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Bericht: Remake zu The Last of Us in Arbeit; Naughty Dog arbeitet wieder an Uncharted

Jason Schreier von Bloomberg hat heute einen umfangreichen Bericht mit der aktuellen Ausrichtung von Sony PlayStation veröffentlicht. Aus diesem lassen sich viele interessante Informationen lesen. Eines vorweg: Schreier gilt als gut unterrichteter Journalist mit vielen Quellen innerhalb der Branche. Dennoch sollte man alles nachfolgende mit Vorsicht genießen, da nichts offiziell bestätigt ist. Laut Schreier befindet

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PlayStation Now mit Marvel’s Avengers, Borderlands 3 & The Long Dark

Diesmal hat sich Sony ganz schön Zeit genommen, um die kommenden Titel im Lineup von PlayStation Now zu nennen. Dafür hat es das Programm im April von Sonys Streaming-Dienst aber umso mehr in sich. Zumindest finden sich mit Borderlands 3 und Marvel´s Avengers gleich zwei große Namen im Portfolio, die ab dem heutigen Dienstag, den

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PlayStation Plus-Titel im April für PS4 und PS5

Mircosoft hat gerade für ihren Xbox Games with Gold Service die Gratisspiele bekannt gegeben. Vikings: Wolves of Midgard, Truck Racing Championship, Dark Void und Hard Corps: Uprising werden für die Xbox One sowie Series S/X für Abonnenten verfügbar sein. Jetzt zieht Sony nach. Ab dem 6. April 2021 dürfen sich PlayStation Plus-Mitglieder auf die Spiele

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Sony verschenkt in diesem Frühjahr 10 weitere kostenlose Spiele, darunter Horizon Zero Dawn

Der Publisher Sony hat angekündigt, im Rahmen seiner Play at Home-Initiative in diesem Frühjahr, 10 weitere kostenlose Spiele zu verschenken. Neun PlayStation 4- und PlayStation VR-Titel werden später im März zum kostenlosen Download bereitstehen, gefolgt von Horizon Zero Dawn für eine begrenzte Zeit, die ab Mitte April 2021 starten soll. Abzû, Enter the Gungeon, Rez


Royal Space Force – Wings of Honnêamise REZENSION

Der Name Gainax ist bis heute untrennbar mit Neon Genesis Evangelion verbunden, jener Serie, die mit Filmen wie Akira und Ghost in the Shell mitverantwortlich für einen Wechsel in der Wahrnehmung von japanischen Animationsfilmen war und maßgeblich zum ersten großen Boom des Genres im Westen beigetragen hat. Aber bereits vor der richtungsweisenden Produktion hat das Studio mit dem 1987 zunächst nur in Japan veröffentlichten Royal Space Force – Wings of Honnêamise ein Werk mit viel Nachhall geschaffen. Nun ist der Film erstmals auch in Deutschland auf Blu-ray via Nipponart verfügbar.

An der Schwelle zum Krieg


Die Handlung spielt auf einen nicht näher konkretisierten Planeten, der unserer Erde nicht unähnlich ist. Die Kultur der Bewohner mutet wie eine Mischung aus japanischen und den indigen Kulturen Nordamerikas an. Obwohl technisch bereits weit fortgeschritten, haben die Völker noch keinen Menschen ins Weltall geschickt. Das entsprechende Programm des Königreiches Honnêamise, die Royal Space Force, wird weder sonderlich ernst genommen, noch finanziell oder personell in der Art und Weise unterstützt, die nötig wären, um nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Stattdessen wird militärisch massiv aufgerüstet, denn schon lange schwellt ein Konflikt zwischen Honnêamise und der verfeindeten Republik, der Kriegsausbruch nur eine Frage der Zeit. Das Königreich sieht ausgerechnet im Raumfahrtprogramm die Gelegenheit, einen Angriff der Gegenseite zu provozieren. Um dies zu bewerkstelligen, soll der erste bemannte Raketenstart an der Grenze der beiden Nationen erfolgen.

Von diesen Plänen ahnen die Mitarbeiter bei der Royal Space Force nichts. Auch Shiro, ein junger Astronautenanwärter, begreift nicht, das er letztlich missbraucht und instrumentalisiert wird. Er wird medial aufgebaut, was wiederum von den eigentlichen Absichten im Hintergrund ablenken soll. Shiro ist keine ganz einfache Figur und keinesfalls ein Held. Das wird spätestens in jener Szene offenbart, in der er seine Freundin Riquinni vergewaltigen will, woraufhin diese ihn niederschlägt und am nächsten Morgen mir nichts, dir nichts verzeiht. Dieses Ereignis bewirkt in Shiro wiederum ein Umdenken, worauf er seine Rolle als erster Astronaut wieder ernst nimmt. Eine Stilblüte, die ein ziemliches Geschmäckle hat.

Ein visuelles Meisterwerk


Die Geschichte alleine trägt den Film ohnehin nicht. Man erkennt, was ausgesagt werden soll. Insbesondere mit einen Blick auf die japanische Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts lassen sich einige Parallelen ausmachen, ohne dass das Kind beim Namen genannt wird. Sonderlich spannend ist das Ganze aber nur bedingt, nicht zuletzt auch, da einem die Figuren trotz einer Laufzeit von rund zwei Stunden bemerkenswert fremd bleiben.

Royal Space Force – Wings of Honnêamise ist vor allem ein visuelles Erlebnis. Der damals gerade einmal 24 Jahre junge Regisseur Hiroyuki Yamaga (Magical Shopping Arcade Abenobashi, Mobile Suit Gandam) und sein Team haben außergewöhnliche Bilder geschaffen, die auch nach über zwei Dekaden nichts an ihren Schauwerten eingebüßt haben. In jeder Szene gibt es interessante Details zu entdecken, nahezu jeder Frame ist ein kleines Kunstwerk für sich. Auch die Gestaltung der Welt mit ihren Einflüssen aus unterschiedlichen Kulturen sorgt trotz vertrauter Elemente für Staunen. Überhaupt ist das Design der Welt grandios und strotzt nur so vor Einfallsreichtum. Abgerundet wird all das vom nicht minder fantastischen Score von Ryuichi Sakamoto (Der letzte Kaiser).

Nipponart legt den Film erstmals in Deutschland auf Blu-ray auf und veröffentlicht ihn ebensfalls erstmals auch komplett ungeschnitten. Die Bildqualität lässt sich sehen und wird den opulenten Bildern gerecht. Abzüge gibt es beim Ton. Die japanische Tonspur wirkt auf meine Ohren nicht ganz richtig abgemischt, Stimmen sind oftmals wesentlich leiser als Musik und Sounds. Bei der deutschen Tonspur gibt es das Problem nicht, dafür hinterlässt die Wahl der Sprecher einen zwiespältigen Eindruck. Auf Extras wird leider verzichtet, der Blu-ray liegt lediglich ein Sticker bei.

Adrian sagt:

Royal Space Force – Wings of Honnêamise ist aus historischer Sicht ein ungemein spannender Film. Er ist ein Beispiel für die aus heutiger Sicht absurd hohen Budgets von Anime-Produktionen der späten 1980er Jahre und gleichzeitig ein Beleg, zu welch visuell eindrucksvollen Erlebnissen dies führen kann. Auch über 20 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung schafft es der Film in dieser Hinsicht zu begeistern und ist schon deshalb für Fans des Genres und alle, die sehen wollen, zu welchen Höchstleistungen Anime möglich sind einen Blick wert. Das Urteil über die Handlung und ihre Figuren fällt hingegen zwiespältiger aus. Die Bezüge zur japanischen Geschichte, verpackt in einen Science-Fiction-Film mit sehr viel eigenen Elementen, zwar durchaus spannend, vor allem wenn man sie deuten und einordnen kann. Erzählerisch ist das aber selten interessant und stellenweise auch ein bisschen langweilig. So bleiben am Ende vor allem die Bilder und der Soundtrack im Gedächtnis. Aber das ist in diesem Fall auch schon einiges.

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