Soul Calibur V REVIEW

Soul Calibur V spielt etwa 17 Jahre nach dem vierten Prügel-Ableger, dementsprechend hat sich eine Menge im Universum rund um die beiden Schwerter Soul Calibur und Soul Edge getan. Doch was genau macht der Beat em‘ up Nachfolger anders?

Die Story ist schnell erzählt: Sophitia‘s Kinder Patroklos und Pyrrha kämpfen, wie zahlreiche Leute vor ihnen, um die 2 legendären Schwerter. Hierbei wird die Geschichte allerdings durch Texte, Zeichnungen oder selten- hochwertige Filmchen erzählt. Im Groben ist es aber nur eine Aneinanderreihung von Kämpfen die kurz vorher immer etwas zu erzählen versuchen, was allerdings kaum gelingt, da es insgesamt eher stupide wirkt. Besser hervorstechend ist hier die Soundqualität, da die orchesterartige Ausgabe wirklich großartig aus, außerdem besteht die Möglichkeit die Sprachausgabe in Englisch oder Japanisch zu halten. Für Leute die mit beidem nicht so bewandert sind gibt es außerdem deutsche Untertitel. Insgesamt ist die Story also eher nicht der Grund, warum das Spiel gekauft wird, aber das war ja bisher bei jedem Ableger so 😉 Dennoch führt sie Neulinge gut an das Spielprinzip heran und außerdem gibt es hier die meisten Inhalte freizuschalten. Andere Alternative für Einzelspieler wären hier nur noch der Schnellkampf und der Arcade-Modus (6 Kämpfe hintereinander)

Features

soulv

Natürlich kann sich wie immer mit einer weiteren Person Lokal im Multiplayer auf die Mütze gehauen werden. Die Steuerung ist auch hier wieder vorbildlich gelöst und außerdem gibt es auch einige Neuheiten. So wurde der aus dem Vorgänger bekannte und kaum genutzte „Soul-Crash“ positiv abgewandelt. So gibt es nun eine Energieleiste „Critical Meter“ welche sich zunehmend während des Kampfes durch erfolgreiche Angriffe und Blocks füllt. Diese kann für den „Brave Edge“ genutzt werden, um normale Attacken stärker werden zu lassen und der interessantere „Critical Edge“. Die Animationen hierzu sehen stets bei jedem Kämpfer spektakulär aus, ankreiden möchte ich demnoch, dass die Attacken zu viel (oft über die Hälfte der Energieleiste) abziehen. Das hält den Kampf zwar dauerhaft spannend, da sich so das Blatt schnell wenden kann, jedoch fühlt es sich nicht wirklich siegreich an, durch einen solchen Move den Gegner nieder zu strecken oder bei eigentlicher Oberhand durch einen solchen Move doch noch besiegt zu werden. Eine schwerere Kombinationseingabe wäre hier vermutlich besser gewesen, natürlich lässt sich die Attacke auch blocken oder durch einen Schritt ausweichen, was jedoch eine Menge Übung bedarf. Merkwürdig finde ich, das für solche Kämpfe die Zeitbeschränkung nicht mehr auf „unendlich“ gestellt werden kann, sondern ein Limit von maximal 60 Sekunden hat. Warum das denn bitte? Die Guten Kämpfe sind ja bekanntlich immer etwas länger und so eine Zeiteinschränkung ist da schon enorm störend, auch wenn diese Grenze eher selten erreicht wird. Die neuen Stages sehen auch sehr anschaulich aus, schön ist hierbei das während des Kampfes auch ab und zu die Kulisse wechselt. Es gibt wie immer räumlich begrenzte Level, Areale in denen man runtergeschubst werden kann und und und.

Auch neue Kämpfer reihen sich in die Serie ein.. oder besser gesagt , neue Kämpfer kicken Veteranen vom Platz, denn viele Kämpfer aus Vorgängern wurden durch neue mit ähnlichem Kampfstil ersetzt. (Was ich insgesamt sehr begrüße, bringt neuen Schwung herein). So ähnelt kampftechnisch Sophitia‘s Sohn Patroklos ihrer Schwester Cassandra, Natsu ihrer Meisterin Taki oder Aeon ist nun eine Art geflügelter Lizardman. Ein paar völlig neue Kampfstile gibt es auch, nämlich die von Z.W.E.I. und Viola. Während Z.W.E.I. einen herabfliegenden Werwolf zum Kämpfen herbeiruft setzt Viola auf eine Art Mondsphäre, welche je nach Ort ihres Aufenthalts andere Attacken ausübt. Insgesamt zwei sehr komplizierte aber interessante Kämpfer! Natürlich gibt es – wie es für die Soul Calibur Reihe üblich ist – auch wieder einen Gastkämpfer aus einem anderen Spiel, nämlich Ezio Auditore aus Assassin‘s Creed. Auch der Umgang mit ihm ist eher fortgeschrittenen Spielern zu empfehlen. Ein nettes Detail ist, das einige seiner Moves aus seinen Abenteuer bekannt sind.

Drumherum

Wem die vorhandenen Charakter nicht reichen – oder optisch einfach nicht in den Kram passen – der kann sich erneut in den Editor stürzen. Dieser war vorher schon sehr umfangreich und ist abermals gewachsen. Dabei sind einem wieder sehr viele Freiheiten gelassen, so gibt es die Möglichkeit verschiedene Stimmen einzustellen, Klamotten wie aus einer Freakshow anzuprobieren, alberne Frisuren zu verpassen oder einen chirurgische Brustvergrößerung bis aufs Äußerste für die weiblichen Kämpfer. Allein hier lassen sich Stunden verbraten, da es wirklich sehr viele Variationen gibt. Wer einfach nur des Kämpfer wegen auf den Editor zugreift und keine wirkliche Lust hat rum zu probieren, der kann auch einfach den Zufallsgenerator anwerfen und sich auf merkwürdige Leute gefasst machen.

Der Online-Modus hat sich nach kurzem Antesten auch als sehr gut bewährt. Die Spielersuche lässt sich nach Region, Level und Qualität der Verbindung filtern, wobei auch eine offensichtlich schlecht angezeigte Verbindung sich immer noch hervorragend spielen lässt. Außerdem besteht online die Möglichkeit das „Kolosseum“ zu betreten, welches es ermöglicht, mit anderen Spielern zu plaudern und/oder anschließend einen Kampf zu starten. Die Aufzeichnungen der besten Kämpfe können außerdem online gestellt werden.

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Spiel Bewertung
Singleplayer
82
83
Gut
83
Multiplayer

FAZIT

Soul Calibur V ähnelt Soul Calibur VI sehr stark, es ist nur ausgefeilter und optisch noch schöner anzuschauen, allerdings nur im geringen Maße. Die Spielmechanik ist bis auf ein paar kleine Änderungen auch gleich geblieben, was aber auch gut so ist 😉 Wer ein Spiel mit guter Story sucht ist hier eher Fehl am Platze, da diese eher zwangsaufgesetzt wirkt. Die Stärke des Spiels liegt definitiv im Kampf selbst – welcher auch bei Laien stets spektakulär aussieht -, im Editor und im Online-Modus. Das Kampfsystem bleibt eines der besten im Beat’n Up Genre. Fans können bedenkenlos zugreifen und Neueinsteiger werden auch nicht durch die zahlreichen Optionen verschreckt

- Von  Koopa Troopa

Xbox 360
Playstation 3

Soul Calibur V REVIEW

USK 16 PEGI 16

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