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Metroid Ravenous für Switch 2 angekündigt

Nintendo hat das heute auf der Nintendo Direct mit Metroid Ravenous den neuesten 2D-Ableger der Franchise für die Nintendo Switch 2 angekündigt. Der Titel erscheint am 28. Januar 2027 und wird unter anderem von einer neuen amiibo-Kollektion mit den Figuren von Samus und Chozo begleitet. Ein drittes amiibo, Samus (im Metroid-Anzug), ist in einer Special

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Kirby and the World Beyond für Switch 2 angekündigt

Nintendo hat heute im Rahmen der Nintendo Direct Kirby and the World Beyond angekündigt. Der Titel soll im Frühjahr 2027 für die Nintendo Switch 2 erscheinen und hat einen ersten Trailer mit Gameplay-Impressionen erhalten sowie eine Beschreibung des Herstellers: „Ein neues 3D-Abenteuer erwartet Kirby! Erkunde eine riesige Welt und nutze Kirbys Kopierfähigkeiten kreativ, um herauszufinden,

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The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Das Remake kommt im November & hat neue Trailer erhalten

Seit wengien Minuten ist die Direct zu The Legend of Zelda vorbei und wie zu erwarten, lag der Fokus der Präsentation nahezu komplett auf dem Remake zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Dieses präsentiert sich nicht nur in einem umfangreichen Trailer, sondern auch einer kurzen Anspielsession von Serien-Produzent Eiji Aonuma, der einige der

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Ende einer Ära: PlayStation stellt 2028 die Production von Discs ein

Das Ende der physischen Medien scheint mehr und mehr besiegelt. Dennoch erscheint die Ankündigung von Sony wie ein Paukenschlag und ist so soder so ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich gerne Games als physisches Medium kaufen. So bestätigte Sony Interactive Entertainment gestern, dass man die Produktion physischer Spielediscs für alle neuen PlayStation-Spiele ab


Royal Space Force – Wings of Honnêamise REZENSION

Der Name Gainax ist bis heute untrennbar mit Neon Genesis Evangelion verbunden, jener Serie, die mit Filmen wie Akira und Ghost in the Shell mitverantwortlich für einen Wechsel in der Wahrnehmung von japanischen Animationsfilmen war und maßgeblich zum ersten großen Boom des Genres im Westen beigetragen hat. Aber bereits vor der richtungsweisenden Produktion hat das Studio mit dem 1987 zunächst nur in Japan veröffentlichten Royal Space Force – Wings of Honnêamise ein Werk mit viel Nachhall geschaffen. Nun ist der Film erstmals auch in Deutschland auf Blu-ray via Nipponart verfügbar.

An der Schwelle zum Krieg


Die Handlung spielt auf einen nicht näher konkretisierten Planeten, der unserer Erde nicht unähnlich ist. Die Kultur der Bewohner mutet wie eine Mischung aus japanischen und den indigen Kulturen Nordamerikas an. Obwohl technisch bereits weit fortgeschritten, haben die Völker noch keinen Menschen ins Weltall geschickt. Das entsprechende Programm des Königreiches Honnêamise, die Royal Space Force, wird weder sonderlich ernst genommen, noch finanziell oder personell in der Art und Weise unterstützt, die nötig wären, um nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Stattdessen wird militärisch massiv aufgerüstet, denn schon lange schwellt ein Konflikt zwischen Honnêamise und der verfeindeten Republik, der Kriegsausbruch nur eine Frage der Zeit. Das Königreich sieht ausgerechnet im Raumfahrtprogramm die Gelegenheit, einen Angriff der Gegenseite zu provozieren. Um dies zu bewerkstelligen, soll der erste bemannte Raketenstart an der Grenze der beiden Nationen erfolgen.

Von diesen Plänen ahnen die Mitarbeiter bei der Royal Space Force nichts. Auch Shiro, ein junger Astronautenanwärter, begreift nicht, das er letztlich missbraucht und instrumentalisiert wird. Er wird medial aufgebaut, was wiederum von den eigentlichen Absichten im Hintergrund ablenken soll. Shiro ist keine ganz einfache Figur und keinesfalls ein Held. Das wird spätestens in jener Szene offenbart, in der er seine Freundin Riquinni vergewaltigen will, woraufhin diese ihn niederschlägt und am nächsten Morgen mir nichts, dir nichts verzeiht. Dieses Ereignis bewirkt in Shiro wiederum ein Umdenken, worauf er seine Rolle als erster Astronaut wieder ernst nimmt. Eine Stilblüte, die ein ziemliches Geschmäckle hat.

Ein visuelles Meisterwerk


Die Geschichte alleine trägt den Film ohnehin nicht. Man erkennt, was ausgesagt werden soll. Insbesondere mit einen Blick auf die japanische Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts lassen sich einige Parallelen ausmachen, ohne dass das Kind beim Namen genannt wird. Sonderlich spannend ist das Ganze aber nur bedingt, nicht zuletzt auch, da einem die Figuren trotz einer Laufzeit von rund zwei Stunden bemerkenswert fremd bleiben.

Royal Space Force – Wings of Honnêamise ist vor allem ein visuelles Erlebnis. Der damals gerade einmal 24 Jahre junge Regisseur Hiroyuki Yamaga (Magical Shopping Arcade Abenobashi, Mobile Suit Gandam) und sein Team haben außergewöhnliche Bilder geschaffen, die auch nach über zwei Dekaden nichts an ihren Schauwerten eingebüßt haben. In jeder Szene gibt es interessante Details zu entdecken, nahezu jeder Frame ist ein kleines Kunstwerk für sich. Auch die Gestaltung der Welt mit ihren Einflüssen aus unterschiedlichen Kulturen sorgt trotz vertrauter Elemente für Staunen. Überhaupt ist das Design der Welt grandios und strotzt nur so vor Einfallsreichtum. Abgerundet wird all das vom nicht minder fantastischen Score von Ryuichi Sakamoto (Der letzte Kaiser).

Nipponart legt den Film erstmals in Deutschland auf Blu-ray auf und veröffentlicht ihn ebensfalls erstmals auch komplett ungeschnitten. Die Bildqualität lässt sich sehen und wird den opulenten Bildern gerecht. Abzüge gibt es beim Ton. Die japanische Tonspur wirkt auf meine Ohren nicht ganz richtig abgemischt, Stimmen sind oftmals wesentlich leiser als Musik und Sounds. Bei der deutschen Tonspur gibt es das Problem nicht, dafür hinterlässt die Wahl der Sprecher einen zwiespältigen Eindruck. Auf Extras wird leider verzichtet, der Blu-ray liegt lediglich ein Sticker bei.

Adrian sagt:

Royal Space Force – Wings of Honnêamise ist aus historischer Sicht ein ungemein spannender Film. Er ist ein Beispiel für die aus heutiger Sicht absurd hohen Budgets von Anime-Produktionen der späten 1980er Jahre und gleichzeitig ein Beleg, zu welch visuell eindrucksvollen Erlebnissen dies führen kann. Auch über 20 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung schafft es der Film in dieser Hinsicht zu begeistern und ist schon deshalb für Fans des Genres und alle, die sehen wollen, zu welchen Höchstleistungen Anime möglich sind einen Blick wert. Das Urteil über die Handlung und ihre Figuren fällt hingegen zwiespältiger aus. Die Bezüge zur japanischen Geschichte, verpackt in einen Science-Fiction-Film mit sehr viel eigenen Elementen, zwar durchaus spannend, vor allem wenn man sie deuten und einordnen kann. Erzählerisch ist das aber selten interessant und stellenweise auch ein bisschen langweilig. So bleiben am Ende vor allem die Bilder und der Soundtrack im Gedächtnis. Aber das ist in diesem Fall auch schon einiges.

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