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Stranger of Paradise – Veröffentlichungsdatum bekannt

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Atelier Sophie 2: The Alchemist of the Mysterious Dream – Ankündigung im Trailer

Die Atelier-Reihe von Koei Tecmo bekommt Nachschub. Diesmal gibt es eine Fortsetzung zu Atelier Sophie. Atelier Sophie 2: The Alchemist of the Mysterious Dream setzt die Geschichte der vielen Abenteuer von Sophie und Plachta fort. Der Ankündigungs-Trailer gibt einen ersten Vorgeschmack auf das neue JRPG. Ankündigungs-Trailer Nachdem sie Sophies Heimatstadt Kirchen Bell verlassen haben, entdecken

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2022 dürfte ein großes Jahr für Nintendo und die Switch werden. Nicht zuletzt auch wegen Splatoon 3, welches von seinen Fans mit großen Hoffnungen erwartet wird. Zumindest der neueste Gameplay-Trailer macht aber durchaus Hoffnung. In diesem sehen wir nicht nur Gameplay aus dem Multiplayer-Part, sondern erstmals auch Footage aus dem Story-Modus. Dieser wird ja von

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Bayonetta 3 wurde erstmals vor einigen Jahren angekündigt, seit dem herrschte aber ziemliche Funkstille. Zwar bekräftigte man bei Entwickler PlatinumGames immer wieder, dass die Entwicklung gut voran käme – doch so wirklich getraut hat man diesen Aussagen in letzter zeit wohl nicht mehr. Nun gibt es aber endlich wieder ein Lebenszeichen von der Hexe. Und


Royal Space Force – Wings of Honnêamise REZENSION

Der Name Gainax ist bis heute untrennbar mit Neon Genesis Evangelion verbunden, jener Serie, die mit Filmen wie Akira und Ghost in the Shell mitverantwortlich für einen Wechsel in der Wahrnehmung von japanischen Animationsfilmen war und maßgeblich zum ersten großen Boom des Genres im Westen beigetragen hat. Aber bereits vor der richtungsweisenden Produktion hat das Studio mit dem 1987 zunächst nur in Japan veröffentlichten Royal Space Force – Wings of Honnêamise ein Werk mit viel Nachhall geschaffen. Nun ist der Film erstmals auch in Deutschland auf Blu-ray via Nipponart verfügbar.

An der Schwelle zum Krieg


Die Handlung spielt auf einen nicht näher konkretisierten Planeten, der unserer Erde nicht unähnlich ist. Die Kultur der Bewohner mutet wie eine Mischung aus japanischen und den indigen Kulturen Nordamerikas an. Obwohl technisch bereits weit fortgeschritten, haben die Völker noch keinen Menschen ins Weltall geschickt. Das entsprechende Programm des Königreiches Honnêamise, die Royal Space Force, wird weder sonderlich ernst genommen, noch finanziell oder personell in der Art und Weise unterstützt, die nötig wären, um nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Stattdessen wird militärisch massiv aufgerüstet, denn schon lange schwellt ein Konflikt zwischen Honnêamise und der verfeindeten Republik, der Kriegsausbruch nur eine Frage der Zeit. Das Königreich sieht ausgerechnet im Raumfahrtprogramm die Gelegenheit, einen Angriff der Gegenseite zu provozieren. Um dies zu bewerkstelligen, soll der erste bemannte Raketenstart an der Grenze der beiden Nationen erfolgen.

Von diesen Plänen ahnen die Mitarbeiter bei der Royal Space Force nichts. Auch Shiro, ein junger Astronautenanwärter, begreift nicht, das er letztlich missbraucht und instrumentalisiert wird. Er wird medial aufgebaut, was wiederum von den eigentlichen Absichten im Hintergrund ablenken soll. Shiro ist keine ganz einfache Figur und keinesfalls ein Held. Das wird spätestens in jener Szene offenbart, in der er seine Freundin Riquinni vergewaltigen will, woraufhin diese ihn niederschlägt und am nächsten Morgen mir nichts, dir nichts verzeiht. Dieses Ereignis bewirkt in Shiro wiederum ein Umdenken, worauf er seine Rolle als erster Astronaut wieder ernst nimmt. Eine Stilblüte, die ein ziemliches Geschmäckle hat.

Ein visuelles Meisterwerk


Die Geschichte alleine trägt den Film ohnehin nicht. Man erkennt, was ausgesagt werden soll. Insbesondere mit einen Blick auf die japanische Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts lassen sich einige Parallelen ausmachen, ohne dass das Kind beim Namen genannt wird. Sonderlich spannend ist das Ganze aber nur bedingt, nicht zuletzt auch, da einem die Figuren trotz einer Laufzeit von rund zwei Stunden bemerkenswert fremd bleiben.

Royal Space Force – Wings of Honnêamise ist vor allem ein visuelles Erlebnis. Der damals gerade einmal 24 Jahre junge Regisseur Hiroyuki Yamaga (Magical Shopping Arcade Abenobashi, Mobile Suit Gandam) und sein Team haben außergewöhnliche Bilder geschaffen, die auch nach über zwei Dekaden nichts an ihren Schauwerten eingebüßt haben. In jeder Szene gibt es interessante Details zu entdecken, nahezu jeder Frame ist ein kleines Kunstwerk für sich. Auch die Gestaltung der Welt mit ihren Einflüssen aus unterschiedlichen Kulturen sorgt trotz vertrauter Elemente für Staunen. Überhaupt ist das Design der Welt grandios und strotzt nur so vor Einfallsreichtum. Abgerundet wird all das vom nicht minder fantastischen Score von Ryuichi Sakamoto (Der letzte Kaiser).

Nipponart legt den Film erstmals in Deutschland auf Blu-ray auf und veröffentlicht ihn ebensfalls erstmals auch komplett ungeschnitten. Die Bildqualität lässt sich sehen und wird den opulenten Bildern gerecht. Abzüge gibt es beim Ton. Die japanische Tonspur wirkt auf meine Ohren nicht ganz richtig abgemischt, Stimmen sind oftmals wesentlich leiser als Musik und Sounds. Bei der deutschen Tonspur gibt es das Problem nicht, dafür hinterlässt die Wahl der Sprecher einen zwiespältigen Eindruck. Auf Extras wird leider verzichtet, der Blu-ray liegt lediglich ein Sticker bei.

Adrian sagt:

Royal Space Force – Wings of Honnêamise ist aus historischer Sicht ein ungemein spannender Film. Er ist ein Beispiel für die aus heutiger Sicht absurd hohen Budgets von Anime-Produktionen der späten 1980er Jahre und gleichzeitig ein Beleg, zu welch visuell eindrucksvollen Erlebnissen dies führen kann. Auch über 20 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung schafft es der Film in dieser Hinsicht zu begeistern und ist schon deshalb für Fans des Genres und alle, die sehen wollen, zu welchen Höchstleistungen Anime möglich sind einen Blick wert. Das Urteil über die Handlung und ihre Figuren fällt hingegen zwiespältiger aus. Die Bezüge zur japanischen Geschichte, verpackt in einen Science-Fiction-Film mit sehr viel eigenen Elementen, zwar durchaus spannend, vor allem wenn man sie deuten und einordnen kann. Erzählerisch ist das aber selten interessant und stellenweise auch ein bisschen langweilig. So bleiben am Ende vor allem die Bilder und der Soundtrack im Gedächtnis. Aber das ist in diesem Fall auch schon einiges.

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