Assassin’s Creed: Unity – Bugs, durchwachsenes Pressecho & Ubisoft Aktie verliert an Wert
Für gewöhnlich sollte mit dem Release eines so großen Projektes wie Assassin’s Creed: Unity mit dem Verkaufsstart ein bisschen Ruhe für die Entwickler einkehren. Das dies in den vergangenen Tagen bei Ubisoft der Fall war, darf allerdings bezweifelt werden, denn der Release des heiß erwarteten Titels wurde mit für das Unternehmen ungewöhnlich negativen Echo begleitet.
So fielen viele, Anfang der Woche veröffentlichte Reviews von (vornehmlich nordamerikanischen) Rezensenten eher durchwachsen, teilweise gar negativ aus. Auch das Echo der Spieler zeigt sich bisher eher durchwachsen. Beispiel Steam: zum jetzigen Zeitpunkt geben knapp 1100 Spieler ein negatives Fazit ab, während etwas über 900 Spieler Assassin’s Creed: Unity positiv bewerten. Damit liegen auch bei den Spielern die Kritiker in der leichten Überzahl.
Die vielen negativen Stimmen dürften vor allem mit den teilweise gravierenden technsichen Problemen von Assassin’s Creed: Unity zu tun haben. Spieler aller Plattformen berichten über Performance-Schwankungen, Abstürze, Bugs und anderen Fehler. Viele Foren, wie etwa NeoGAF, sind voll mit entsprechenden Berichten. Das negative Echo von Presse und Spielern scheint sich bereits jetzt wirtschaftlich auf Ubisoft auszuwirken. So fiel die Ubisoft Aktie binnen von zwei Tagen von 15 auf 13 Euro.
Mittlerweile hat sich natürlich auch Ubisoft selbst zu Wort gemeldet und bedauert die Probleme vieler Spieler. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass man bereits fieberhaft an einem ersten Patch arbeite, der die gröbsten Fehler ausmerzen soll. Für künftige Assassin’s Creed Spiele möchte man sich auch mehr Zeit nehmen, um solche Fehler in der Gegenwart zu belassen.
Das könnte dir auch gefallen


























Schreibe einen Kommentar