt, oder einem zumindest nicht auf die Nerven geht. Auch in diesem Punkt kann der Titel nicht wirklich überzeugen.

Solange man seine Ansprüche nicht allzu hoch ansetzt, ist der Titel recht solide. Mit diesem Satz spiele ich jedoch weniger auf das Alter des Grafikstiles und ähnliches an, als vielmehr auf genretypische Feinheiten: Wer erwartet das Barcelona ähnlich prunkvoll ausfällt wie die Stadt Athkatla aus BG II, wird ebenso enttäuscht werden wie derjenige der sich die detailverliebten Todesanimationen eines Fallout erhofft.

Gut gefallen hat mir hingegen das Stimmengewirr im Hintergrund besiedelter Gebiete. Je nachdem in welchem Land man unterwegs ist, hört man dort spanische oder französische Gesprächsfetzen. Auch andere Feinheiten, wie originalgetreue Portraits der historischen NPCs oder typisch-spanische Rüstungen und Helme, helfen dem Spieler dabei sich daran zu erinnern, dass er hier nicht in irgendeiner Fantasywelt unterwegs ist, sondern auf Mutter Erde.

Leider gelingt es dem Spiel nicht wirklich diesen Gedanken konsequent aufrecht zu erhalten. Letztendlich war Lionheart: Legacy of the Crusader für mich nur ein weiteres durchschnittliches CRPG unter vielen. Es ist also etwas schiefgelaufen, denn wenn man schon mit solch einem speziellen Szenario aufwartet, dann sollte man dieses auch gekonnt ausschöpfen, was jedoch leider nicht geschehen ist. Aber wie gesagt, die Präsentation als solche ist durchaus solide, mehr aber auch nicht.

Pro & Kontra

thumbs-up-icon

Pros
  • Charaktergenerierung nach SPECIAL-System
  • originelles Setting
  • variable Quests und Fraktionen zu Beginn des Spieles

thumbs-up-icon

Cons
  • sehr langweiliges und träges Kampfsystem
  • wird ab einem gewissen Zeitpunkt viel zu kampflastig
  • langweilige 08/15 Story
  • zahlreiche Detailmacken

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